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	Kommentare zu: Der Mensch ist immer Zweck und niemals nur Mittel	</title>
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		<title>
		Von: Marcus Raitner		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marcus Raitner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Feb 2014 06:05:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://raitner.de/2014/02/der-mensch-ist-immer-zweck-und-niemals-nur-mittel/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=der-mensch-ist-immer-zweck-und-niemals-nur-mittel/#comment-3055&quot;&gt;Martin Barrtonitz&lt;/a&gt;.

Danke für eure anregende Diskussion, Martin und Thilo! Je tiefer man in unser Wirtschafts- und Kapitalmarktsystem einsteigt, desto mehr erkennt man tatsächlich die Defizite. Vielleicht gab es dahinter Mal eine gute Absicht, die allerdings schon lange nicht mehr sichtbar ist. Kurzfristig wäre ich schon glücklich wenn es mehr echte Unternehmer vom Schlage eines Götz Werner gäbe und weniger Manager.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf Martin Barrtonitz.</p>
<p>Danke für eure anregende Diskussion, Martin und Thilo! Je tiefer man in unser Wirtschafts- und Kapitalmarktsystem einsteigt, desto mehr erkennt man tatsächlich die Defizite. Vielleicht gab es dahinter Mal eine gute Absicht, die allerdings schon lange nicht mehr sichtbar ist. Kurzfristig wäre ich schon glücklich wenn es mehr echte Unternehmer vom Schlage eines Götz Werner gäbe und weniger Manager.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Martin Barrtonitz		</title>
		<link>https://raitner.de/2014/02/der-mensch-ist-immer-zweck-und-niemals-nur-mittel/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=der-mensch-ist-immer-zweck-und-niemals-nur-mittel/#comment-3055</link>

		<dc:creator><![CDATA[Martin Barrtonitz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Feb 2014 20:07:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://raitner.de/2014/02/der-mensch-ist-immer-zweck-und-niemals-nur-mittel/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=der-mensch-ist-immer-zweck-und-niemals-nur-mittel/#comment-3054&quot;&gt;Thilo&lt;/a&gt;.

Die Frage, die sich mir stellt ist allerdings, ob die Finanzierung gemeinschaftlich förderlicher Projekte nicht besser von der Gemeinschaft ohne ohne Zins gewährt wird.

Dazu müssten allerdings unsere Politiker den Arsch in der Hose haben, und das Monopol der Giralgeldschöpfung wieder in die Gemeinschaft selbst holen. Der letzte, der es versucht hatte, war JFK. Danach war Ruhe. Aber es werden immer mehr, die sich trauen, über unser krudes Geldsystem zu schreiben. Hier ein Beispiel:

http://wirdemo.buergerstimme.com/2013/10/wie-das-muster-der-gesellschaftskrisen-durchbrechen/

Wer weiß, wie das Geldsystem aufgebaut ist, wird verstehen, warum sich die Schere zwischen Reich und Arm zwingend öffnen muss. Und das hat auch etwas damit zu tun, dass wir auf Kosten Anderer zu leben erlauben.

Viele Grüße
Martin]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf Thilo.</p>
<p>Die Frage, die sich mir stellt ist allerdings, ob die Finanzierung gemeinschaftlich förderlicher Projekte nicht besser von der Gemeinschaft ohne ohne Zins gewährt wird.</p>
<p>Dazu müssten allerdings unsere Politiker den Arsch in der Hose haben, und das Monopol der Giralgeldschöpfung wieder in die Gemeinschaft selbst holen. Der letzte, der es versucht hatte, war JFK. Danach war Ruhe. Aber es werden immer mehr, die sich trauen, über unser krudes Geldsystem zu schreiben. Hier ein Beispiel:</p>
<p>http://wirdemo.buergerstimme.com/2013/10/wie-das-muster-der-gesellschaftskrisen-durchbrechen/</p>
<p>Wer weiß, wie das Geldsystem aufgebaut ist, wird verstehen, warum sich die Schere zwischen Reich und Arm zwingend öffnen muss. Und das hat auch etwas damit zu tun, dass wir auf Kosten Anderer zu leben erlauben.</p>
<p>Viele Grüße<br>
Martin</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Thilo		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thilo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Feb 2014 08:33:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://raitner.de/2014/02/der-mensch-ist-immer-zweck-und-niemals-nur-mittel/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=der-mensch-ist-immer-zweck-und-niemals-nur-mittel/#comment-3053&quot;&gt;Martin Barrtonitz&lt;/a&gt;.

