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	Kommentare zu: Die ach so böse Komplexität	</title>
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		Von: Marcus Raitner		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marcus Raitner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Aug 2015 12:38:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://raitner.de/2015/07/die-ach-so-boese-komplexitaet/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=die-ach-so-boese-komplexitaet/#comment-4101&quot;&gt;Barbara&lt;/a&gt;.

Hallo Barbara, in komplexen Situationen, bei komplexen Systemen lässt sich das Verhalten erst nachträglich verstehen, es entsteht emergent im Laufe der Zeit und im Zusammenspiel vieler vernetzter Komponenten und Akteure. Facebook und Twitter hätten niemals in ihrer heutigen Form so von Anfang an entworfen werden können, sie sind das Ergebnis eines evolutionären Prozesses. Der erste Schritte solche Fragestellungen zu beherrschen ist das Eingeständnis, dass sie nicht von vornherein geplant werden können. Hier scheitern schon die meisten Unternehmen an ihren Planungs- und Budgetierungsprozessen. Wenn man sich darauf einlässt, dann bleibt als Vorgehen nur diese Evolution zu begleiten bzw. zu befeueren. Und Evolution heißt Experimentieren und Auslesen. Wir brauchen also viele Experimente und kurze Feedbackschleifen dazu: Ausprobieren, Wahrnehmen, Reagieren. Ein bisschen so wie manche amerikanische Unis Gehwege planen: Erst gar nicht und dann die Trampelpfade als Gehweg ausbauen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf Barbara.</p>
<p>Hallo Barbara, in komplexen Situationen, bei komplexen Systemen lässt sich das Verhalten erst nachträglich verstehen, es entsteht emergent im Laufe der Zeit und im Zusammenspiel vieler vernetzter Komponenten und Akteure. Facebook und Twitter hätten niemals in ihrer heutigen Form so von Anfang an entworfen werden können, sie sind das Ergebnis eines evolutionären Prozesses. Der erste Schritte solche Fragestellungen zu beherrschen ist das Eingeständnis, dass sie nicht von vornherein geplant werden können. Hier scheitern schon die meisten Unternehmen an ihren Planungs- und Budgetierungsprozessen. Wenn man sich darauf einlässt, dann bleibt als Vorgehen nur diese Evolution zu begleiten bzw. zu befeueren. Und Evolution heißt Experimentieren und Auslesen. Wir brauchen also viele Experimente und kurze Feedbackschleifen dazu: Ausprobieren, Wahrnehmen, Reagieren. Ein bisschen so wie manche amerikanische Unis Gehwege planen: Erst gar nicht und dann die Trampelpfade als Gehweg ausbauen.</p>
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		<title>
		Von: Barbara		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Barbara]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Aug 2015 11:55:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo Marcus,

die Erklärung, Komplexität nicht mit Analyse zu begegnen, finde ich super. Da hatte ich gleich ein Bild vor Augen.
Aber was schlägst du vor, wie man ihr stattdessen begegnen sollte, dass sie nicht ganz so böse wird?

Danke und viele Grüße
Barbara]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Marcus,</p>
<p>die Erklärung, Komplexität nicht mit Analyse zu begegnen, finde ich super. Da hatte ich gleich ein Bild vor Augen.<br>
Aber was schlägst du vor, wie man ihr stattdessen begegnen sollte, dass sie nicht ganz so böse wird?</p>
<p>Danke und viele Grüße<br>
Barbara</p>
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