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	Kommentare zu: Modernes Projektmanagement: Eine Frage des Vertrauens	</title>
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	<lastBuildDate>Tue, 27 Aug 2013 10:21:50 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Hans-Peter Korn		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans-Peter Korn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Aug 2013 10:21:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://raitner.de/2013/08/modernes-projektmanagement-eine-frage-des-vertrauens/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=modernes-projektmanagement-eine-frage-des-vertrauens/#comment-2794&quot;&gt;Marcus Raitner&lt;/a&gt;.

Wichtig dabei ist, dass &quot;komplex&quot;, &quot;kompliziert&quot;, &quot;simpel&quot;, &quot;chaotisch&quot;, &quot;geordnet&quot;, &quot;ungeordnet&quot; keine Systemeigenschaften sind und auch nicht objektiv ermittelbar sind sondern unsere subjektiv - sozial - konstruierten Sichtweisen (so wie es ja auch &quot;Systeme&quot; nicht &quot;gibt&quot; sondern unsere Konstruktionen sind). Deshalb nennt Dave Snowden sein &quot;Cynefin&quot; auch ein &quot;sensemaking framework&quot; im Unterschied zu einem &quot;categorizing framework&quot;. Essentiell bei seinem framework ist der kommunikative Prozess der &quot;contextualization&quot;, mit dem die stakeholder einer zu handhabenden Situation ein shared understanding über den Charakter der Situation und daher über die angemessene Art des Umgangs mit ihr entwickeln. 
Die oft fehlende contexualization führt IMHO auch dazu, dass bei einem Projekt für die einen das inkrementell-adaptive Vorgehen und für die anderen ein planbasiertes Vorgehen mit einem BDUF angemessener ist und sich daraus dann &quot;Glaubenskriege&quot; entwickeln.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf Marcus Raitner.</p>
<p>Wichtig dabei ist, dass „komplex“, „kompliziert“, „simpel“, „chaotisch“, „geordnet“, „ungeordnet“ keine Systemeigenschaften sind und auch nicht objektiv ermittelbar sind sondern unsere subjektiv – sozial – konstruierten Sichtweisen (so wie es ja auch „Systeme“ nicht „gibt“ sondern unsere Konstruktionen sind). Deshalb nennt Dave Snowden sein „Cynefin“ auch ein „sensemaking framework“ im Unterschied zu einem „categorizing framework“. Essentiell bei seinem framework ist der kommunikative Prozess der „contextualization“, mit dem die stakeholder einer zu handhabenden Situation ein shared understanding über den Charakter der Situation und daher über die angemessene Art des Umgangs mit ihr entwickeln.<br>
Die oft fehlende contexualization führt IMHO auch dazu, dass bei einem Projekt für die einen das inkrementell-adaptive Vorgehen und für die anderen ein planbasiertes Vorgehen mit einem BDUF angemessener ist und sich daraus dann „Glaubenskriege“ entwickeln.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Marcus Raitner		</title>
		<link>https://raitner.de/2013/08/modernes-projektmanagement-eine-frage-des-vertrauens/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=modernes-projektmanagement-eine-frage-des-vertrauens/#comment-2794</link>

		<dc:creator><![CDATA[Marcus Raitner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Aug 2013 05:14:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://fuehrung-erfahren.de/?p=3934#comment-2794</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://raitner.de/2013/08/modernes-projektmanagement-eine-frage-des-vertrauens/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=modernes-projektmanagement-eine-frage-des-vertrauens/#comment-2792&quot;&gt;Thomas Lattner&lt;/a&gt;.

