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	Kommentare zu: Elfenbeintürme vermeiden	</title>
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		Von: Marcus Raitner		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marcus Raitner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Oct 2015 10:35:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://raitner.de/2015/10/elfenbeintuerme-vermeiden/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=elfenbeintuerme-vermeiden/#comment-4213&quot;&gt;Thilo&lt;/a&gt;.

Vielen Dank für Deinen Kommentar, Thilo. Ich gebe Dir recht, dass es weniger ein Problem der organisatorischen Verankeren als der Geisteshaltung, des Selbstverständnisses und Auftrags und schließlich der Verantwortung ist. Am Anfang steht sicherlich die von Dir angesprochene Frage, wie die Organisation überhaupt zu Projekten steht und welche Wichtigkeit Projekte für die Organisation oder einen Teil der Organisation haben. Am einen Ende der Skala sind dabei sicherlich Unternehmen, bei denen die Projektarbeit der Kern der Wertschöpfung ist beispielsweise IT-Dienstleister. Am anderen Ende stehen Unternehmen bei denen Projekte die seltene Ausnahme sind und die dann im Fall der Fälle auf professionelle Dienstleister angewiesen sind. Bei letzteren würde ich es sogar verstehen, wenn man die Wichtigkeit von guter Projektarbeit unterschätzte. Bei ersteren gibt es dafür aber eigentlich keine Entschuldigung und trotzdem habe ich es oft erlebt, dass man vor lauter Sägen (= Projektarbeit) nicht mehr zum Schärfen der Säge kommt (=systematisches Erkennen von Defiziten und Gestalten der Verbesserung).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf Thilo.</p>
<p>Vielen Dank für Deinen Kommentar, Thilo. Ich gebe Dir recht, dass es weniger ein Problem der organisatorischen Verankeren als der Geisteshaltung, des Selbstverständnisses und Auftrags und schließlich der Verantwortung ist. Am Anfang steht sicherlich die von Dir angesprochene Frage, wie die Organisation überhaupt zu Projekten steht und welche Wichtigkeit Projekte für die Organisation oder einen Teil der Organisation haben. Am einen Ende der Skala sind dabei sicherlich Unternehmen, bei denen die Projektarbeit der Kern der Wertschöpfung ist beispielsweise IT-Dienstleister. Am anderen Ende stehen Unternehmen bei denen Projekte die seltene Ausnahme sind und die dann im Fall der Fälle auf professionelle Dienstleister angewiesen sind. Bei letzteren würde ich es sogar verstehen, wenn man die Wichtigkeit von guter Projektarbeit unterschätzte. Bei ersteren gibt es dafür aber eigentlich keine Entschuldigung und trotzdem habe ich es oft erlebt, dass man vor lauter Sägen (= Projektarbeit) nicht mehr zum Schärfen der Säge kommt (=systematisches Erkennen von Defiziten und Gestalten der Verbesserung).</p>
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		<title>
		Von: Thilo		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thilo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Oct 2015 14:25:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo Marcus,
wieder mal treffend beschrieben.
Ob man diese Stelle offiziell plaziert (PMO, PM-Beauftragter) oder informell pflegt (etwa über einen engagierten PL, der das nebenher und aus eigenem Interesse betreibt) scheint mir da fast nebensächlich.

Wichtiger ist es hier, das Bewußtsein zu schaffen, daß Projektarbeit sich vom normalen Tagesgeschäft zum Teil erheblich unterscheidet. Vor allem interne Projekte, die die Leute temporär aus der Linie holen, verändern das Arbeitsumfeld schon mal deutlich.
In reinen Projektorganisationen ist das dagegen kein großes Problem.

Ich selbst habe fast mein ganzes Berufsleben in reinen Projektorganisationen erfahren, in denen es zu 95% um die Abwicklung von Kundenprojekten ging. Das war quasi unser Tagesgeschäft.

Die spannende Frage, die sich mir inzwischen regelmäßig stellt:
Was, wenn die Projektarbeit (egal, ob interne Projekte oder Kundenprojekte) nicht zum Hauptgeschäft gehört, also quasi ein Nebenschauplatz ist?
Insbesondere, wenn Projekte die Ausnahme zum Tagesgeschäft sind, sollten sie doch nicht auf die leichte Schulter genommen werden.

Wie schafft man in dieser Situation das Bewußtsein, daß trotz der scheinbaren Nebensächlichkeit die Bearbeitung von Projekten andere Ansätze, Methoden und Denkweisen erfordert und überlegt angegangen werden muß?

Gruß

Thilo]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Marcus,<br>
wieder mal treffend beschrieben.<br>
Ob man diese Stelle offiziell plaziert (PMO, PM-Beauftragter) oder informell pflegt (etwa über einen engagierten PL, der das nebenher und aus eigenem Interesse betreibt) scheint mir da fast nebensächlich.</p>
<p>Wichtiger ist es hier, das Bewußtsein zu schaffen, daß Projektarbeit sich vom normalen Tagesgeschäft zum Teil erheblich unterscheidet. Vor allem interne Projekte, die die Leute temporär aus der Linie holen, verändern das Arbeitsumfeld schon mal deutlich.<br>
In reinen Projektorganisationen ist das dagegen kein großes Problem.</p>
<p>Ich selbst habe fast mein ganzes Berufsleben in reinen Projektorganisationen erfahren, in denen es zu 95% um die Abwicklung von Kundenprojekten ging. Das war quasi unser Tagesgeschäft.</p>
<p>Die spannende Frage, die sich mir inzwischen regelmäßig stellt:<br>
Was, wenn die Projektarbeit (egal, ob interne Projekte oder Kundenprojekte) nicht zum Hauptgeschäft gehört, also quasi ein Nebenschauplatz ist?<br>
Insbesondere, wenn Projekte die Ausnahme zum Tagesgeschäft sind, sollten sie doch nicht auf die leichte Schulter genommen werden.</p>
<p>Wie schafft man in dieser Situation das Bewußtsein, daß trotz der scheinbaren Nebensächlichkeit die Bearbeitung von Projekten andere Ansätze, Methoden und Denkweisen erfordert und überlegt angegangen werden muß?</p>
<p>Gruß</p>
<p>Thilo</p>
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