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	Kommentare zu: PM Camp Dornbirn 2014: Offener Austausch auf Augenhöhe	</title>
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		<title>
		Von: Thilo		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thilo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Dec 2014 13:26:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://raitner.de/2014/11/pm-camp-dornbirn-2014-offener-austausch-auf-augenhoehe/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=pm-camp-dornbirn-2014-offener-austausch-auf-augenhoehe/#comment-3398&quot;&gt;Marcus Raitner&lt;/a&gt;.

Respekt! Du hast beim Kollegen Lesch auch gut aufgepaßt.
Ich habe mir zwar nicht gemerkt, wer &quot;falsifizierbar&quot; ursprünglich geprägt hat, kenne die Anmerkung aber von Prof. Harald Lesch (LMU München).

Natürlich hast Du recht.
Die Physik gibt uns aber, zumindest im Mesokosmos, einen Riesenvorteil gegenüber der reinen Denkarbeit mit Individuen:
Sie ist zumindest in diesen Grenzen berechenbar.
Das fehlt im wahren Leben.

Also bleibt nur die gemeinsame Festlegung der Wahrheit, da im Team hin und wieder der Apfel nach oben fällt, wenn man nicht gemeinsam aufpaßt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf Marcus Raitner.</p>
<p>Respekt! Du hast beim Kollegen Lesch auch gut aufgepaßt.<br>
Ich habe mir zwar nicht gemerkt, wer „falsifizierbar“ ursprünglich geprägt hat, kenne die Anmerkung aber von Prof. Harald Lesch (LMU München).</p>
<p>Natürlich hast Du recht.<br>
Die Physik gibt uns aber, zumindest im Mesokosmos, einen Riesenvorteil gegenüber der reinen Denkarbeit mit Individuen:<br>
Sie ist zumindest in diesen Grenzen berechenbar.<br>
Das fehlt im wahren Leben.</p>
<p>Also bleibt nur die gemeinsame Festlegung der Wahrheit, da im Team hin und wieder der Apfel nach oben fällt, wenn man nicht gemeinsam aufpaßt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Marcus Raitner		</title>
		<link>https://raitner.de/2014/11/pm-camp-dornbirn-2014-offener-austausch-auf-augenhoehe/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=pm-camp-dornbirn-2014-offener-austausch-auf-augenhoehe/#comment-3398</link>

		<dc:creator><![CDATA[Marcus Raitner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Nov 2014 08:01:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://fuehrung-erfahren.de/?p=5059#comment-3398</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://raitner.de/2014/11/pm-camp-dornbirn-2014-offener-austausch-auf-augenhoehe/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=pm-camp-dornbirn-2014-offener-austausch-auf-augenhoehe/#comment-3397&quot;&gt;Thilo&lt;/a&gt;.

Auch die Physik liefert keine absoluten Wahrheiten, sondern bisher nicht widerlegte Hypothesen, sie im Gegenteil sogar &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Falsifikationismus&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;falsifizierbar &lt;/a&gt;sein &lt;em&gt;müssen&lt;/em&gt;. Lange dachte man, dass die Mathematik in der Lage wäre absolute Wahrheiten zu liefern, aber auch das hat seine Grenzen in den &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6delscher_Unvollst%C3%A4ndigkeitssatz&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Unvollständigkeitssätzen &lt;/a&gt;von Kurt Gödel, nach denen es in formalen Systemen prinzipiell immer Aussagen gibt die weder beweisbar noch widerlegbar sind. Jetzt höre ich aber auch wieder auf mit klugen Sprüchen ;-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf Thilo.</p>
<p>Auch die Physik liefert keine absoluten Wahrheiten, sondern bisher nicht widerlegte Hypothesen, sie im Gegenteil sogar falsifizierbar sein <em>müssen</em>. Lange dachte man, dass die Mathematik in der Lage wäre absolute Wahrheiten zu liefern, aber auch das hat seine Grenzen in den Unvollständigkeitssätzen von Kurt Gödel, nach denen es in formalen Systemen prinzipiell immer Aussagen gibt die weder beweisbar noch widerlegbar sind. Jetzt höre ich aber auch wieder auf mit klugen Sprüchen ;-)</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Thilo		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thilo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Nov 2014 07:03:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://raitner.de/2014/11/pm-camp-dornbirn-2014-offener-austausch-auf-augenhoehe/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=pm-camp-dornbirn-2014-offener-austausch-auf-augenhoehe/#comment-3391&quot;&gt;Marcus Raitner&lt;/a&gt;.