Danke für die Ergänzung hinsichtlich der absolut notwendigen Unterscheidung in Kompliziertheit und Komplexität. Beides erfordert jeweils ein völlig anderes Herangehen, nicht nur was die Frage des Vertrauens und der Vertrauensbildung angeht. Ja: Modernes Projektmanagement muss Kompliziertheit von Komplexität unterscheiden!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf Thomas Lattner.</p>
<p>Danke für die Ergänzung hinsichtlich der absolut notwendigen Unterscheidung in Kompliziertheit und Komplexität. Beides erfordert jeweils ein völlig anderes Herangehen, nicht nur was die Frage des Vertrauens und der Vertrauensbildung angeht. Ja: Modernes Projektmanagement muss Kompliziertheit von Komplexität unterscheiden!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Marcus Raitner		</title>
		<link>https://raitner.de/2013/08/modernes-projektmanagement-eine-frage-des-vertrauens/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=modernes-projektmanagement-eine-frage-des-vertrauens/#comment-2793</link>

		<dc:creator><![CDATA[Marcus Raitner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Aug 2013 05:12:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://fuehrung-erfahren.de/?p=3934#comment-2793</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://raitner.de/2013/08/modernes-projektmanagement-eine-frage-des-vertrauens/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=modernes-projektmanagement-eine-frage-des-vertrauens/#comment-2791&quot;&gt;Wolfram Müller&lt;/a&gt;.

Danke Wolfram für Deine Bestätigung des universellen Werts von Vertrauen insbesondere im Rahmen von Projektarbeit. Könntest Du noch ein wenig mehr über die 3+1 Prinzipien schreiben? Muss ja nicht der ganze Artikel aus dem Projektmangazin sein, aber wenigstens die Stichworte hätten mich jetzt interessiert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf Wolfram Müller.</p>
<p>Danke Wolfram für Deine Bestätigung des universellen Werts von Vertrauen insbesondere im Rahmen von Projektarbeit. Könntest Du noch ein wenig mehr über die 3+1 Prinzipien schreiben? Muss ja nicht der ganze Artikel aus dem Projektmangazin sein, aber wenigstens die Stichworte hätten mich jetzt interessiert.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Thomas Lattner		</title>
		<link>https://raitner.de/2013/08/modernes-projektmanagement-eine-frage-des-vertrauens/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=modernes-projektmanagement-eine-frage-des-vertrauens/#comment-2792</link>

		<dc:creator><![CDATA[Thomas Lattner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Aug 2013 21:33:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://fuehrung-erfahren.de/?p=3934#comment-2792</guid>

					<description><![CDATA[Finde den Artikel auch gut und anregend! Darf ich noch ergänzen, dass Komplexität im Gegensatz zu Kompliziertheit, dadurch definiert ist, dass die beliebte Teile-und-Herrsche-Strategie versagt. Der Artikel wirbt um Vertreuen. Wem Vertrauen geschenkt wird, der implementiert als Zeichen seiner professionellen Absicht regelmäßige Regressionstest als Frühwarnsystem, die dann das Vertrauen in das bereits erlangte belastbar bestätigen und Progressionstest nach dem Testfirst-Prinzip um die Zielorientierung bei zu behalten. Die Tests sind kein Mistrauen sondern professionelle Anregung bei der Diskussion um Prioritäten und Dokumentation des Fortschritts. Modernes Projektmanagement muss Kompliziertheit von Komplexität unterscheiden, sonst werden unnötig intensive Test im ersten Fall und unsinnige weil irreführende Aufteilungen im zweiten Fall verhängt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Finde den Artikel auch gut und anregend! Darf ich noch ergänzen, dass Komplexität im Gegensatz zu Kompliziertheit, dadurch definiert ist, dass die beliebte Teile-und-Herrsche-Strategie versagt. Der Artikel wirbt um Vertreuen. Wem Vertrauen geschenkt wird, der implementiert als Zeichen seiner professionellen Absicht regelmäßige Regressionstest als Frühwarnsystem, die dann das Vertrauen in das bereits erlangte belastbar bestätigen und Progressionstest nach dem Testfirst-Prinzip um die Zielorientierung bei zu behalten. Die Tests sind kein Mistrauen sondern professionelle Anregung bei der Diskussion um Prioritäten und Dokumentation des Fortschritts. Modernes Projektmanagement muss Kompliziertheit von Komplexität unterscheiden, sonst werden unnötig intensive Test im ersten Fall und unsinnige weil irreführende Aufteilungen im zweiten Fall verhängt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Wolfram Müller		</title>
		<link>https://raitner.de/2013/08/modernes-projektmanagement-eine-frage-des-vertrauens/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=modernes-projektmanagement-eine-frage-des-vertrauens/#comment-2791</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfram Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Aug 2013 19:08:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://fuehrung-erfahren.de/?p=3934#comment-2791</guid>

