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	Kommentare zu: IT-Dienstleister: Nichts als Projekte	</title>
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		<title>
		Von: Marcus Raitner		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marcus Raitner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Aug 2015 12:41:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://raitner.de/2013/10/it-dienstleister-nichts-als-projekte/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=it-dienstleister-nichts-als-projekte/#comment-3915&quot;&gt;Marius Jost&lt;/a&gt;.

Danke für den ausführlichen Kommentar! Projekte und Projektabwicklung als Standardprozess zu sehen klingt grotesk ist aber oft gelebte Praxis. Die logische Konsequenz ist es dann diesen Standardprozess oder einzelne Schritte davon gebündelt einzukaufen am besten en gros wie Schrauben. Besonders wenn die Projekte dann hohen Neuheitsgrad haben, geht das gehörig schief.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf Marius Jost.</p>
<p>Danke für den ausführlichen Kommentar! Projekte und Projektabwicklung als Standardprozess zu sehen klingt grotesk ist aber oft gelebte Praxis. Die logische Konsequenz ist es dann diesen Standardprozess oder einzelne Schritte davon gebündelt einzukaufen am besten en gros wie Schrauben. Besonders wenn die Projekte dann hohen Neuheitsgrad haben, geht das gehörig schief.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Marius Jost		</title>
		<link>https://raitner.de/2013/10/it-dienstleister-nichts-als-projekte/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=it-dienstleister-nichts-als-projekte/#comment-3915</link>

		<dc:creator><![CDATA[Marius Jost]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Aug 2015 21:43:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo Herr Dr. Raitner,

ein toller Artikel! Ich war früher IT-Services-Analyst und habe untersucht, wie große IT-Dienstleister wie IBM Services oder beispielsweise T-Systems arbeiten, war ihre Strategien sind. Tatsächlich wird praktisch alles zum Projekt, und die Kunden wollen möglichst alles auf Ihre Branche, ihre Prozesse und natürlich ihre eigene Unternehmenskultur zugeschnitten bekommen. 
Doch eines versuchen wenigstens die ganz Großen: Eine Art interne &quot;Industrialisierung&quot;. Man lagert als IT-Dienstleister also Teile von gleichzeitig laufenden Kundenprojekten ins (nahe) Ausland aus oder man lässt diese sogar im eigenen Hause und - jetzt kommt der Clou - bringt sie in einen &quot;Standardprozess&quot;, der immer gleich im Hintergrund abläuft. Daher kommt auch die Spezialisierung auf Branchen oder bestimmte Funktionen (wie z.B. App Development, Security und Testing oder Betrieb der gesamten Human Resources IT). Bei den meisten ist allerdings diese Art der Vereinheitlichung gründlich gescheitert - heute ist wieder viel Maßarbeit gefragt.

