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	Kommentare zu: Spielräume im Projektmanagement	</title>
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		<title>
		Von: Marcus Raitner		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marcus Raitner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Apr 2014 14:28:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://raitner.de/2014/02/spielraeume-im-projektmanagement/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=spielraeume-im-projektmanagement/#comment-3101&quot;&gt;Marcel Gräßle&lt;/a&gt;.

Danke für Deinen Kommentar, Marcel. Diesen bewussten Zielkonflikt zwischen Fachabteilung und Einkauf kenne ich nur zu gut. Manchmal kommt es mir vor, dass hier auch der Ehrliche der Dumme ist: Wer sauber kalkuliert und realistische Spielräume einplant ist auf den ersten Blick teurer. Den Zuschlag erhält dann ein scheinbar günstiger Anbieter bei dem das dicke Ende dann eben hinterher kommt. Ich sehe im Moment nicht, dass man hier aus den Fehlern der Vergangenheit lernt. Vielmehr nehme ich die Tendenz wahr immer komplexere Dienstleistungen der Wissensarbeit standardisiert wie Schrauben einzukaufen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf Marcel Gräßle.</p>
<p>Danke für Deinen Kommentar, Marcel. Diesen bewussten Zielkonflikt zwischen Fachabteilung und Einkauf kenne ich nur zu gut. Manchmal kommt es mir vor, dass hier auch der Ehrliche der Dumme ist: Wer sauber kalkuliert und realistische Spielräume einplant ist auf den ersten Blick teurer. Den Zuschlag erhält dann ein scheinbar günstiger Anbieter bei dem das dicke Ende dann eben hinterher kommt. Ich sehe im Moment nicht, dass man hier aus den Fehlern der Vergangenheit lernt. Vielmehr nehme ich die Tendenz wahr immer komplexere Dienstleistungen der Wissensarbeit standardisiert wie Schrauben einzukaufen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Marcel Gräßle		</title>
		<link>https://raitner.de/2014/02/spielraeume-im-projektmanagement/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=spielraeume-im-projektmanagement/#comment-3101</link>

		<dc:creator><![CDATA[Marcel Gräßle]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Apr 2014 11:50:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://fuehrung-erfahren.de/?p=4272#comment-3101</guid>

					<description><![CDATA[Hallo Marcus,
guter und richtiger Kommentar. In der Praxis zeigt sich aber oft genug, dass zumindest in den größeren Konzernen (bewusst!) oftmals ein Zielkonflikt besteht - zwischen dem Einkauf, der alles möglichst kostengünstig haben möchte und den Fachbereichen, denen die Qualität durchaus ein Anliegen ist. Hier hilft alle Überzeugungsarbeit nichts, wenn die Entscheider vor allem daran gemessen werden, wieviel Kostenersparnis erzielt werden kann...

Und man möchte meinen, dass man mit der angesprochenen Performance von IT-Projekten gewichtige Argumente hat, auch wichtige Bereiche wie Kommunikation mit einzuplanen...

Viele Grüße

Marcel]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Marcus,<br>
guter und richtiger Kommentar. In der Praxis zeigt sich aber oft genug, dass zumindest in den größeren Konzernen (bewusst!) oftmals ein Zielkonflikt besteht – zwischen dem Einkauf, der alles möglichst kostengünstig haben möchte und den Fachbereichen, denen die Qualität durchaus ein Anliegen ist. Hier hilft alle Überzeugungsarbeit nichts, wenn die Entscheider vor allem daran gemessen werden, wieviel Kostenersparnis erzielt werden kann…</p>
<p>Und man möchte meinen, dass man mit der angesprochenen Performance von IT-Projekten gewichtige Argumente hat, auch wichtige Bereiche wie Kommunikation mit einzuplanen…</p>
<p>Viele Grüße</p>
<p>Marcel</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Tim		</title>
		<link>https://raitner.de/2014/02/spielraeume-im-projektmanagement/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=spielraeume-im-projektmanagement/#comment-3058</link>

		<dc:creator><![CDATA[Tim]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Feb 2014 12:55:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://raitner.de/2014/02/spielraeume-im-projektmanagement/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=spielraeume-im-projektmanagement/#comment-3043&quot;&gt;Marcus Raitner&lt;/a&gt;.

