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	Kommentare zu: Projektarbeit: Ein Brandbeschleuniger?	</title>
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		<title>
		Von: Thilo		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thilo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jan 2014 22:05:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://raitner.de/2014/01/projektarbeit-ein-brandbeschleuniger/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=projektarbeit-ein-brandbeschleuniger/#comment-3001&quot;&gt;Marcus Raitner&lt;/a&gt;.

Hmm... Das ist doch auch eher die Vision zum Thema.
Konkrete Handlungsrichtlinien* gibt es viele: Arbeitszeitgesetz, Urlaubsgesetz etc. pp.
Das Problem ist doch (unter Anderem), daß wir die schon nicht einhalten.
Eine positive, förderliche und gesunde Arbeitskultur wäre dann schon die Kür, während wir an der Pflicht scheitern...

*: Diese Gesetze sind zum Teil Negativ-Gebote.
Was man _nicht_ darf, ist gut geregelt. Aber wie sollen wir denn arbeiten, damit das Ganze gesund bleibt?
Oder anders: Was können die Indianer tun, um von den Häuptlingen die nötige Handlungsfreiheit zu bekommen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf Marcus Raitner.</p>
<p>Hmm… Das ist doch auch eher die Vision zum Thema.<br>
Konkrete Handlungsrichtlinien* gibt es viele: Arbeitszeitgesetz, Urlaubsgesetz etc. pp.<br>
Das Problem ist doch (unter Anderem), daß wir die schon nicht einhalten.<br>
Eine positive, förderliche und gesunde Arbeitskultur wäre dann schon die Kür, während wir an der Pflicht scheitern…</p>
<p>*: Diese Gesetze sind zum Teil Negativ-Gebote.<br>
Was man _nicht_ darf, ist gut geregelt. Aber wie sollen wir denn arbeiten, damit das Ganze gesund bleibt?<br>
Oder anders: Was können die Indianer tun, um von den Häuptlingen die nötige Handlungsfreiheit zu bekommen?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Marcus Raitner		</title>
		<link>https://raitner.de/2014/01/projektarbeit-ein-brandbeschleuniger/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=projektarbeit-ein-brandbeschleuniger/#comment-3002</link>

		<dc:creator><![CDATA[Marcus Raitner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jan 2014 18:52:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://raitner.de/2014/01/projektarbeit-ein-brandbeschleuniger/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=projektarbeit-ein-brandbeschleuniger/#comment-2999&quot;&gt;Thilo&lt;/a&gt;.

Danke für Deinen Kommentar, Thilo. Du hast leider recht, dass mittlerweile ist durch ständige Umorganisation und das pausenlose Loblied auf den Shareholdervalue sowieso jeglicher Zusammenhalt und Sinn verloren gegangen ist. Da macht es auch nicht mehr viel Unterschied, ob da noch ein paar Projekte zu stemmen sind. Wir müssen das wieder auf die Reihe kriegen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf Thilo.</p>
<p>Danke für Deinen Kommentar, Thilo. Du hast leider recht, dass mittlerweile ist durch ständige Umorganisation und das pausenlose Loblied auf den Shareholdervalue sowieso jeglicher Zusammenhalt und Sinn verloren gegangen ist. Da macht es auch nicht mehr viel Unterschied, ob da noch ein paar Projekte zu stemmen sind. Wir müssen das wieder auf die Reihe kriegen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Marcus Raitner		</title>
		<link>https://raitner.de/2014/01/projektarbeit-ein-brandbeschleuniger/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=projektarbeit-ein-brandbeschleuniger/#comment-3001</link>

		<dc:creator><![CDATA[Marcus Raitner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jan 2014 18:44:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://raitner.de/2014/01/projektarbeit-ein-brandbeschleuniger/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=projektarbeit-ein-brandbeschleuniger/#comment-3000&quot;&gt;Stephan List&lt;/a&gt;.