Wir haben bei uns aber noch etwas ganz anderes gelernt Für besonders kniffelige Aufgaben muss man immer mal wieder einen Experten aus dem Ausland verpflichten. Wenn ich hier einfach niemanden finde, der ein bestimmtes System auf Touren bringen kann, bleibt mir nichts anderes übrig. Wir hier haben es auf die ganz harte Tour gelernt, dass es die Aufgabe des IT-Dienstleisers als Team und Organisation ist, dem extern Eingebundenen Sicherheit zu geben, auch Teillösungen mitzuliefern und ihn mit seinem kulturellen Hintergrund zu verstehen. Uns wurde das endlich glasklar, als ein philippinischer Programmierer sein f e r t i g e s Werk von unserem Server löschte, und sein Honorar zurückzahlte. Wir hatten seine Ehre beleidigt, denn wir hatten seine Fortschritte nicht schnell genug getestet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Dr. Raitner,</p>
<p>ein toller Artikel! Ich war früher IT-Services-Analyst und habe untersucht, wie große IT-Dienstleister wie IBM Services oder beispielsweise T‑Systems arbeiten, war ihre Strategien sind. Tatsächlich wird praktisch alles zum Projekt, und die Kunden wollen möglichst alles auf Ihre Branche, ihre Prozesse und natürlich ihre eigene Unternehmenskultur zugeschnitten bekommen.<br>
Doch eines versuchen wenigstens die ganz Großen: Eine Art interne „Industrialisierung“. Man lagert als IT-Dienstleister also Teile von gleichzeitig laufenden Kundenprojekten ins (nahe) Ausland aus oder man lässt diese sogar im eigenen Hause und – jetzt kommt der Clou – bringt sie in einen „Standardprozess“, der immer gleich im Hintergrund abläuft. Daher kommt auch die Spezialisierung auf Branchen oder bestimmte Funktionen (wie z.B. App Development, Security und Testing oder Betrieb der gesamten Human Resources IT). Bei den meisten ist allerdings diese Art der Vereinheitlichung gründlich gescheitert – heute ist wieder viel Maßarbeit gefragt.</p>
<p>Wir haben bei uns aber noch etwas ganz anderes gelernt Für besonders kniffelige Aufgaben muss man immer mal wieder einen Experten aus dem Ausland verpflichten. Wenn ich hier einfach niemanden finde, der ein bestimmtes System auf Touren bringen kann, bleibt mir nichts anderes übrig. Wir hier haben es auf die ganz harte Tour gelernt, dass es die Aufgabe des IT-Dienstleisers als Team und Organisation ist, dem extern Eingebundenen Sicherheit zu geben, auch Teillösungen mitzuliefern und ihn mit seinem kulturellen Hintergrund zu verstehen. Uns wurde das endlich glasklar, als ein philippinischer Programmierer sein f e r t i g e s Werk von unserem Server löschte, und sein Honorar zurückzahlte. Wir hatten seine Ehre beleidigt, denn wir hatten seine Fortschritte nicht schnell genug getestet.</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: Marcus Raitner		</title>
		<link>https://raitner.de/2013/10/it-dienstleister-nichts-als-projekte/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=it-dienstleister-nichts-als-projekte/#comment-2838</link>

		<dc:creator><![CDATA[Marcus Raitner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Oct 2013 05:38:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://raitner.de/2013/10/it-dienstleister-nichts-als-projekte/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=it-dienstleister-nichts-als-projekte/#comment-2835&quot;&gt;Thomas Fröhner&lt;/a&gt;.

Vielen Dank für diesen Kommentar. Sehr schön stellen Sie nochmals den prinzipiellen Widerspruch dar, dass ein Mitarbeiter eines Dienstleisters dem Kunden gegenüber loyaler ist als dem eigenen Arbeitgeber gegenüber. Hier gilt es tatsächlich die Balance herzustellen. Die Idee der regelmäßigen Supervision, die eben nicht missbraucht werden darf um rein über Auslastung und Neuaufträge zu reden, sondern der Beziehungspflege zu dienen hat. Neben dem bewussten Herstellen eines Gravitationszentrums und gemeinsamen nutzenstiftenden Erlebnissen, wie von Franziska angeregt, halte ich die Supervision und Beziehungspflege für einen sehr wichtigen Baustein in dem Spiel. Danke!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf Thomas Fröhner.</p>
<p>Vielen Dank für diesen Kommentar. Sehr schön stellen Sie nochmals den prinzipiellen Widerspruch dar, dass ein Mitarbeiter eines Dienstleisters dem Kunden gegenüber loyaler ist als dem eigenen Arbeitgeber gegenüber. Hier gilt es tatsächlich die Balance herzustellen. Die Idee der regelmäßigen Supervision, die eben nicht missbraucht werden darf um rein über Auslastung und Neuaufträge zu reden, sondern der Beziehungspflege zu dienen hat. Neben dem bewussten Herstellen eines Gravitationszentrums und gemeinsamen nutzenstiftenden Erlebnissen, wie von Franziska angeregt, halte ich die Supervision und Beziehungspflege für einen sehr wichtigen Baustein in dem Spiel. Danke!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Marcus Raitner		</title>
		<link>https://raitner.de/2013/10/it-dienstleister-nichts-als-projekte/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=it-dienstleister-nichts-als-projekte/#comment-2837</link>

		<dc:creator><![CDATA[Marcus Raitner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Oct 2013 05:30:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://fuehrung-erfahren.de/?p=4076#comment-2837</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://raitner.de/2013/10/it-dienstleister-nichts-als-projekte/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=it-dienstleister-nichts-als-projekte/#comment-2836&quot;&gt;Franziska Köppe &#124; madiko&lt;/a&gt;.