Martin, danke für das Feedback. 
Als ich den Satz schrieb, wollte ich eigentlich um das Thema Shareholder herumarbeiten.

Mir ist hier vor allem die Differenzierung wichtig:
Die &quot;grundlegende Idee&quot; der Aktien sehe ich so, wie sie früher einmal war, und sich jetzt im Kickstarter-Milieu manifestiert. Eine Gruppe von Geldgebern findet sich zusammen, um ein sinnvolles oder spannendes Produkt zu ermöglichen, das ihnen dann einen Nutzen bringt, zum Einen durch das Produkt an sich, zum Anderen durch eine Teilhabe am Geschäftserfolg.

Die &quot;real existierende&quot; Umsetzung dieser Idee in der Wirtschaft weicht davon erheblich ab: Die Aktionäre kaufen Anteile an einem Unternehmen, ohne sich für dessen Geschäftszweck zu interessieren. Vielmehr läuft das Geschäft nach der Art &quot;ich gebe Dir ein bisschen Geld, und Du zahlst mir regelmäßig steigende Dividenden, egal wie Du das machst&quot;.
(Klingt ein bisschen nach Schutzgeld, oder?)

Die Krönung des Ganzen hat sich bei verschiedenen Unternehmen kürzlich gezeigt, die aufgrund zu geringer Gewinne (nicht Verluste, nur zu wenig Gewinn) ihren Shareholdern zuliebe die halbe Mannschaft gefeuert haben.

Und das ist eine grobe Perversion des Ganzen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf Martin Barrtonitz.</p>
<p>Martin, danke für das Feedback.<br>
Als ich den Satz schrieb, wollte ich eigentlich um das Thema Shareholder herumarbeiten.</p>
<p>Mir ist hier vor allem die Differenzierung wichtig:<br>
Die „grundlegende Idee“ der Aktien sehe ich so, wie sie früher einmal war, und sich jetzt im Kickstarter-Milieu manifestiert. Eine Gruppe von Geldgebern findet sich zusammen, um ein sinnvolles oder spannendes Produkt zu ermöglichen, das ihnen dann einen Nutzen bringt, zum Einen durch das Produkt an sich, zum Anderen durch eine Teilhabe am Geschäftserfolg.</p>
<p>Die „real existierende“ Umsetzung dieser Idee in der Wirtschaft weicht davon erheblich ab: Die Aktionäre kaufen Anteile an einem Unternehmen, ohne sich für dessen Geschäftszweck zu interessieren. Vielmehr läuft das Geschäft nach der Art „ich gebe Dir ein bisschen Geld, und Du zahlst mir regelmäßig steigende Dividenden, egal wie Du das machst“.<br>
(Klingt ein bisschen nach Schutzgeld, oder?)</p>
<p>Die Krönung des Ganzen hat sich bei verschiedenen Unternehmen kürzlich gezeigt, die aufgrund zu geringer Gewinne (nicht Verluste, nur zu wenig Gewinn) ihren Shareholdern zuliebe die halbe Mannschaft gefeuert haben.</p>
<p>Und das ist eine grobe Perversion des Ganzen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Martin Barrtonitz		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Martin Barrtonitz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Feb 2014 07:24:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://raitner.de/2014/02/der-mensch-ist-immer-zweck-und-niemals-nur-mittel/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=der-mensch-ist-immer-zweck-und-niemals-nur-mittel/#comment-3050&quot;&gt;Thilo&lt;/a&gt;.

&quot;Ich denke, wir sind uns einig, daß die grundlegende Idee von Aktionären und deren Gewinnerwartung legitim ist.&quot;

Ist es das wirklich? Sicherlich in dem Konzept unseres Jahrtausende alten patriarchalen Systems, in dem wir erlauben, dass die Einen auf Kosten der Anderen leben dürfen, weil sie Besitz haben und die anderen nicht.

