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	Kommentare zu: Wider den Heilsversprechen im Projektmanagement	</title>
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		<title>
		Von: Marcus Raitner		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marcus Raitner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Oct 2013 17:45:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://raitner.de/2013/10/wider-den-heilsversprechen-im-projektmanagement/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=wider-den-heilsversprechen-im-projektmanagement/#comment-2827&quot;&gt;Jens von Gersdorff&lt;/a&gt;.

Danke Jens für Deine Zustimmung. Genau darum geht es mir: &lt;strong&gt;Jede&lt;/strong&gt; Methodik muss spezifisch angepasst werden. Und leider gibt es Menschen die allzu gerne an Heilsversprechen glauben wollen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf Jens von Gersdorff.</p>
<p>Danke Jens für Deine Zustimmung. Genau darum geht es mir: <strong>Jede</strong> Methodik muss spezifisch angepasst werden. Und leider gibt es Menschen die allzu gerne an Heilsversprechen glauben wollen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Jens von Gersdorff		</title>
		<link>https://raitner.de/2013/10/wider-den-heilsversprechen-im-projektmanagement/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=wider-den-heilsversprechen-im-projektmanagement/#comment-2827</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jens von Gersdorff]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Oct 2013 08:15:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Moin,
Was Du da ansprichst ist genau das, was in den Methodikwerken oft auch so steht und gerne überlesen wird: Jede Methodik muss auf die spezifischen Eigenheiten des Projekts, der Organisation und der Umgebung angepasst werden. Aber oft wird nur versuch blind eine Methode überzustülpen.
Die Aufgabe eines PM liegt in dieser Anpassung und steter Neujustierung. Die bedarf kreativer Skills. Damit sind dann aber &quot;Methodenfreaks&quot; überlastet, die meinen, dass sie durch das Lernen von Methodiken dem Chaos entgehen können. Nicht die Kenntnis einer Methode ist die Lösung, sondern deren Begreifen und angepassten, zielgerichteten Anwendung. Eine Methodik gibt Unterstützung, ist aber nicht die Lösung.
Daher gibt es kein Heilsversprechen... es gibt nur Menschen, die hier eines vermuten!
CU
Jens]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Moin,<br>
Was Du da ansprichst ist genau das, was in den Methodikwerken oft auch so steht und gerne überlesen wird: Jede Methodik muss auf die spezifischen Eigenheiten des Projekts, der Organisation und der Umgebung angepasst werden. Aber oft wird nur versuch blind eine Methode überzustülpen.<br>
Die Aufgabe eines PM liegt in dieser Anpassung und steter Neujustierung. Die bedarf kreativer Skills. Damit sind dann aber „Methodenfreaks“ überlastet, die meinen, dass sie durch das Lernen von Methodiken dem Chaos entgehen können. Nicht die Kenntnis einer Methode ist die Lösung, sondern deren Begreifen und angepassten, zielgerichteten Anwendung. Eine Methodik gibt Unterstützung, ist aber nicht die Lösung.<br>
Daher gibt es kein Heilsversprechen… es gibt nur Menschen, die hier eines vermuten!<br>
CU<br>
Jens</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Marcus Raitner		</title>
		<link>https://raitner.de/2013/10/wider-den-heilsversprechen-im-projektmanagement/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=wider-den-heilsversprechen-im-projektmanagement/#comment-2826</link>

		<dc:creator><![CDATA[Marcus Raitner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Oct 2013 19:15:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://raitner.de/2013/10/wider-den-heilsversprechen-im-projektmanagement/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=wider-den-heilsversprechen-im-projektmanagement/#comment-2825&quot;&gt;Wolfgang Ksoll&lt;/a&gt;.

Danke für diesen Kommentar! Natürlich ist auch das andere extrem der handgefertigten superindividuellen Vorgehensweisen, wo das Rad immer neu erfunden wird, genauso Unfug. Es gibt definitiv wiederkehrende Problemsituationen und gut funktionierende Lösungen dafür. Mal eher klassische Lösungen und Mal eher agile oder vielleicht unkonventionelle aus dem individuellen Werkzeugkasten. Auf einzelne Situationen angewendet, sehe ich das auch so, aber eben nicht auf das Projekt in seiner Gesamtheit. Es geht um das richtige Maß: 