Vielen Dank für Deinen ergänzenden Kommentar, Franziska! Natürlich habe ich das bewusst schwarz-weiß gezeichnet. Entspricht aber in großen Teilen meiner Erfahrungswelt, die einerseits aus IT-Dienstleister und andererseits aus Automobilherstellern besteht. Und da ist der beschriebene Unterschied wirklich so deutlich spürbar. Die Autobauer sind oft auch bis zur entferntesten Abteilung sehr stolz auf Ihre Produkte und identifizieren sich damit und den IT-Dienstleistern fehlt oft der Zusammenhalt. Natürlich sieht das in anderen Branchen oder in anderen produzierenden Unternehmen anders aus und ist nicht ganz so trennscharf. Dein Beispiel von den Investitionsgütern ist da ein sehr gutes. Das Produkt steht da gar nicht mehr so im Vordergrund, sondern eher die Dienstleistung dieses beim Kunden einzuführen und anzubinden. Insofern befinden sich diese Unternehmen in einem Zwischenstadium von Dienstleister und Produkthersteller und habe da sicherlich genau die gleichen Schwierigkeiten der Identifikation wie andere Dienstleister auch. 

&lt;blockquote&gt;Meiner Meinung nach lassen sich diese Herausforderungen nur meistern über ein hohes Maß an Selbstorganisation in Verbindung mit kulturell intensiven, nutzenstiftenden, gemeinsamen Erlebnissen (z. B. firmeninternen BarCamps).&lt;/blockquote&gt;

Dem kann ich nur voll und ganz zustimmen. Selbstorganisation hatte ich ja auch identifiziert, aber gerade die gemeinsamen Erlebnisse finde ich ebenfalls sehr wichtig. Danke!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf Franziska Köppe | madiko.</p>
<p>Vielen Dank für Deinen ergänzenden Kommentar, Franziska! Natürlich habe ich das bewusst schwarz-weiß gezeichnet. Entspricht aber in großen Teilen meiner Erfahrungswelt, die einerseits aus IT-Dienstleister und andererseits aus Automobilherstellern besteht. Und da ist der beschriebene Unterschied wirklich so deutlich spürbar. Die Autobauer sind oft auch bis zur entferntesten Abteilung sehr stolz auf Ihre Produkte und identifizieren sich damit und den IT-Dienstleistern fehlt oft der Zusammenhalt. Natürlich sieht das in anderen Branchen oder in anderen produzierenden Unternehmen anders aus und ist nicht ganz so trennscharf. Dein Beispiel von den Investitionsgütern ist da ein sehr gutes. Das Produkt steht da gar nicht mehr so im Vordergrund, sondern eher die Dienstleistung dieses beim Kunden einzuführen und anzubinden. Insofern befinden sich diese Unternehmen in einem Zwischenstadium von Dienstleister und Produkthersteller und habe da sicherlich genau die gleichen Schwierigkeiten der Identifikation wie andere Dienstleister auch. </p>
<blockquote><p>Meiner Meinung nach lassen sich diese Herausforderungen nur meistern über ein hohes Maß an Selbstorganisation in Verbindung mit kulturell intensiven, nutzenstiftenden, gemeinsamen Erlebnissen (z. B. firmeninternen BarCamps).</p></blockquote>
<p>Dem kann ich nur voll und ganz zustimmen. Selbstorganisation hatte ich ja auch identifiziert, aber gerade die gemeinsamen Erlebnisse finde ich ebenfalls sehr wichtig. Danke!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Franziska Köppe &#124; madiko		</title>
		<link>https://raitner.de/2013/10/it-dienstleister-nichts-als-projekte/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=it-dienstleister-nichts-als-projekte/#comment-2836</link>

		<dc:creator><![CDATA[Franziska Köppe &#124; madiko]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Oct 2013 18:12:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Vergleich ist spannend. Ich finde auch gut, schwarz-weiß zu malen, um die Unterschiede deutlicher herausarbeiten zu können. Aus meiner Erfahrung heraus, gibt es jedoch nur noch wenige Produkte &quot;Out of the box&quot; bei dem der für Industrie-Unternehmen beschriebene Fall oben zutrifft. Es sind eher die Dinge des täglichen Bedarfs. Massenware.