In einer Gesellschaft, die sich auf Augenhöhe organisiert, siehe z.B. in großen Tileen die Genossenschaften, wird eine Shareholder-Schaft eher als Raub an der Arbeitskraft betrachtet werden. Das Sklaventum hat sich doch dann nur verwandelt, indem die Ketten nur mit dem Geld (strukturell) getauscht wurde. Als die Leibeigenen &quot;freigelassen&quot; wurden, gab man ihnen nicht das Nötige mit, um wirklich frei zu sein. Wer kein Land hat, um sich selbst zu versorgen, muss seinen Körper in den Dienst eine Herren stellen, den er sich zumindest noch aussuchen kann.

Durch diese neuen Freiheiten fühlen sich die Menschen zumindest in mehr Teilen selbstbestimmt. In vielen Unternehmen ist diese Selbstbestimmtheit allerdings noch wenig gegeben. 

Viele Grüße
Martin Bartonitz]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf Thilo.</p>
<p>„Ich denke, wir sind uns einig, daß die grundlegende Idee von Aktionären und deren Gewinnerwartung legitim ist.“</p>
<p>Ist es das wirklich? Sicherlich in dem Konzept unseres Jahrtausende alten patriarchalen Systems, in dem wir erlauben, dass die Einen auf Kosten der Anderen leben dürfen, weil sie Besitz haben und die anderen nicht.</p>
<p>In einer Gesellschaft, die sich auf Augenhöhe organisiert, siehe z.B. in großen Tileen die Genossenschaften, wird eine Shareholder-Schaft eher als Raub an der Arbeitskraft betrachtet werden. Das Sklaventum hat sich doch dann nur verwandelt, indem die Ketten nur mit dem Geld (strukturell) getauscht wurde. Als die Leibeigenen „freigelassen“ wurden, gab man ihnen nicht das Nötige mit, um wirklich frei zu sein. Wer kein Land hat, um sich selbst zu versorgen, muss seinen Körper in den Dienst eine Herren stellen, den er sich zumindest noch aussuchen kann.</p>
<p>Durch diese neuen Freiheiten fühlen sich die Menschen zumindest in mehr Teilen selbstbestimmt. In vielen Unternehmen ist diese Selbstbestimmtheit allerdings noch wenig gegeben. </p>
<p>Viele Grüße<br>
Martin Bartonitz</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Marcus Raitner		</title>
		<link>https://raitner.de/2014/02/der-mensch-ist-immer-zweck-und-niemals-nur-mittel/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=der-mensch-ist-immer-zweck-und-niemals-nur-mittel/#comment-3052</link>

		<dc:creator><![CDATA[Marcus Raitner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Feb 2014 06:28:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://fuehrung-erfahren.de/?p=4305#comment-3052</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://raitner.de/2014/02/der-mensch-ist-immer-zweck-und-niemals-nur-mittel/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=der-mensch-ist-immer-zweck-und-niemals-nur-mittel/#comment-3050&quot;&gt;Thilo&lt;/a&gt;.

Danke für Deinen Kommentar, Thilo. Der Fokus auf IT-Dienstleistung ist allein meinem beschränkten Erfahrungshorizont geschuldet. Und der Tatsache, dass ich hier getreu dem &quot;allmählichen Verfertigen der Gedanken beim Schreiben&quot; auch immer über unsere Firma nachdenke. Ich habe mittlerweile den Artikel überarbeitet und Richtung Dienstleistungsunternehmen verallgemeinert. Was mich immer erstaunt, dass nur so wenige gegen dieses kranke Wirtschaften aufbegehren und so viele die Fokussierung auf den Shareholder-Value als gegeben hinnehmen. Motivierend ist es jedenfalls nicht. Und da tut es gut, von Unternehmen wie dm zu lesen, das eben anders denkt und handelt und damit erfolgreich ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf Thilo.</p>
<p>Danke für Deinen Kommentar, Thilo. Der Fokus auf IT-Dienstleistung ist allein meinem beschränkten Erfahrungshorizont geschuldet. Und der Tatsache, dass ich hier getreu dem „allmählichen Verfertigen der Gedanken beim Schreiben“ auch immer über unsere Firma nachdenke. Ich habe mittlerweile den Artikel überarbeitet und Richtung Dienstleistungsunternehmen verallgemeinert. Was mich immer erstaunt, dass nur so wenige gegen dieses kranke Wirtschaften aufbegehren und so viele die Fokussierung auf den Shareholder-Value als gegeben hinnehmen. Motivierend ist es jedenfalls nicht. Und da tut es gut, von Unternehmen wie dm zu lesen, das eben anders denkt und handelt und damit erfolgreich ist.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Thilo		</title>
		<link>https://raitner.de/2014/02/der-mensch-ist-immer-zweck-und-niemals-nur-mittel/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=der-mensch-ist-immer-zweck-und-niemals-nur-mittel/#comment-3050</link>