Hallo,
danke für die Antwort - dann muss ich noch ein wenig am Gefühl arbeiten :)
Versuche gerade mit berstimmte Zeitblöcke generell zu blocken. Vielleicht schleicht sich der Gedanke &quot;zwischen 10.00 und 11.30 kann der Tim sowieso nie&quot; bei den anderen ein wenn ich dran bleibe und in der Zeit keine Termine annehme.. Bin mal gespannt :)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf Marcus Raitner.</p>
<p>Hallo,<br>
danke für die Antwort – dann muss ich noch ein wenig am Gefühl arbeiten :)<br>
Versuche gerade mit berstimmte Zeitblöcke generell zu blocken. Vielleicht schleicht sich der Gedanke „zwischen 10.00 und 11.30 kann der Tim sowieso nie“ bei den anderen ein wenn ich dran bleibe und in der Zeit keine Termine annehme.. Bin mal gespannt :)</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Marcus Raitner		</title>
		<link>https://raitner.de/2014/02/spielraeume-im-projektmanagement/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=spielraeume-im-projektmanagement/#comment-3043</link>

		<dc:creator><![CDATA[Marcus Raitner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Feb 2014 17:45:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://fuehrung-erfahren.de/?p=4272#comment-3043</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://raitner.de/2014/02/spielraeume-im-projektmanagement/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=spielraeume-im-projektmanagement/#comment-3041&quot;&gt;Tim&lt;/a&gt;.

Hallo Tim, gute Frage, die mir neulich auf Twitter auch schon jemand gestellt hat. Das ist bei mir eigentlich reines Bauchgefühl plus rigoroses Ablehnen von Terminen oder Verpflichtungen, die mich zu lange jenseits der gesunden 80% bringen. Ich merke das bei mir, dass es zu viel ist, wenn ich die Aufgaben aus Terminen gar nicht mehr abarbeiten kann, weil ich nur in Terminen sitze. Dann heißt es zurücktreten; einerseits bildlich einen Schritt zurück, aber eben auch übertragen im Sinne von sein Pensum reduzieren. Sonst bin ich nur noch reaktiv unterwegs und gestalte nicht mehr. Das wäre dann der Anfang vom Ende.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf Tim.</p>
<p>Hallo Tim, gute Frage, die mir neulich auf Twitter auch schon jemand gestellt hat. Das ist bei mir eigentlich reines Bauchgefühl plus rigoroses Ablehnen von Terminen oder Verpflichtungen, die mich zu lange jenseits der gesunden 80% bringen. Ich merke das bei mir, dass es zu viel ist, wenn ich die Aufgaben aus Terminen gar nicht mehr abarbeiten kann, weil ich nur in Terminen sitze. Dann heißt es zurücktreten; einerseits bildlich einen Schritt zurück, aber eben auch übertragen im Sinne von sein Pensum reduzieren. Sonst bin ich nur noch reaktiv unterwegs und gestalte nicht mehr. Das wäre dann der Anfang vom Ende.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Tim		</title>
		<link>https://raitner.de/2014/02/spielraeume-im-projektmanagement/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=spielraeume-im-projektmanagement/#comment-3041</link>

		<dc:creator><![CDATA[Tim]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Feb 2014 08:56:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://fuehrung-erfahren.de/?p=4272#comment-3041</guid>

					<description><![CDATA[Hey Marcus,
eine Nachfrage habe ich auch: Wie machst du das mit dem &quot;20% freihalten&quot; wirklich fest? Hast du ein fest geblocktes Zeitfenster im Kalender, machst du das via Bauchgefühl? Oder ist das sogar ein fester Puffer in deiner Projektplanung?

Grüße,
Tim]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hey Marcus,<br>
eine Nachfrage habe ich auch: Wie machst du das mit dem „20% freihalten“ wirklich fest? Hast du ein fest geblocktes Zeitfenster im Kalender, machst du das via Bauchgefühl? Oder ist das sogar ein fester Puffer in deiner Projektplanung?</p>
<p>Grüße,<br>
Tim</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Christian		</title>
		<link>https://raitner.de/2014/02/spielraeume-im-projektmanagement/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=spielraeume-im-projektmanagement/#comment-3020</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Feb 2014 09:43:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Neulich auf Twitter wieder gelesen: &quot;Hire character train skill&quot; ... character im Sinne, dass die Leute zusammenpassen (!= müssen alle gleich sein).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neulich auf Twitter wieder gelesen: „Hire character train skill“ … character im Sinne, dass die Leute zusammenpassen (!= müssen alle gleich sein).</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Christian		</title>
		<link>https://raitner.de/2014/02/spielraeume-im-projektmanagement/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=spielraeume-im-projektmanagement/#comment-3019</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Feb 2014 09:05:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://fuehrung-erfahren.de/?p=4272#comment-3019</guid>