Hallo Marcus,

kein Widerspruch von meiner Seite.

Das meinte ich auch mit dem Nachsatz.
Absolute Wahrheiten wird es diesseits der Physik nicht geben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf Marcus Raitner.</p>
<p>Hallo Marcus,</p>
<p>kein Widerspruch von meiner Seite.</p>
<p>Das meinte ich auch mit dem Nachsatz.<br>
Absolute Wahrheiten wird es diesseits der Physik nicht geben.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Marcus Raitner		</title>
		<link>https://raitner.de/2014/11/pm-camp-dornbirn-2014-offener-austausch-auf-augenhoehe/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=pm-camp-dornbirn-2014-offener-austausch-auf-augenhoehe/#comment-3391</link>

		<dc:creator><![CDATA[Marcus Raitner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Nov 2014 12:52:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://fuehrung-erfahren.de/?p=5059#comment-3391</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://raitner.de/2014/11/pm-camp-dornbirn-2014-offener-austausch-auf-augenhoehe/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=pm-camp-dornbirn-2014-offener-austausch-auf-augenhoehe/#comment-3390&quot;&gt;Thilo&lt;/a&gt;.

Lieber Thilo, danke für Deinen ausführlichen Kommentar. Ich sollte vielleicht präzisieren, was ich mit falsch und richtig meine. Mir geht es gar nicht um absolute Wahrheiten, sondern darum, dass ich für mich (und jeder andere für sich) ein richtige Form der Zusammenarbeit und des Umgangs miteinander entwickelt hat und wir darüber auf PM Camps intensiv diskutieren. Und diese Vorstellung von richtig trifft dann auf suboptimale Bedingungen in den Unternehmen in denen oder für die wir arbeiten. Damit müssen wir uns irgendwie auseinandersetzen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf Thilo.</p>
<p>Lieber Thilo, danke für Deinen ausführlichen Kommentar. Ich sollte vielleicht präzisieren, was ich mit falsch und richtig meine. Mir geht es gar nicht um absolute Wahrheiten, sondern darum, dass ich für mich (und jeder andere für sich) ein richtige Form der Zusammenarbeit und des Umgangs miteinander entwickelt hat und wir darüber auf PM Camps intensiv diskutieren. Und diese Vorstellung von richtig trifft dann auf suboptimale Bedingungen in den Unternehmen in denen oder für die wir arbeiten. Damit müssen wir uns irgendwie auseinandersetzen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Thilo		</title>
		<link>https://raitner.de/2014/11/pm-camp-dornbirn-2014-offener-austausch-auf-augenhoehe/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=pm-camp-dornbirn-2014-offener-austausch-auf-augenhoehe/#comment-3390</link>

		<dc:creator><![CDATA[Thilo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Nov 2014 12:32:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://fuehrung-erfahren.de/?p=5059#comment-3390</guid>

					<description><![CDATA[Hallo Marcus,
eine sehr spannende und im Detail nachdenklich stimmende Zusammenfassung des #PMCampDOR.

Ich denke, definiert man die Rolle des Projektleiters als Schnittstelle und Koordinator zwischen Management und Team, zwischen verschiedenen Gewerken und/oder Abteilungen, oder auch zwischen dem Kunden und dem eigenen Unternehmen, wird klar, daß es hier ein Spannungsfeld gibt, in dem es gilt, immer wieder Kompromiß und Konsens herbeizuführen.

In Bezug auf das &quot;richtige Leben im Falschen&quot; setzt sich dies direkt und zwangsläufig fort.
Als Projektleiter hat man naturgemäß ein anderes Weltbild als ein Manager oder ein Mitarbeiter. Es ist nicht besser oder schlechter, sondern einfach anders und geprägt von Schnittmengen.

Das bedingt jedoch, daß wir in diesem Weltbild und im Vergleich zu dem anderer Menschen manche Spezialität entdecken, die den anderen verborgen bleibt oder sie auch gar nicht erst interessiert.

Weisen wir jedoch darauf hin, daß hier und da etwas &quot;falsch*&quot; läuft, kommen manchmal Ablehnungsgesten, manchmal aber auch erhellte Gesichter, die ein Aha-Erlebnis verheißen.
Und wieder gibt es etwas zu vermitteln oder zu synchronisieren.

