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	Kommentare zu: Angst und Agilität: Eine schlechte Kombination	</title>
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		<title>
		Von: Kai Müller		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Kai Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Feb 2016 10:10:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://raitner.de/2016/02/angst-und-agilitaet-eine-schlechte-kombination/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=angst-und-agilitaet-eine-schlechte-kombination/#comment-4274&quot;&gt;Marcus Raitner&lt;/a&gt;.

... und wieder 100% Zustimmung. 
Effizienz macht nur Sinn, wenn die richtigen Ziele verfolgt werden. Der Hinweis auf das Agile Manifest gefällt mir sehr gut. Danke.

Liebe Grüße

Kai]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf Marcus Raitner.</p>
<p>… und wieder 100% Zustimmung.<br>
Effizienz macht nur Sinn, wenn die richtigen Ziele verfolgt werden. Der Hinweis auf das Agile Manifest gefällt mir sehr gut. Danke.</p>
<p>Liebe Grüße</p>
<p>Kai</p>
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		<title>
		Von: Marcus Raitner		</title>
		<link>https://raitner.de/2016/02/angst-und-agilitaet-eine-schlechte-kombination/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=angst-und-agilitaet-eine-schlechte-kombination/#comment-4274</link>

		<dc:creator><![CDATA[Marcus Raitner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Feb 2016 09:28:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://fuehrung-erfahren.de/?p=5879#comment-4274</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://raitner.de/2016/02/angst-und-agilitaet-eine-schlechte-kombination/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=angst-und-agilitaet-eine-schlechte-kombination/#comment-4273&quot;&gt;Kai Müller&lt;/a&gt;.

Lieber Kai, vielen Dank für Deinen ausführlichen Kommentar. Ich kann Dir nur zustimmen. Insbesondere was die Rolle des Managements betrifft: Eine angstfreie Umgebung schaffen. Schwierig genug in Strukturen, die Angst als Führungsinstrument nutzen. Was die Effizienz betrifft ging es mir um Effektivität &lt;em&gt;vor&lt;/em&gt; Effizienz mit derselben Bedeutung von &quot;vor&quot; wie im Agilen Manifest. Wenn man sich den Weg zum Ziel rückblickend ansieht, ist der nicht geradlinig und kann im agilen nicht geradlinig sein. Theoretisch gäbe es also einen effizienteren Weg. Aber eben nur theoretisch. In der Praxis kennzeichnen sich komplexe Problemstellung gerade dadurch aus, dass man diesen theoretischen Weg nicht vorausschauend analytisch bestimmen kann. Im Rahmen dessen ist Agilität hocheffizient, der höhere Wert ist meiner Meinung nach aber schon die Effektivität. Oder mit den Worten von Peter F. Drucker: &quot;There is nothing so useless as doing efficiently that which should not be done at all.&quot; Ich betone diesen Aspekt so, weil in vielen Unternehmen immer noch der Irrglaube an Null-Fehler vorherrscht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf Kai Müller.</p>
<p>Lieber Kai, vielen Dank für Deinen ausführlichen Kommentar. Ich kann Dir nur zustimmen. Insbesondere was die Rolle des Managements betrifft: Eine angstfreie Umgebung schaffen. Schwierig genug in Strukturen, die Angst als Führungsinstrument nutzen. Was die Effizienz betrifft ging es mir um Effektivität <em>vor</em> Effizienz mit derselben Bedeutung von „vor“ wie im Agilen Manifest. Wenn man sich den Weg zum Ziel rückblickend ansieht, ist der nicht geradlinig und kann im agilen nicht geradlinig sein. Theoretisch gäbe es also einen effizienteren Weg. Aber eben nur theoretisch. In der Praxis kennzeichnen sich komplexe Problemstellung gerade dadurch aus, dass man diesen theoretischen Weg nicht vorausschauend analytisch bestimmen kann. Im Rahmen dessen ist Agilität hocheffizient, der höhere Wert ist meiner Meinung nach aber schon die Effektivität. Oder mit den Worten von Peter F. Drucker: „There is nothing so useless as doing efficiently that which should not be done at all.“ Ich betone diesen Aspekt so, weil in vielen Unternehmen immer noch der Irrglaube an Null-Fehler vorherrscht.</p>
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		<title>
		Von: Kai Müller		</title>
		<link>https://raitner.de/2016/02/angst-und-agilitaet-eine-schlechte-kombination/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=angst-und-agilitaet-eine-schlechte-kombination/#comment-4273</link>