					<description><![CDATA[Ein aus meiner Sicht wesentlicher Aspekt ist ein funktionierendes, harmonisches (Projekt) Team. Ein eingespieltes Team kann sich selber Freiräume schaffen. In allen Projekten spielt so oder so auch der Faktor Glück eine nicht unbedeutende Rolle (Krankheit, unvorhersehbare Ereignisse). 
Dieses Glück kann aber beeinflusst werden. Wenn ich mich als &quot;Unternehmen&quot; um meine (Projekt) Teams kümmere, lege ich die Grundlagen für gute Projekte (gut != in time/in budget). Teams, die auch (!) Spaß haben bei der Arbeit gleichen Unvorhergesehenes eher aus. Und bei Projekten müssen sich die Beteiligten klar darüber sein, dass es sehr oft keinen vorgezeichneten Weg gibt. Projektarbeit beschreitet oft unbekannte Wege. Sicher gibt es hier je nach Branche (IT/BAU...) noch Unterschiede. 

“Ein Vorhaben dauert solange, wie man Zeit gibt…” ist ebenso richtig wie “Ok, wir bestellen! Aber ohne Koordination mit den internationalen Zulieferern”. Die Frage für mich ist u.a., wieso das so ist. Das Nachdenken darüber führt dann wieder ins menschliche. Der Mitarbeiter, der von seinem Vorgesetzten weder gefördert noch gefordert wird, wird natürlich tendenziell mehr Zeit für seine Aufgaben brauchen/veranschlagen. Der Kostenspardruck/Kostensenkspirale sorgt dafür, dass vermeintlich Unnötiges (Kommunikation) eingespart wird. Mittlere Führungskräfte werden mit Anreizen/Incentives geködert, die eine fatale Wirkung auf die Mitarbeiter &quot;ganz unten&quot; haben können.

Höher, schneller, weiter, (immer) mehr, bzw. immer weniger (Kosten) ist vielleicht nicht das richtige Konzept.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein aus meiner Sicht wesentlicher Aspekt ist ein funktionierendes, harmonisches (Projekt) Team. Ein eingespieltes Team kann sich selber Freiräume schaffen. In allen Projekten spielt so oder so auch der Faktor Glück eine nicht unbedeutende Rolle (Krankheit, unvorhersehbare Ereignisse).<br>
Dieses Glück kann aber beeinflusst werden. Wenn ich mich als „Unternehmen“ um meine (Projekt) Teams kümmere, lege ich die Grundlagen für gute Projekte (gut != in time/in budget). Teams, die auch (!) Spaß haben bei der Arbeit gleichen Unvorhergesehenes eher aus. Und bei Projekten müssen sich die Beteiligten klar darüber sein, dass es sehr oft keinen vorgezeichneten Weg gibt. Projektarbeit beschreitet oft unbekannte Wege. Sicher gibt es hier je nach Branche (IT/BAU…) noch Unterschiede. </p>
<p>“Ein Vorhaben dauert solange, wie man Zeit gibt…” ist ebenso richtig wie “Ok, wir bestellen! Aber ohne Koordination mit den internationalen Zulieferern”. Die Frage für mich ist u.a., wieso das so ist. Das Nachdenken darüber führt dann wieder ins menschliche. Der Mitarbeiter, der von seinem Vorgesetzten weder gefördert noch gefordert wird, wird natürlich tendenziell mehr Zeit für seine Aufgaben brauchen/veranschlagen. Der Kostenspardruck/Kostensenkspirale sorgt dafür, dass vermeintlich Unnötiges (Kommunikation) eingespart wird. Mittlere Führungskräfte werden mit Anreizen/Incentives geködert, die eine fatale Wirkung auf die Mitarbeiter „ganz unten“ haben können.</p>
<p>Höher, schneller, weiter, (immer) mehr, bzw. immer weniger (Kosten) ist vielleicht nicht das richtige Konzept.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Bernd		</title>
		<link>https://raitner.de/2014/02/spielraeume-im-projektmanagement/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=spielraeume-im-projektmanagement/#comment-3018</link>

		<dc:creator><![CDATA[Bernd]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Feb 2014 16:42:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://fuehrung-erfahren.de/?p=4272#comment-3018</guid>

					<description><![CDATA[@Peter: 
Ich lese Deine Frage und die Beantwortung sollte eigentlich ein Thema innerhalb der &quot;GesamtFührung / Management / Gremium der Prozessverantwortlichen&quot; sein.