&lt;blockquote&gt;Das ist eher wie mit Chaos und Ordnung. Reines Chaos ist unerträglich, reine Ordnung erstickt das Leben in Starrheit. Dazwischen gibt es Wirkpunkte mit optimalem Nutzen.&lt;/blockquote&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf Wolfgang Ksoll.</p>
<p>Danke für diesen Kommentar! Natürlich ist auch das andere extrem der handgefertigten superindividuellen Vorgehensweisen, wo das Rad immer neu erfunden wird, genauso Unfug. Es gibt definitiv wiederkehrende Problemsituationen und gut funktionierende Lösungen dafür. Mal eher klassische Lösungen und Mal eher agile oder vielleicht unkonventionelle aus dem individuellen Werkzeugkasten. Auf einzelne Situationen angewendet, sehe ich das auch so, aber eben nicht auf das Projekt in seiner Gesamtheit. Es geht um das richtige Maß: </p>
<blockquote><p>Das ist eher wie mit Chaos und Ordnung. Reines Chaos ist unerträglich, reine Ordnung erstickt das Leben in Starrheit. Dazwischen gibt es Wirkpunkte mit optimalem Nutzen.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Wolfgang Ksoll		</title>
		<link>https://raitner.de/2013/10/wider-den-heilsversprechen-im-projektmanagement/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=wider-den-heilsversprechen-im-projektmanagement/#comment-2825</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Ksoll]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Oct 2013 19:00:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als der Andrew S. Tanenbaum sein Buch &quot;Computer Networks&quot; schrieb, aus dem das obige Zitat stammt, erklärte er uns an dem Standard ISO-OSI Referenzmodell zahlreiche Netzwerkstandards (für Netzwerke wie SNA, Internet, USENET, MAP, TOP). Das war ein Schluck aus der Pulle, sich durch die ganzen Standards durch zuwühlen. Was ist daraus über geblieben? TCP/IP wie im Internet: Damit kochen wir heute selbst Kaffee. Der Vorteil ist, dass man durch Nutzung der Standards sich auf Anwendungen konzentrieren kann und nicht Zeit und Geld für zahlreiche Standards verballert (Für Fileservice Novell, für Terminal SNA, für WWW TCP/IP usw.).
Es kann schon sein, dass für ein bestimmtes Problem X optimal ist, für ein anderes Y.  Wenn man aber viele Projekte macht, kann man schon darüber nachdenken, nicht für jedes das Rad neu zu erfinden.
Genauso schwierig wie &quot;One size fits all&quot; ist der Ansatz, ich brauche für jedes Projekt einen kreativen neuen Ansatz, weil alles so superindividuell ist. Da wo wiederkehrende Muster sind, kann man schon standardisieren und Standards auch anpassen. Dahinter könnte auch stecken, dass man nicht compliant arbeiten kann oder will :-) 
In dem Satz von Tanenbaum steckt ja auch drin, dass eine Standardwahl erfolgen soll. Sonst hätte er ja gesagt: &quot;The nice thing about standards is that you have to choose from or not&quot;. (Auf Seite 254 in Computer Networks 2nd Edition im Abschnitt über SDLC von SNA, HDLC von ISO und LAPB bei X.25) Niklas Luhmann hätte das so formuliert :-)
Das ist eher wie mit Chaos und Ordnung. Reines Chaos ist unerträglich, reine Ordnung erstickt das Leben in Starrheit. Dazwischen gibt es Wirkpunkte mit optimalem Nutzen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als der Andrew S. Tanenbaum sein Buch „Computer Networks“ schrieb, aus dem das obige Zitat stammt, erklärte er uns an dem Standard ISO-OSI Referenzmodell zahlreiche Netzwerkstandards (für Netzwerke wie SNA, Internet, USENET, MAP, TOP). Das war ein Schluck aus der Pulle, sich durch die ganzen Standards durch zuwühlen. Was ist daraus über geblieben? TCP/IP wie im Internet: Damit kochen wir heute selbst Kaffee. Der Vorteil ist, dass man durch Nutzung der Standards sich auf Anwendungen konzentrieren kann und nicht Zeit und Geld für zahlreiche Standards verballert (Für Fileservice Novell, für Terminal SNA, für WWW TCP/IP usw.).<br>
Es kann schon sein, dass für ein bestimmtes Problem X optimal ist, für ein anderes Y.  Wenn man aber viele Projekte macht, kann man schon darüber nachdenken, nicht für jedes das Rad neu zu erfinden.<br>
Genauso schwierig wie „One size fits all“ ist der Ansatz, ich brauche für jedes Projekt einen kreativen neuen Ansatz, weil alles so superindividuell ist. Da wo wiederkehrende Muster sind, kann man schon standardisieren und Standards auch anpassen. Dahinter könnte auch stecken, dass man nicht compliant arbeiten kann oder will :-)<br>
In dem Satz von Tanenbaum steckt ja auch drin, dass eine Standardwahl erfolgen soll. Sonst hätte er ja gesagt: „The nice thing about standards is that you have to choose from or not“. (Auf Seite 254 in Computer Networks 2nd Edition im Abschnitt über SDLC von SNA, HDLC von ISO und LAPB bei X.25) Niklas Luhmann hätte das so formuliert :-)<br>
Das ist eher wie mit Chaos und Ordnung. Reines Chaos ist unerträglich, reine Ordnung erstickt das Leben in Starrheit. Dazwischen gibt es Wirkpunkte mit optimalem Nutzen.</p>
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