Schaue ich mir hingegen zum Beispiel den Bereich der (erklärungsbedürftigen) Investitionsgüter an, so ist jede Markteinführung und zu einem Gutteil auch die Marktbearbeitung ein Projekt-getriebenes Geschäft. Es geht dabei stets darum, aus dem modularen Baukasten an Komponenten die Lösung (im Sinne eines Systems) in enger Abstimmung mit den Bedürfnissen des Kunden zu entwickeln und umzusetzen. Das betrifft dann alle Abteilungen quer durch das ganze Unternehmen. 

Und dann stehen Industrie-Unternehmen vor denselben Herausforderungen, die Du oben beschreibst:
- zu viele Projekte gleichzeitig
- zu wenig Flexibilität, sich dynamisch an die veränderten Gegebenheiten anpassen zu können
- Projekt-Mitarbeiter, die zwischen die Interessen zweier Unternehmen geraten (das Stammhaus - der Kunde) und Gravitation von beiden Seiten empfinden oder dazwischen zerrieben werden
- Projekt-Mitarbeiter, die sich aus Abteilungsdenke lösen müssen und &quot;Projekt-orientiert&quot; denken sollen, gleichzeitig in der Abteilung oder auch Matrix gebunden sind (also Diener vieler Herren sind)
- Projekt-Mitarbeiter, die sich zunehmend schwer mit ihrer Rolle, ihren Entscheidungsspielräumen und dem Sinn ihrer Aufgaben tun (oftmals noch zusätzlich verstärkt durch Konzern-Tochtergesellschafts-Strukturen auf internationalem Parkett)

Meiner Meinung nach lassen sich diese Herausforderungen nur meistern über ein hohes Maß an Selbstorganisation in Verbindung mit kulturell intensiven, nutzenstiftenden, gemeinsamen Erlebnissen (z. B. firmeninternen BarCamps).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Vergleich ist spannend. Ich finde auch gut, schwarz-weiß zu malen, um die Unterschiede deutlicher herausarbeiten zu können. Aus meiner Erfahrung heraus, gibt es jedoch nur noch wenige Produkte „Out of the box“ bei dem der für Industrie-Unternehmen beschriebene Fall oben zutrifft. Es sind eher die Dinge des täglichen Bedarfs. Massenware.</p>
<p>Schaue ich mir hingegen zum Beispiel den Bereich der (erklärungsbedürftigen) Investitionsgüter an, so ist jede Markteinführung und zu einem Gutteil auch die Marktbearbeitung ein Projekt-getriebenes Geschäft. Es geht dabei stets darum, aus dem modularen Baukasten an Komponenten die Lösung (im Sinne eines Systems) in enger Abstimmung mit den Bedürfnissen des Kunden zu entwickeln und umzusetzen. Das betrifft dann alle Abteilungen quer durch das ganze Unternehmen. </p>
<p>Und dann stehen Industrie-Unternehmen vor denselben Herausforderungen, die Du oben beschreibst:<br>
– zu viele Projekte gleichzeitig<br>
– zu wenig Flexibilität, sich dynamisch an die veränderten Gegebenheiten anpassen zu können<br>
– Projekt-Mitarbeiter, die zwischen die Interessen zweier Unternehmen geraten (das Stammhaus – der Kunde) und Gravitation von beiden Seiten empfinden oder dazwischen zerrieben werden<br>
– Projekt-Mitarbeiter, die sich aus Abteilungsdenke lösen müssen und „Projekt-orientiert“ denken sollen, gleichzeitig in der Abteilung oder auch Matrix gebunden sind (also Diener vieler Herren sind)<br>
– Projekt-Mitarbeiter, die sich zunehmend schwer mit ihrer Rolle, ihren Entscheidungsspielräumen und dem Sinn ihrer Aufgaben tun (oftmals noch zusätzlich verstärkt durch Konzern-Tochtergesellschafts-Strukturen auf internationalem Parkett)</p>
<p>Meiner Meinung nach lassen sich diese Herausforderungen nur meistern über ein hohes Maß an Selbstorganisation in Verbindung mit kulturell intensiven, nutzenstiftenden, gemeinsamen Erlebnissen (z. B. firmeninternen BarCamps).</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Thomas Fröhner		</title>
		<link>https://raitner.de/2013/10/it-dienstleister-nichts-als-projekte/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=it-dienstleister-nichts-als-projekte/#comment-2835</link>