&lt;blockquote&gt;Die Art und Weise, wie eine Gesellschaft die Arbeit und die Arbeitsbedingungen organisiert, sollte eine Quelle der Gesundheit und nicht der Krankheit sein.&lt;/blockquote&gt;

Dem ist nichts hinzuzufügen und könnte doch nicht weiter von unserer Realität entfernt sein und entfernt sich in meiner Wahrnehmung von Jahr zu Jahr ein Stück mehr.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf Stephan List.</p>
<blockquote><p>Die Art und Weise, wie eine Gesellschaft die Arbeit und die Arbeitsbedingungen organisiert, sollte eine Quelle der Gesundheit und nicht der Krankheit sein.</p></blockquote>
<p>Dem ist nichts hinzuzufügen und könnte doch nicht weiter von unserer Realität entfernt sein und entfernt sich in meiner Wahrnehmung von Jahr zu Jahr ein Stück mehr.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Stephan List		</title>
		<link>https://raitner.de/2014/01/projektarbeit-ein-brandbeschleuniger/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=projektarbeit-ein-brandbeschleuniger/#comment-3000</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stephan List]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jan 2014 17:25:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[So ist es. 
Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Kriterien an einen menschengerechten Arbeitsplatz wie folgt formuliert: „Die Art und Weise, wie eine Gesellschaft die Arbeit und die Arbeitsbedingungen organisiert, sollte eine Quelle der Gesundheit und nicht der Krankheit sein.“ 
Gerade gelesen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So ist es.<br>
Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Kriterien an einen menschengerechten Arbeitsplatz wie folgt formuliert: „Die Art und Weise, wie eine Gesellschaft die Arbeit und die Arbeitsbedingungen organisiert, sollte eine Quelle der Gesundheit und nicht der Krankheit sein.“<br>
Gerade gelesen…</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Thilo		</title>
		<link>https://raitner.de/2014/01/projektarbeit-ein-brandbeschleuniger/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=projektarbeit-ein-brandbeschleuniger/#comment-2999</link>

		<dc:creator><![CDATA[Thilo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jan 2014 16:47:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://fuehrung-erfahren.de/?p=4226#comment-2999</guid>

					<description><![CDATA[Ich denke auch, daß die Frage der &quot;Projektarbeit&quot; nicht relevant ist.
Natürlich ist für Mitarbeiter in &quot;Prozeßarbeit&quot; schwierig, auf Projekte umzudenken. Das ist aber umgekehrt auch so, und führt in der Regel nicht zu besonderer Belastung.

Die Gründe für einen Burn-Out oder einen Bore-Out liegen zu kleineren Teil in den Mitarbeitern:
Manche haben eine passende Disposition, ausgeprägtes (übertriebenes?) Pflichtgefühl oder Ähnliches.

Vieles liegt aber auch in den Firmen begründet:
Zum Einen werden Mitarbeiter mittlerweile als Humanressourcen behandelt, mit Inventarnummern versehen und entsprechend als vollkommen austauschbar betrachtet.
Über soziale Integration (Team Building), die notwendige Zeit zur Sozialisierung und Sinnstiftung macht sich niemand mehr Gedanken.
Selbst eingespielte Teams werden immer wieder auseinandergerissen und auf neue Projekte verteilt; Kommunikation jenseits der Prozesse/Projekte geächtet und verbannt; Außerdem wird gepredigt, daß doch nur der Shareholder Value der ultimative Sinn dieser 8-9 Stunden Tagesleistung sein.
Auf die Dauer schalten die Einen ab; die Anderen versuchen sich selbst einen Sinn zu verschaffen und steigern sich in ihre Arbeit hinein.

Das alles führt dann zum Ausbrennen der Mitarbeiter und der (viel zu späten) Erkenntnis, daß man die Leute doch nicht einfach aus dem Lager holen kann, wenn die ersten Ausfälle (oder Kündigungen) kommen.

Der Gesamtkomplex läuft für mich mittlerweile unter Geisteshaltung, frei nach TurnAround PM.
Frei deshalb, weil ich für mich feststelle, daß die Haltung der Mitarbeiter, der &quot;Führungskräfte&quot; und aller anderen Beteiligten (oder auch Stakeholder) ein hochkomplexes, vernetztes System bildet, das man nicht mit der momentanen Führungsschule erfassen kann.
Niemand ist wirklich schuld, aber gleichzeitig sind alle schuld, weil niemand den Ausweg findet.