					<description><![CDATA[Danke Marcus und Hans-Peter ...
... finde ich extrem Wichtig, dass das Thema Vertrauen adressiert wird. Tom De Marco ist auch ein großer Vertreter der Idee, das Vertrauen der einzige Schlüssel dazu ist die Komplexität zu reduzieren. Ich kann das nur bestätigen!

Ich hab mich vor ein paar Jahren mit dem Thema intensiv auseinandergesetzt. Das war die Zeit (bei 1&#038;1, GMX und web.de) in der mein Team (und ich) für ca. 500 Projekte in 5 Jahren verantwortlich waren. In dieser Zeit haben wir die Beobachtung gemacht, dass die wirklich erfolgreichen Projekt(-teams) genau durch einen hohen Vertrauenslevel auffielen. Der hohe Vertrauenslevel ermöglichte es die Menge an Methodik und Kommunikation (Constraint der 3. Ebene) zu reduzieren und gleichzeitig besser Ergebnisse zu liefern. Ich hab damals sogar eine Diplomarbeit machen lassen, die dies bestätigt hat. Es war offensichtlich &quot;Verhalten schlägt Methode&quot; um längen.

Was wir dabei noch herausgefunden haben ist, dass es drei (+eines) einfache Verhaltensprinzipien gibt, die sofort und schnell Vertrauen entstehen lassen. Viele Projektmanager aus der Zeit, sagen mir immer wieder, dass diese 3+1 Prinzipien das ist, was ihnen am meisten im Projektmanagement geholfen hat. Das Ganze hab ich dann auch High-Speed-Pyramide getauft.

Dazu sind Artikel im Projektmagazin entstanden s. https://www.projektmagazin.de/artikel/high-speed-projektmanagement-bei-1amp1-teil-1_7074 und https://www.projektmagazin.de/artikel/high-speed-projektmanagement-bei-1amp1-teil-2_7086 – über mich kann man sie auch „kostenlos“ beziehen – nur ins Netz darf ich sie verständlicherweise nicht stellen.

Und bitte weiter weiter und weiter auf Vertrauen rumreiten – das ist IMHO der Schlüssel zu Projekten die noch schneller sind als Critical Chain und agil :-)