		<dc:creator><![CDATA[Thomas Fröhner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Oct 2013 18:03:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wieder mal ein Kommentar von mir. Der Stil und der Inhalt des Textes lösen bei mir positive Emotionen und Denkprozesse aus, die ich gern über den Zaun werfen möchte.
Legt man die Philosphie der Tätigkeiten des Menschen der Vita activa nach Hannah Arendt zu Grunde, befinden sich die klassischen Unternehmen im Modus &quot;Herstellen&quot;. Damit ist vorgegeben, dass es ein Gravitationszentrum aus Maschinen und festen Strukturen gibt, die irgendetwas ausspucken, das auf der Welt greifbar wird. Der Dienstleister jedoch geht in den Modus des Handelns über. Er spricht und verändert die Welt, ohne dabei fertige Modelle oder Strukturen bemühen zu müssen. Er verändert die Beziehungen zwischen Menschen  und Menschen bzw. Dingen und Menschen. Dabei wird er manchmal herstellend tätig. Das passiert, wenn sich ein Gespräch in einem Aktenvermerk materialisiert.
Der Dienstleister lebt davon, dass er die Ressourcen des Kunden mit seinem Selbst  mischt. Dabei wird auch der Dienstleister selbst verändert und vor allem seine Beziehung zum Kunden. Im Dienstleistungsmanagement spricht man hier auch vom &quot;substitute of leadership&quot;. Der Mitarbeiter ist dem Kunden gegenüber loyaler als dem eigenen Arbeitgeber, der ihm seinen Lohn gibt.
Ich halte mich da an die Balance der Widersprüche durch Relation-Based-Organizing. Da ist eben auch die Balance zwischen DL und Kunden einerseits sowie AG und AN andererseits zu erhalten. Regelmäßige Supervision des Dienstherrn für seine Satelliten beim Kunden halte ich für ein wunderbares Werkzeug. Dazu muss die Führungskraft (hier der Organizer) natürlich ausgebildet sein. Die Vertrauensbasis zwischen Supervisor und Supervident darf aber eben nicht zur Frage nach der Höhe der nächsten Rechnung missbraucht werden. Auch hier braucht es viel Balance. Die Entwicklung und das sich permanent wiederholende Recruiting des schon Angestellten (Beziehungspflege) erzeugen eine Substanz, die eine hohe Gravitationskraft erzeugt. Soweit für heute. ich freu mich auf die nächste Anregung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wieder mal ein Kommentar von mir. Der Stil und der Inhalt des Textes lösen bei mir positive Emotionen und Denkprozesse aus, die ich gern über den Zaun werfen möchte.<br>
Legt man die Philosphie der Tätigkeiten des Menschen der Vita activa nach Hannah Arendt zu Grunde, befinden sich die klassischen Unternehmen im Modus „Herstellen“. Damit ist vorgegeben, dass es ein Gravitationszentrum aus Maschinen und festen Strukturen gibt, die irgendetwas ausspucken, das auf der Welt greifbar wird. Der Dienstleister jedoch geht in den Modus des Handelns über. Er spricht und verändert die Welt, ohne dabei fertige Modelle oder Strukturen bemühen zu müssen. Er verändert die Beziehungen zwischen Menschen  und Menschen bzw. Dingen und Menschen. Dabei wird er manchmal herstellend tätig. Das passiert, wenn sich ein Gespräch in einem Aktenvermerk materialisiert.<br>
Der Dienstleister lebt davon, dass er die Ressourcen des Kunden mit seinem Selbst  mischt. Dabei wird auch der Dienstleister selbst verändert und vor allem seine Beziehung zum Kunden. Im Dienstleistungsmanagement spricht man hier auch vom „substitute of leadership“. Der Mitarbeiter ist dem Kunden gegenüber loyaler als dem eigenen Arbeitgeber, der ihm seinen Lohn gibt.<br>
Ich halte mich da an die Balance der Widersprüche durch Relation-Based-Organizing. Da ist eben auch die Balance zwischen DL und Kunden einerseits sowie AG und AN andererseits zu erhalten. Regelmäßige Supervision des Dienstherrn für seine Satelliten beim Kunden halte ich für ein wunderbares Werkzeug. Dazu muss die Führungskraft (hier der Organizer) natürlich ausgebildet sein. Die Vertrauensbasis zwischen Supervisor und Supervident darf aber eben nicht zur Frage nach der Höhe der nächsten Rechnung missbraucht werden. Auch hier braucht es viel Balance. Die Entwicklung und das sich permanent wiederholende Recruiting des schon Angestellten (Beziehungspflege) erzeugen eine Substanz, die eine hohe Gravitationskraft erzeugt. Soweit für heute. ich freu mich auf die nächste Anregung.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Marcus Raitner		</title>
		<link>https://raitner.de/2013/10/it-dienstleister-nichts-als-projekte/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=it-dienstleister-nichts-als-projekte/#comment-2834</link>