Die große Frage, die sich die Wirtschaft in sehr, sehr kurzer Zeit beantworten muß:
&quot;Wie kriegen wir das wieder auf die Reihe?&quot;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich denke auch, daß die Frage der „Projektarbeit“ nicht relevant ist.<br>
Natürlich ist für Mitarbeiter in „Prozeßarbeit“ schwierig, auf Projekte umzudenken. Das ist aber umgekehrt auch so, und führt in der Regel nicht zu besonderer Belastung.</p>
<p>Die Gründe für einen Burn-Out oder einen Bore-Out liegen zu kleineren Teil in den Mitarbeitern:<br>
Manche haben eine passende Disposition, ausgeprägtes (übertriebenes?) Pflichtgefühl oder Ähnliches.</p>
<p>Vieles liegt aber auch in den Firmen begründet:<br>
Zum Einen werden Mitarbeiter mittlerweile als Humanressourcen behandelt, mit Inventarnummern versehen und entsprechend als vollkommen austauschbar betrachtet.<br>
Über soziale Integration (Team Building), die notwendige Zeit zur Sozialisierung und Sinnstiftung macht sich niemand mehr Gedanken.<br>
Selbst eingespielte Teams werden immer wieder auseinandergerissen und auf neue Projekte verteilt; Kommunikation jenseits der Prozesse/Projekte geächtet und verbannt; Außerdem wird gepredigt, daß doch nur der Shareholder Value der ultimative Sinn dieser 8–9 Stunden Tagesleistung sein.<br>
Auf die Dauer schalten die Einen ab; die Anderen versuchen sich selbst einen Sinn zu verschaffen und steigern sich in ihre Arbeit hinein.</p>
<p>Das alles führt dann zum Ausbrennen der Mitarbeiter und der (viel zu späten) Erkenntnis, daß man die Leute doch nicht einfach aus dem Lager holen kann, wenn die ersten Ausfälle (oder Kündigungen) kommen.</p>
<p>Der Gesamtkomplex läuft für mich mittlerweile unter Geisteshaltung, frei nach TurnAround PM.<br>
Frei deshalb, weil ich für mich feststelle, daß die Haltung der Mitarbeiter, der „Führungskräfte“ und aller anderen Beteiligten (oder auch Stakeholder) ein hochkomplexes, vernetztes System bildet, das man nicht mit der momentanen Führungsschule erfassen kann.<br>
Niemand ist wirklich schuld, aber gleichzeitig sind alle schuld, weil niemand den Ausweg findet.</p>
<p>Die große Frage, die sich die Wirtschaft in sehr, sehr kurzer Zeit beantworten muß:<br>
„Wie kriegen wir das wieder auf die Reihe?“</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Marcus Raitner		</title>
		<link>https://raitner.de/2014/01/projektarbeit-ein-brandbeschleuniger/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=projektarbeit-ein-brandbeschleuniger/#comment-2998</link>

		<dc:creator><![CDATA[Marcus Raitner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Jan 2014 18:39:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://fuehrung-erfahren.de/?p=4226#comment-2998</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://raitner.de/2014/01/projektarbeit-ein-brandbeschleuniger/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=projektarbeit-ein-brandbeschleuniger/#comment-2995&quot;&gt;Götz Müller&lt;/a&gt;.

Danke für Deinen Kommentar. Ich glaube auch, dass Projektarbeit eigentlich eine der ältesten Arbeitsformen ist. Im Kern jedenfalls und in dem Sinne, dass man gemeinsam etwas schafft oder erreicht. Vielfach ist heute aber ein Projekt nichts anderes als eine Organisation auf Zeit mit ihren Prozessen und Hierarchien. Insofern finde ich dass Projekte die Tendenz zur Entwurzelung des Einzelnen vorantreiben ohne ihn von den Problemen der Linienorganisation zu erlösen. Sicher ist die Projektarbeit allein kein Auslöser von Burnout. Ich habe mich einfach gefragt, was ich als Projektleiter oder wir als Unternehmen, das Projekte durchführt, machen kann, um meinen Mitarbeitern ein möglichst förderliches Umfeld zu bieten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf Götz Müller.</p>
<p>Danke für Deinen Kommentar. Ich glaube auch, dass Projektarbeit eigentlich eine der ältesten Arbeitsformen ist. Im Kern jedenfalls und in dem Sinne, dass man gemeinsam etwas schafft oder erreicht. Vielfach ist heute aber ein Projekt nichts anderes als eine Organisation auf Zeit mit ihren Prozessen und Hierarchien. Insofern finde ich dass Projekte die Tendenz zur Entwurzelung des Einzelnen vorantreiben ohne ihn von den Problemen der Linienorganisation zu erlösen. Sicher ist die Projektarbeit allein kein Auslöser von Burnout. Ich habe mich einfach gefragt, was ich als Projektleiter oder wir als Unternehmen, das Projekte durchführt, machen kann, um meinen Mitarbeitern ein möglichst förderliches Umfeld zu bieten.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Marcus Raitner		</title>
		<link>https://raitner.de/2014/01/projektarbeit-ein-brandbeschleuniger/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=projektarbeit-ein-brandbeschleuniger/#comment-2997</link>

		<dc:creator><![CDATA[Marcus Raitner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Jan 2014 18:31:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://raitner.de/2014/01/projektarbeit-ein-brandbeschleuniger/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=projektarbeit-ein-brandbeschleuniger/#comment-2994&quot;&gt;Andrea Windolph&lt;/a&gt;.