Cu Wolfram]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Danke Marcus und Hans-Peter …<br>
… finde ich extrem Wichtig, dass das Thema Vertrauen adressiert wird. Tom De Marco ist auch ein großer Vertreter der Idee, das Vertrauen der einzige Schlüssel dazu ist die Komplexität zu reduzieren. Ich kann das nur bestätigen!</p>
<p>Ich hab mich vor ein paar Jahren mit dem Thema intensiv auseinandergesetzt. Das war die Zeit (bei 1&amp;1, GMX und web.de) in der mein Team (und ich) für ca. 500 Projekte in 5 Jahren verantwortlich waren. In dieser Zeit haben wir die Beobachtung gemacht, dass die wirklich erfolgreichen Projekt(-teams) genau durch einen hohen Vertrauenslevel auffielen. Der hohe Vertrauenslevel ermöglichte es die Menge an Methodik und Kommunikation (Constraint der 3. Ebene) zu reduzieren und gleichzeitig besser Ergebnisse zu liefern. Ich hab damals sogar eine Diplomarbeit machen lassen, die dies bestätigt hat. Es war offensichtlich „Verhalten schlägt Methode“ um längen.</p>
<p>Was wir dabei noch herausgefunden haben ist, dass es drei (+eines) einfache Verhaltensprinzipien gibt, die sofort und schnell Vertrauen entstehen lassen. Viele Projektmanager aus der Zeit, sagen mir immer wieder, dass diese 3+1 Prinzipien das ist, was ihnen am meisten im Projektmanagement geholfen hat. Das Ganze hab ich dann auch High-Speed-Pyramide getauft.</p>
<p>Dazu sind Artikel im Projektmagazin entstanden s. https://www.projektmagazin.de/artikel/high-speed-projektmanagement-bei-1amp1-teil-1_7074 und https://www.projektmagazin.de/artikel/high-speed-projektmanagement-bei-1amp1-teil-2_7086 – über mich kann man sie auch „kostenlos“ beziehen – nur ins Netz darf ich sie verständlicherweise nicht stellen.</p>
<p>Und bitte weiter weiter und weiter auf Vertrauen rumreiten – das ist IMHO der Schlüssel zu Projekten die noch schneller sind als Critical Chain und agil :-)</p>
<p>Cu Wolfram</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Marcus Raitner		</title>
		<link>https://raitner.de/2013/08/modernes-projektmanagement-eine-frage-des-vertrauens/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=modernes-projektmanagement-eine-frage-des-vertrauens/#comment-2790</link>

		<dc:creator><![CDATA[Marcus Raitner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Aug 2013 19:40:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://raitner.de/2013/08/modernes-projektmanagement-eine-frage-des-vertrauens/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=modernes-projektmanagement-eine-frage-des-vertrauens/#comment-2789&quot;&gt;Hans-Peter Korn&lt;/a&gt;.

Danke!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf Hans-Peter Korn.</p>
<p>Danke!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hans-Peter Korn		</title>
		<link>https://raitner.de/2013/08/modernes-projektmanagement-eine-frage-des-vertrauens/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=modernes-projektmanagement-eine-frage-des-vertrauens/#comment-2789</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hans-Peter Korn]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Aug 2013 20:29:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://raitner.de/2013/08/modernes-projektmanagement-eine-frage-des-vertrauens/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=modernes-projektmanagement-eine-frage-des-vertrauens/#comment-2788&quot;&gt;Marcus Raitner&lt;/a&gt;.

Ja, die oben unter [1] und [2] genannten. [1] ist im Web und gratis ...
Die Primärliteratur von Luhmann ist allerdings keine allzu leichte Kost ....  mit google findet man aber jede Menge verdaulichere Sekundärliteratur.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf Marcus Raitner.</p>
<p>Ja, die oben unter [1] und [2] genannten. [1] ist im Web und gratis …<br>
Die Primärliteratur von Luhmann ist allerdings keine allzu leichte Kost .…  mit google findet man aber jede Menge verdaulichere Sekundärliteratur.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Marcus Raitner		</title>
		<link>https://raitner.de/2013/08/modernes-projektmanagement-eine-frage-des-vertrauens/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=modernes-projektmanagement-eine-frage-des-vertrauens/#comment-2788</link>

		<dc:creator><![CDATA[Marcus Raitner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Aug 2013 20:01:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://fuehrung-erfahren.de/?p=3934#comment-2788</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://raitner.de/2013/08/modernes-projektmanagement-eine-frage-des-vertrauens/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=modernes-projektmanagement-eine-frage-des-vertrauens/#comment-2787&quot;&gt;Hans-Peter Korn&lt;/a&gt;.