		<dc:creator><![CDATA[Marcus Raitner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Oct 2013 16:53:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://fuehrung-erfahren.de/?p=4076#comment-2834</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://raitner.de/2013/10/it-dienstleister-nichts-als-projekte/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=it-dienstleister-nichts-als-projekte/#comment-2833&quot;&gt;Hans-Peter Korn&lt;/a&gt;.

Leider ist der Fokus aber bei vielen IT-Dienstleistern so eng und teilweise noch enger: manchen entwickeln nur, manche betreiben nur, manche machen nur die Wartung. Und diese Trennung wird ganz bewusst von manchen Kunden, gerade aus der Automobilbranche ganz bewusst gefördert um Konkurrenz bei den Lieferanten aufzubauen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf Hans-Peter Korn.</p>
<p>Leider ist der Fokus aber bei vielen IT-Dienstleistern so eng und teilweise noch enger: manchen entwickeln nur, manche betreiben nur, manche machen nur die Wartung. Und diese Trennung wird ganz bewusst von manchen Kunden, gerade aus der Automobilbranche ganz bewusst gefördert um Konkurrenz bei den Lieferanten aufzubauen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hans-Peter Korn		</title>
		<link>https://raitner.de/2013/10/it-dienstleister-nichts-als-projekte/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=it-dienstleister-nichts-als-projekte/#comment-2833</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hans-Peter Korn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Oct 2013 16:48:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[SW-Entwicklung als Dienstleistung ist mir ein zu enger Fokus. Zusätzlich zu betrachten sind die Entwicklung SAMT Unterhalt umfassender Individuallösungen und Entwicklung SAMT Unterhalt von plattformbasierten Lösungen. Diese zwei zusätzlichen Szenarien haben klare &quot;Gravitationszentren&quot; in Gestalt von &quot;Value Streams&quot; und viel mehr kontinuierliche Arbeiten innerhalb sehr langer Produktlebenszyklen, die nicht projektgetrieben sind.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>SW-Entwicklung als Dienstleistung ist mir ein zu enger Fokus. Zusätzlich zu betrachten sind die Entwicklung SAMT Unterhalt umfassender Individuallösungen und Entwicklung SAMT Unterhalt von plattformbasierten Lösungen. Diese zwei zusätzlichen Szenarien haben klare „Gravitationszentren“ in Gestalt von „Value Streams“ und viel mehr kontinuierliche Arbeiten innerhalb sehr langer Produktlebenszyklen, die nicht projektgetrieben sind.</p>
]]></content:encoded>
		
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