Keineswegs wollte ich Mitarbeiter pauschal als Opfer darstellen, genauso wenig wie die Arbeitsbelastung pauschal die Ursache sein kann. Mir bereitet nur der Gedanke des Buches Sorge: Burnout als Symptom eines kranken Systems, das aufgrund einseitiger Ausrichtung auf Konkurrenz und Streben nach persönlichem Gewinn und Vorteil den Einzelnen in tiefgreifende Sinnkrisen treibt. Ich kann dieser Argumentation viel abgewinnen und muss zugeben, dass vielfach die Projektarbeit dieses Problem eher noch verschärft.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf Andrea Windolph.</p>
<p>Keineswegs wollte ich Mitarbeiter pauschal als Opfer darstellen, genauso wenig wie die Arbeitsbelastung pauschal die Ursache sein kann. Mir bereitet nur der Gedanke des Buches Sorge: Burnout als Symptom eines kranken Systems, das aufgrund einseitiger Ausrichtung auf Konkurrenz und Streben nach persönlichem Gewinn und Vorteil den Einzelnen in tiefgreifende Sinnkrisen treibt. Ich kann dieser Argumentation viel abgewinnen und muss zugeben, dass vielfach die Projektarbeit dieses Problem eher noch verschärft.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Stephan List		</title>
		<link>https://raitner.de/2014/01/projektarbeit-ein-brandbeschleuniger/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=projektarbeit-ein-brandbeschleuniger/#comment-2996</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stephan List]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Jan 2014 18:29:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ja, das ist so eine Sache mit der Verantwortlichkeit... 
Bei einer Session auf dem PMCamp 2012 in Dornbirn wurde von einigen Anwesenden ebenfalls das Hohelied der Selbstverantwortung gesungen: Jeder sei für sich selbst verantwortlich, müsse seine Grenzen kennen und ggf. auch die Konsequenzen ziehen.
Klingt gut, aber so einfach ist es nicht. Wenn ich Baustellenleiter bin und sehe, dass in zehn Meter Höhe ein Mitarbeiter ungesichert herumturnt, darf ich dann sagen: Das muss er selber wissen, schließlich ist er für sich selbst verantwortlich? Nicht falsch verstehen, rechtlich gesehen ist das sowieso keine Frage, mir geht es um die ethische Position. Darf der Vorgesetzte wegschauen?
Ich denke, nur wenige werden mit &quot;Ja&quot; antworten. Wenn das bei physischen Gefährdungen recht ist, warum soll das dann bei psychischen nicht billig sein?
Im übrigen befinden sich die psychischen Belastungen für Mitarbeiter der IT-Branche schon länger auf dem Schirm. Siehe hierzu die Schriften des Projekts ( ;-) ) DIWA-IT Demographischer Wandel und  Prävention in der IT (http://www.diwa-it.de/) von 2009.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, das ist so eine Sache mit der Verantwortlichkeit…<br>
Bei einer Session auf dem PMCamp 2012 in Dornbirn wurde von einigen Anwesenden ebenfalls das Hohelied der Selbstverantwortung gesungen: Jeder sei für sich selbst verantwortlich, müsse seine Grenzen kennen und ggf. auch die Konsequenzen ziehen.<br>
Klingt gut, aber so einfach ist es nicht. Wenn ich Baustellenleiter bin und sehe, dass in zehn Meter Höhe ein Mitarbeiter ungesichert herumturnt, darf ich dann sagen: Das muss er selber wissen, schließlich ist er für sich selbst verantwortlich? Nicht falsch verstehen, rechtlich gesehen ist das sowieso keine Frage, mir geht es um die ethische Position. Darf der Vorgesetzte wegschauen?<br>
Ich denke, nur wenige werden mit „Ja“ antworten. Wenn das bei physischen Gefährdungen recht ist, warum soll das dann bei psychischen nicht billig sein?<br>
Im übrigen befinden sich die psychischen Belastungen für Mitarbeiter der IT-Branche schon länger auf dem Schirm. Siehe hierzu die Schriften des Projekts ( ;-) ) DIWA-IT Demographischer Wandel und  Prävention in der IT (http://www.diwa-it.de/) von 2009.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Götz Müller		</title>
		<link>https://raitner.de/2014/01/projektarbeit-ein-brandbeschleuniger/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=projektarbeit-ein-brandbeschleuniger/#comment-2995</link>