Manches Mal machen wir uns damit unbeliebt, aber das ficht uns nicht an. Denn manches Mal finden wir auch zusammen mit anderen einen kleinen Baustein des &quot;echten Lebens&quot;, den wir gewissermaßen als Funke zu einem kleinen Flämmchen erheben können.

Und ist das nicht vielleicht sogar die Keimzelle für den sich ankündigenden Flächenbrand, der dann die Erneuerung zum &quot;Richtigen Leben&quot; bringen könnte?

Das beim PMCamp besprochene Bild des Tumors gefällt mir noch nicht recht. Nicht, weil ich es abstoßend fände, sondern weil der damit verbundene schleichende Prozeß mir nicht behagt.

Vielmehr sehe ich hier das Bild des Waldbrandes:
Jeder Wald braucht regelmäßig einen Waldbrand, der den Bestand reinigt und die Grundlage für einen Neuaufbau liefert. Bleibt dieser aus, erkrankt der Wald und vergeht schließlich.
Beginnend mit einem kleinen Funken oder Flämmchen wandelt es sich in eine tosende Revolution, die dann Neues erstehen läßt.

*: Falsch ist hier im Sinne von &quot;nicht abgestimmt&quot; oder auch &quot;nicht im Sinne der Beteiligten&quot; gemeint. 
Wer einen besseren prägnanten Begriff kennt, der mir gerade nicht einfallen will, möge ihn gerne hier kommentieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Marcus,<br>
eine sehr spannende und im Detail nachdenklich stimmende Zusammenfassung des #PMCampDOR.</p>
<p>Ich denke, definiert man die Rolle des Projektleiters als Schnittstelle und Koordinator zwischen Management und Team, zwischen verschiedenen Gewerken und/oder Abteilungen, oder auch zwischen dem Kunden und dem eigenen Unternehmen, wird klar, daß es hier ein Spannungsfeld gibt, in dem es gilt, immer wieder Kompromiß und Konsens herbeizuführen.</p>
<p>In Bezug auf das „richtige Leben im Falschen“ setzt sich dies direkt und zwangsläufig fort.<br>
Als Projektleiter hat man naturgemäß ein anderes Weltbild als ein Manager oder ein Mitarbeiter. Es ist nicht besser oder schlechter, sondern einfach anders und geprägt von Schnittmengen.</p>
<p>Das bedingt jedoch, daß wir in diesem Weltbild und im Vergleich zu dem anderer Menschen manche Spezialität entdecken, die den anderen verborgen bleibt oder sie auch gar nicht erst interessiert.</p>
<p>Weisen wir jedoch darauf hin, daß hier und da etwas „falsch*“ läuft, kommen manchmal Ablehnungsgesten, manchmal aber auch erhellte Gesichter, die ein Aha-Erlebnis verheißen.<br>
Und wieder gibt es etwas zu vermitteln oder zu synchronisieren.</p>
<p>Manches Mal machen wir uns damit unbeliebt, aber das ficht uns nicht an. Denn manches Mal finden wir auch zusammen mit anderen einen kleinen Baustein des „echten Lebens“, den wir gewissermaßen als Funke zu einem kleinen Flämmchen erheben können.</p>
<p>Und ist das nicht vielleicht sogar die Keimzelle für den sich ankündigenden Flächenbrand, der dann die Erneuerung zum „Richtigen Leben“ bringen könnte?</p>
<p>Das beim PMCamp besprochene Bild des Tumors gefällt mir noch nicht recht. Nicht, weil ich es abstoßend fände, sondern weil der damit verbundene schleichende Prozeß mir nicht behagt.</p>
<p>Vielmehr sehe ich hier das Bild des Waldbrandes:<br>
Jeder Wald braucht regelmäßig einen Waldbrand, der den Bestand reinigt und die Grundlage für einen Neuaufbau liefert. Bleibt dieser aus, erkrankt der Wald und vergeht schließlich.<br>
Beginnend mit einem kleinen Funken oder Flämmchen wandelt es sich in eine tosende Revolution, die dann Neues erstehen läßt.</p>
<p>*: Falsch ist hier im Sinne von „nicht abgestimmt“ oder auch „nicht im Sinne der Beteiligten“ gemeint.<br>
Wer einen besseren prägnanten Begriff kennt, der mir gerade nicht einfallen will, möge ihn gerne hier kommentieren.</p>
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