Durch die &quot;Prozessverbesserungsbrille&quot; betrachtet SCHADEN sich solche Unternehmen nämlich mehr, als dass sie sich was Gutes tun. Vgl auch: http://www.wandelweb.de/blog/?p=1072

Dadurch, dass Sie &quot;Constraints&quot; erzeugen, treiben sie Ihre eigenen Kosten/Zeit (in der Annahme durch &quot;den Druck&quot; die Preise senken zu können) letzten Endes in die Höhe. 

&quot;Prozessmanagement&quot; kann dann im schlimmsten Fall zum Gegenteil des Gewünschten und zu einer Art Kreislauf werden, über den versucht wird die Ressourcen auf den Kernprozess zu fokussieren / also zu senken. 

Das treibt die Spirale aber nur weiter abwärts, da im &quot;Nicht-Kernprozess&quot; (unabhängig davon, ob diese Projekte/Prozesse überlebenswichtig sind) wieder &quot;Engpässe&quot; entstehen.

Die von Marcus genannten Zahlen ergeben sich *glaube ich* nicht grundlos ;-)

Patentrezepte kenne ich da Leider nicht, vorallem, da ja aus der Verwaltung von hierarchischen Systemen eher Effekt wie 

&quot;Ein Vorhaben dauert solange, wie man Zeit gibt...&quot; 

in der Vergangenheit bekannt wurden.

Die Zeiten haben sich aber nunmal leider geändert. Lernen und Wissen kann man nicht deligieren oder &quot;anordnen&quot; geschweige denn per Multitasking etc. &quot;fördern&quot;.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Peter:<br>
Ich lese Deine Frage und die Beantwortung sollte eigentlich ein Thema innerhalb der „GesamtFührung / Management / Gremium der Prozessverantwortlichen“ sein.</p>
<p>Durch die „Prozessverbesserungsbrille“ betrachtet SCHADEN sich solche Unternehmen nämlich mehr, als dass sie sich was Gutes tun. Vgl auch: http://www.wandelweb.de/blog/?p=1072</p>
<p>Dadurch, dass Sie „Constraints“ erzeugen, treiben sie Ihre eigenen Kosten/Zeit (in der Annahme durch „den Druck“ die Preise senken zu können) letzten Endes in die Höhe. </p>
<p>„Prozessmanagement“ kann dann im schlimmsten Fall zum Gegenteil des Gewünschten und zu einer Art Kreislauf werden, über den versucht wird die Ressourcen auf den Kernprozess zu fokussieren / also zu senken. </p>
<p>Das treibt die Spirale aber nur weiter abwärts, da im „Nicht-Kernprozess“ (unabhängig davon, ob diese Projekte/Prozesse überlebenswichtig sind) wieder „Engpässe“ entstehen.</p>
<p>Die von Marcus genannten Zahlen ergeben sich *glaube ich* nicht grundlos ;-)</p>
<p>Patentrezepte kenne ich da Leider nicht, vorallem, da ja aus der Verwaltung von hierarchischen Systemen eher Effekt wie </p>
<p>„Ein Vorhaben dauert solange, wie man Zeit gibt…“ </p>
<p>in der Vergangenheit bekannt wurden.</p>
<p>Die Zeiten haben sich aber nunmal leider geändert. Lernen und Wissen kann man nicht deligieren oder „anordnen“ geschweige denn per Multitasking etc. „fördern“.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Marcus Raitner		</title>
		<link>https://raitner.de/2014/02/spielraeume-im-projektmanagement/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=spielraeume-im-projektmanagement/#comment-3017</link>

		<dc:creator><![CDATA[Marcus Raitner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Feb 2014 07:41:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://fuehrung-erfahren.de/?p=4272#comment-3017</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://raitner.de/2014/02/spielraeume-im-projektmanagement/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=spielraeume-im-projektmanagement/#comment-3016&quot;&gt;Peter Addor&lt;/a&gt;.