		<dc:creator><![CDATA[Thilo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Feb 2014 20:01:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo Marcus,

dieser Sicht kann ich 1:1 beipflichten.
Das Einzige, was mich irritiert, ist Dein Fokus auf die IT (auch wenn der naheliegend ist)
Schauen wir doch mal auf die Branche, in der ich arbeite: Die Energietechnik. 
Die Konzerne in diesem Bereich setzen sich (im Wesentlichen) aus Fabriken und Dienstleistern zusammen. Andere Aufgaben wurden &quot;outgesourcet&quot;.

Ich bin ehrlich:
Ich halte die Produkte, die wir herstellen, für vollständig austauschbar mit denen des Wettbewerbs.
Nicht aber die Lösungen, die wir den Kunden bereitstellen. Diese Lösungen werden wiederum von vielen, individuellen Menschen erdacht und umgesetzt, die eigentlich nichts anderes wollen, als etwas Sinnvolles zu erschaffen. Dafür brauchen sie ein bestimmtes, die Kreativität förderndes Umfeld.

Und genau das bieten wir ihnen nicht.

Vielmehr opfern wir Kreativität und Sinnstiftung auf dem ach so heiligen Altar des &quot;Shareholder Value&quot;.

Kürzlich durfte ich mir einen unglaublich motivierenden Vortrag darüber anhören,  daß unsere Daseinsberechtigung sei, den Aktionären ihre Dividenden zu erarbeiten.

Und niemand wundert sich, wenn die Mitarbeiter an der Stelle mit Unverständnis oder Abscheu reagieren...

Ich denke, wir sind uns einig, daß die grundlegende Idee von Aktionären und deren Gewinnerwartung legitim ist. Aber als einzige Grundlage dafür,  wertvolle Lebenszeit in etwas zu investieren,  das augenscheinlich nicht gewürdigt wird?
Das finde ich armselig.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Marcus,</p>
<p>dieser Sicht kann ich 1:1 beipflichten.<br>
Das Einzige, was mich irritiert, ist Dein Fokus auf die IT (auch wenn der naheliegend ist)<br>
Schauen wir doch mal auf die Branche, in der ich arbeite: Die Energietechnik.<br>
Die Konzerne in diesem Bereich setzen sich (im Wesentlichen) aus Fabriken und Dienstleistern zusammen. Andere Aufgaben wurden „outgesourcet“.</p>
<p>Ich bin ehrlich:<br>
Ich halte die Produkte, die wir herstellen, für vollständig austauschbar mit denen des Wettbewerbs.<br>
Nicht aber die Lösungen, die wir den Kunden bereitstellen. Diese Lösungen werden wiederum von vielen, individuellen Menschen erdacht und umgesetzt, die eigentlich nichts anderes wollen, als etwas Sinnvolles zu erschaffen. Dafür brauchen sie ein bestimmtes, die Kreativität förderndes Umfeld.</p>
<p>Und genau das bieten wir ihnen nicht.</p>
<p>Vielmehr opfern wir Kreativität und Sinnstiftung auf dem ach so heiligen Altar des „Shareholder Value“.</p>
<p>Kürzlich durfte ich mir einen unglaublich motivierenden Vortrag darüber anhören,  daß unsere Daseinsberechtigung sei, den Aktionären ihre Dividenden zu erarbeiten.</p>
<p>Und niemand wundert sich, wenn die Mitarbeiter an der Stelle mit Unverständnis oder Abscheu reagieren…</p>
<p>Ich denke, wir sind uns einig, daß die grundlegende Idee von Aktionären und deren Gewinnerwartung legitim ist. Aber als einzige Grundlage dafür,  wertvolle Lebenszeit in etwas zu investieren,  das augenscheinlich nicht gewürdigt wird?<br>
Das finde ich armselig.</p>
]]></content:encoded>
		
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