Vielen Dank für die Ergänzung! Immer wenn ich hier oder an anderer Stelle was von Luhmann lese, werde ich neugierig. Ich werde mich wohl noch ausführlich mit seinem Werk beschäftigen müssen. Irgendwelche Literatur-Tipps?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf Hans-Peter Korn.</p>
<p>Vielen Dank für die Ergänzung! Immer wenn ich hier oder an anderer Stelle was von Luhmann lese, werde ich neugierig. Ich werde mich wohl noch ausführlich mit seinem Werk beschäftigen müssen. Irgendwelche Literatur-Tipps?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hans-Peter Korn		</title>
		<link>https://raitner.de/2013/08/modernes-projektmanagement-eine-frage-des-vertrauens/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=modernes-projektmanagement-eine-frage-des-vertrauens/#comment-2787</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hans-Peter Korn]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Aug 2013 09:03:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://fuehrung-erfahren.de/?p=3934#comment-2787</guid>

					<description><![CDATA[Dazu passt sehr gut das:
Ein wesentliches Element der Komplexitätsreduktion ist - gemäss Luhmann  - das Vertrauen: &quot;Vertrauen ist stets in die Zukunft gerichtet. ... im Akt des Vertrauens (wird) die Komplexität der zukünftigen Welt reduziert... Vertrauen erschließt durch die Reduktion von Komplexität Handlungsmöglichkeiten, die ohne Vertrauen - nach Luhmann - unwahrscheinlich und unattraktiv geblieben und somit nicht zum Zuge gekommen wären&quot; [1] [2]
Ausgehend von Luhmann geht es also nicht so sehr darum, &quot;besser&quot; mit dieser sich durch den Verlust an Vertrauen verstärkt - oder gar als überfordernd - wahrgenom-menen Komplexität so umzugehen, dass wir jederzeit flexibel und mit kurzfristig wechselnden Zielen in unserer Welt leben können sondern eher darum, wie wir wie-der mehr Vertrauen zu Personen, Rollenträgern, Teams, Normen, Organisationen, Strukturen und Prozessen erlangen. Und Vertrauen erlangen wir durch direkte und persönliche Kommunikation und Kooperation.  

[1]	Tavra, Dijana: Vertrauen als Mechanismus der Reduktion von Komplexität; Universität Bern Sozialanthropologisches Institut, http://tinyurl.com/a62hqaw
[2]	Luhmann, Niklas: Vertrauen: Ein Mechanismus der Reduktion sozialer Kom-plexität. UTB, Stuttgart, 2000]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dazu passt sehr gut das:<br>
Ein wesentliches Element der Komplexitätsreduktion ist – gemäss Luhmann  – das Vertrauen: „Vertrauen ist stets in die Zukunft gerichtet. … im Akt des Vertrauens (wird) die Komplexität der zukünftigen Welt reduziert… Vertrauen erschließt durch die Reduktion von Komplexität Handlungsmöglichkeiten, die ohne Vertrauen – nach Luhmann – unwahrscheinlich und unattraktiv geblieben und somit nicht zum Zuge gekommen wären“ [1] [2]<br>
Ausgehend von Luhmann geht es also nicht so sehr darum, „besser“ mit dieser sich durch den Verlust an Vertrauen verstärkt – oder gar als überfordernd – wahrgenom-menen Komplexität so umzugehen, dass wir jederzeit flexibel und mit kurzfristig wechselnden Zielen in unserer Welt leben können sondern eher darum, wie wir wie-der mehr Vertrauen zu Personen, Rollenträgern, Teams, Normen, Organisationen, Strukturen und Prozessen erlangen. Und Vertrauen erlangen wir durch direkte und persönliche Kommunikation und Kooperation.  </p>
<p>[1]	Tavra, Dijana: Vertrauen als Mechanismus der Reduktion von Komplexität; Universität Bern Sozialanthropologisches Institut, http://tinyurl.com/a62hqaw<br>
[2]	Luhmann, Niklas: Vertrauen: Ein Mechanismus der Reduktion sozialer Kom-plexität. UTB, Stuttgart, 2000</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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