Den Gedankengang kenne ich insbesondere bei IT-Projekten nur zu gut. Meiner Meinung nach ist es keine Frage &lt;em&gt;ob&lt;/em&gt; ich die Kosten für diesen Spielraum und insbesondere für Kommunikation ausgebe, sondern nur &lt;em&gt;wann&lt;/em&gt;. Sicher kann ich mir einreden, diese Kosten seien unnötig und ich könne sie mir sparen. Am Ende werde ich sie aber dennoch bezahlen müssen. Vielleicht in anderer Währung und vermutlich mit Zinsen. Die &lt;a href=&quot;http://fuehrung-erfahren.de/2013/09/it-projekte-tickende-zeitbomben/&quot; title=&quot;IT-Projekte: Tickende Zeitbomben&quot;&gt;legendäre Performance &lt;/a&gt;von IT-Projekten spricht da Bände:

&lt;blockquote&gt;Jedes sechste Projekt sprengte das vorgegebene Budget um durchschnittlich 200 Prozent – und zwar inflationsbereinigt. Der geplante Zeitrahmen wurde in diesen Fällen im Mittel um 70 Prozent überschritten. 
&lt;cite&gt;CIO 11.10.2011 aus einer Studie von Oxford und McKinsey&lt;/cite&gt;&lt;/blockquote&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf Peter Addor.</p>
<p>Den Gedankengang kenne ich insbesondere bei IT-Projekten nur zu gut. Meiner Meinung nach ist es keine Frage <em>ob</em> ich die Kosten für diesen Spielraum und insbesondere für Kommunikation ausgebe, sondern nur <em>wann</em>. Sicher kann ich mir einreden, diese Kosten seien unnötig und ich könne sie mir sparen. Am Ende werde ich sie aber dennoch bezahlen müssen. Vielleicht in anderer Währung und vermutlich mit Zinsen. Die legendäre Performance von IT-Projekten spricht da Bände:</p>
<blockquote><p>Jedes sechste Projekt sprengte das vorgegebene Budget um durchschnittlich 200 Prozent – und zwar inflationsbereinigt. Der geplante Zeitrahmen wurde in diesen Fällen im Mittel um 70 Prozent überschritten.<br>
<cite>CIO 11.10.2011 aus einer Studie von Oxford und McKinsey</cite></p></blockquote>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Peter Addor		</title>
		<link>https://raitner.de/2014/02/spielraeume-im-projektmanagement/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=spielraeume-im-projektmanagement/#comment-3016</link>

		<dc:creator><![CDATA[Peter Addor]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Feb 2014 06:37:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://fuehrung-erfahren.de/?p=4272#comment-3016</guid>

					<description><![CDATA[Klar, ich bin ja ganz bei Euch. Und dass u.a. Kommunikation ein Kostensenker sein kann, davon bin auch ich sehr überzeugt. 

Aber angenommen, ich will ein Einfamilienhaus bauen und rechne aus, dass ich bei einem Preis von z.B. 500 Tausend gerade gut durchkomme. Von den drei Angeboten für z.B. 450, 550 und 650 sollte ich das Erste nehmen, da ich weiss, dass dann doch alles teurer kommt. Dieses Angebot ist sehr &quot;lean&quot;, alles nur das Nötigste. Das für 550 bietet etwas bessere Qualität. Möglicherweise fallen beim ersten Angebot bereits nach einem Jahr teure Reparaturen an, während beim zweiten die Sache länger hält. Gut, dafür gibt es nur noch Daheimbleibeferien, die Kinder können nicht in die bessere Schule und die längst fällige Neuanschaffung eines PKW liegt auch nicht mehr drin. Das 650er-Angebot brauche ich gar nicht näher anzuscheuen, denn das kann ich mir nun wirklich nicht leisten. Dort wird neben höherem Qualitätsstandard noch Kommunikation angeboten, z.B. wöchentliche Sitzungen mit mir als Bauherren. Ich kann ja auch beim 550er Angebot wöchentlich auf die Baustelle gehen, und wenn etwas nicht passt, reklamieren. Diese 100 Tausend mehr kann ich mir sparen.