		<dc:creator><![CDATA[Götz Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Jan 2014 14:02:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://fuehrung-erfahren.de/?p=4226#comment-2995</guid>

					<description><![CDATA[Ich denke nicht, dass die Projektarbeit an sich und alleine ein Auslöser von Burnout ist. Es sind die erwähnten und treffend beschriebenen Ausprägungen und Begleiterscheinungen, die dann den Burnout auslösen. Prozessorientierte Arbeit mit ihrem Routinecharakter kann genauso kritisch sein, wenn die Sinnhaftigkeit verloren geht und es zu Muda (also sinnloser Tätigkeit = speziell Verschwendung im ursprünglich japanischen Wortsinn) und Muri (= Überlastung) kommt. Projektarbeit ist im Kern m.E. die älteste Arbeitsform (im Vergleich zur Prozessarbeit, die in ihrem Verständnis deutlich jünger ist). Die Sinnlosigkeit tritt dann ein, wenn die Sichtbarkeit des Einzelbeitrags zum Gesamtergebnis verloren geht (vgl. die Geschichte vom steinklopfenden Steinmetz zum Erbauer einer Kathedrale), egal ob es die einmalige Arbeit in Projekten oder Standardarbeit in Prozessen ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich denke nicht, dass die Projektarbeit an sich und alleine ein Auslöser von Burnout ist. Es sind die erwähnten und treffend beschriebenen Ausprägungen und Begleiterscheinungen, die dann den Burnout auslösen. Prozessorientierte Arbeit mit ihrem Routinecharakter kann genauso kritisch sein, wenn die Sinnhaftigkeit verloren geht und es zu Muda (also sinnloser Tätigkeit = speziell Verschwendung im ursprünglich japanischen Wortsinn) und Muri (= Überlastung) kommt. Projektarbeit ist im Kern m.E. die älteste Arbeitsform (im Vergleich zur Prozessarbeit, die in ihrem Verständnis deutlich jünger ist). Die Sinnlosigkeit tritt dann ein, wenn die Sichtbarkeit des Einzelbeitrags zum Gesamtergebnis verloren geht (vgl. die Geschichte vom steinklopfenden Steinmetz zum Erbauer einer Kathedrale), egal ob es die einmalige Arbeit in Projekten oder Standardarbeit in Prozessen ist.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Andrea Windolph		</title>
		<link>https://raitner.de/2014/01/projektarbeit-ein-brandbeschleuniger/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=projektarbeit-ein-brandbeschleuniger/#comment-2994</link>

		<dc:creator><![CDATA[Andrea Windolph]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Jan 2014 09:44:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://fuehrung-erfahren.de/?p=4226#comment-2994</guid>

					<description><![CDATA[Unbequeme Fragen - gefällt mir. Bei diesem Thema halte ich es trotz allem für wichtig hervorzuheben, dass Mitarbeiter nicht immer nur &quot;Opfer&quot; sind. Trotz des Drucks von außen hat doch jeder Einzelne oft auch die Wahl, wie stark er sich engagiert und wie intensiv er sich den Erwartungen von außen stellt. 

Trotzdem stimme ich zu, dass es Aufgabe von Projektleitern und Arbeitgebern ist, dieses Thema auf dem Schirm zu haben und darauf zu achten, dass Mitarbeiter ein gesundes Arbeitsumfeld vorfinden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unbequeme Fragen – gefällt mir. Bei diesem Thema halte ich es trotz allem für wichtig hervorzuheben, dass Mitarbeiter nicht immer nur „Opfer“ sind. Trotz des Drucks von außen hat doch jeder Einzelne oft auch die Wahl, wie stark er sich engagiert und wie intensiv er sich den Erwartungen von außen stellt. </p>
<p>Trotzdem stimme ich zu, dass es Aufgabe von Projektleitern und Arbeitgebern ist, dieses Thema auf dem Schirm zu haben und darauf zu achten, dass Mitarbeiter ein gesundes Arbeitsumfeld vorfinden.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
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