Ihr könnt jetzt über diesen Bauherrn schimpfen, aber er ist Vertreter so vieler Auftraggeber. Wenn z.B. ein Internetprovider ein Verwaltungssystem für seine Netzknoten benötigt, dann ist das ein Projekt, wo ein Standardprodukt in die IT-Landschaft des Auftraggebers integriert wird, wie das Einfamilienhaus in das Leben einer Familie. Die Laufzeit des Projekts sollte ca. 9 Monate sein, darf aber nicht länger dauern als 6 Monate. Da liegen schon mal keine 20% mehr drin. Es werden beliebig viele Fehler zum Vorschein kommen, die für rote Köpfe sorgen und den Projektleiter auf Trab halten. Als ich der Swisscom einmal ein solches Projekt verkaufen wollte und offen legte, dass die Koordination mit den diversen internationalen Zulieferern 10% mehr kosten wird, sagte der Einkäufer bloss: &quot;Ok, wir bestellen! Aber ohne Koordination mit den internationalen Zulieferern&quot;. 

Nein, zumindest in IT Migrations- und Integrationsprojekten sowie in der Baubranche sind die Zeiten und Preise derart knapp, dass leider keine Luft bleibt. Das ist ja meine Frage: Wie kann man in solchen Projekten dennoch den nötigen Freiraum bewahren, ohne den es auch meiner Meinung nicht geht?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Klar, ich bin ja ganz bei Euch. Und dass u.a. Kommunikation ein Kostensenker sein kann, davon bin auch ich sehr überzeugt. </p>
<p>Aber angenommen, ich will ein Einfamilienhaus bauen und rechne aus, dass ich bei einem Preis von z.B. 500 Tausend gerade gut durchkomme. Von den drei Angeboten für z.B. 450, 550 und 650 sollte ich das Erste nehmen, da ich weiss, dass dann doch alles teurer kommt. Dieses Angebot ist sehr „lean“, alles nur das Nötigste. Das für 550 bietet etwas bessere Qualität. Möglicherweise fallen beim ersten Angebot bereits nach einem Jahr teure Reparaturen an, während beim zweiten die Sache länger hält. Gut, dafür gibt es nur noch Daheimbleibeferien, die Kinder können nicht in die bessere Schule und die längst fällige Neuanschaffung eines PKW liegt auch nicht mehr drin. Das 650er-Angebot brauche ich gar nicht näher anzuscheuen, denn das kann ich mir nun wirklich nicht leisten. Dort wird neben höherem Qualitätsstandard noch Kommunikation angeboten, z.B. wöchentliche Sitzungen mit mir als Bauherren. Ich kann ja auch beim 550er Angebot wöchentlich auf die Baustelle gehen, und wenn etwas nicht passt, reklamieren. Diese 100 Tausend mehr kann ich mir sparen.</p>
<p>Ihr könnt jetzt über diesen Bauherrn schimpfen, aber er ist Vertreter so vieler Auftraggeber. Wenn z.B. ein Internetprovider ein Verwaltungssystem für seine Netzknoten benötigt, dann ist das ein Projekt, wo ein Standardprodukt in die IT-Landschaft des Auftraggebers integriert wird, wie das Einfamilienhaus in das Leben einer Familie. Die Laufzeit des Projekts sollte ca. 9 Monate sein, darf aber nicht länger dauern als 6 Monate. Da liegen schon mal keine 20% mehr drin. Es werden beliebig viele Fehler zum Vorschein kommen, die für rote Köpfe sorgen und den Projektleiter auf Trab halten. Als ich der Swisscom einmal ein solches Projekt verkaufen wollte und offen legte, dass die Koordination mit den diversen internationalen Zulieferern 10% mehr kosten wird, sagte der Einkäufer bloss: „Ok, wir bestellen! Aber ohne Koordination mit den internationalen Zulieferern“. </p>
<p>Nein, zumindest in IT Migrations- und Integrationsprojekten sowie in der Baubranche sind die Zeiten und Preise derart knapp, dass leider keine Luft bleibt. Das ist ja meine Frage: Wie kann man in solchen Projekten dennoch den nötigen Freiraum bewahren, ohne den es auch meiner Meinung nicht geht?</p>
]]></content:encoded>
		
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