		<dc:creator><![CDATA[Kai Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Feb 2016 07:20:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo Marcus,
vielen Dank für die tollen Anregungen und Erfahrungen, die du mit uns teilst. 
Viele deiner Ideen und Anmerkungen teile ich zu 100%. Zu den Themen Agilität, Angst, Effizienz und Effektivität möchte ich meine Gedanken kurz schildern.
Agilität ist für mich viel mehr als nur Beweglichkeit: Agilität bedeutet für mich Regelmäßigkeit, Kontinuität mit kleinen Schritten und anschließender Bewertung, ob dieser Schritt in die richtige Richtung ging. Agilität bedeutet aber auch permanente Wertschöpfung und das Streben nach Perfektion und die starke Ausrichtung auf eine werteorientierte Zusammenarbeit. Wenn wir Agilität auf Beweglichkeit reduzieren, fehlt mir ein Begriff, der das Ganze beschreibt. 
Agilität bedeutet für mich deshalb auch nicht, dass es in erster Linie um Effektivität und erst danach um Effizienz geht. Agile Methoden z. B. Scrum berücksichtigen beides gleichwertig. Effektivität wird durch die Produktvision, den Product Owner und das kontinuierliche Überprüfen des richtigen Ziels im Review mit den Stakeholdern gewährleistet. Die kontinuierliche Erhöhung der Effizienz wird durch die verpflichtende Retrospektive sichergestellt. 
Häufig habe ich im Zusammenhang mit Agilität den Eindruck, dass bei agilen Methoden ein Management nicht notwendig ist und abgeschafft werden könnte. Diese Ansicht teile ich nicht. Der Wechsel zu agile Arbeitsweisen entstehen nach meiner Erfahrung nicht, weil sich die Mitarbeit dazu verabreden. Wie du in diesem Artikel auch sehr treffend beschrieben hast, benötigt Agilität eine angstfreie Umgebung, in der Fehler möglich sind. Ich gehe sogar noch weiter, in der Fehler sogar erwünscht sind. Eine kontinuierliche Erhöhung der Effizienz oder Effektivität kann nach meiner Überzeugung nur erreicht werden, wenn etwas Neues gewagt wird. Das schreibst du ja auch und ich stimme dir zu 100% zu. 
Ich sehe die Aufgabe des Management in der Schaffung einer werteorientierten Umgebung. Die wesentlichen Werte sind für mich Vertrauen, Verantwortung und Mut. Was Neues zu wagen und evtl. zu scheitern erfordert von verantwortungsvollen Menschen nämlich viel Mut. Menschen, die Angst erzeugen, vertraue ich nicht. 
Lasst uns Agilität deshalb nicht auf Beweglichkeit reduzieren. Agilität ist für mich ein ganzheitlicher Ansatz, um wirksam zusammen zu arbeiten, um die besten Produkte der Welt zu erschaffen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Marcus,<br>
vielen Dank für die tollen Anregungen und Erfahrungen, die du mit uns teilst.<br>
Viele deiner Ideen und Anmerkungen teile ich zu 100%. Zu den Themen Agilität, Angst, Effizienz und Effektivität möchte ich meine Gedanken kurz schildern.<br>
Agilität ist für mich viel mehr als nur Beweglichkeit: Agilität bedeutet für mich Regelmäßigkeit, Kontinuität mit kleinen Schritten und anschließender Bewertung, ob dieser Schritt in die richtige Richtung ging. Agilität bedeutet aber auch permanente Wertschöpfung und das Streben nach Perfektion und die starke Ausrichtung auf eine werteorientierte Zusammenarbeit. Wenn wir Agilität auf Beweglichkeit reduzieren, fehlt mir ein Begriff, der das Ganze beschreibt.<br>
Agilität bedeutet für mich deshalb auch nicht, dass es in erster Linie um Effektivität und erst danach um Effizienz geht. Agile Methoden z. B. Scrum berücksichtigen beides gleichwertig. Effektivität wird durch die Produktvision, den Product Owner und das kontinuierliche Überprüfen des richtigen Ziels im Review mit den Stakeholdern gewährleistet. Die kontinuierliche Erhöhung der Effizienz wird durch die verpflichtende Retrospektive sichergestellt.<br>
Häufig habe ich im Zusammenhang mit Agilität den Eindruck, dass bei agilen Methoden ein Management nicht notwendig ist und abgeschafft werden könnte. Diese Ansicht teile ich nicht. Der Wechsel zu agile Arbeitsweisen entstehen nach meiner Erfahrung nicht, weil sich die Mitarbeit dazu verabreden. Wie du in diesem Artikel auch sehr treffend beschrieben hast, benötigt Agilität eine angstfreie Umgebung, in der Fehler möglich sind. Ich gehe sogar noch weiter, in der Fehler sogar erwünscht sind. Eine kontinuierliche Erhöhung der Effizienz oder Effektivität kann nach meiner Überzeugung nur erreicht werden, wenn etwas Neues gewagt wird. Das schreibst du ja auch und ich stimme dir zu 100% zu.<br>
Ich sehe die Aufgabe des Management in der Schaffung einer werteorientierten Umgebung. Die wesentlichen Werte sind für mich Vertrauen, Verantwortung und Mut. Was Neues zu wagen und evtl. zu scheitern erfordert von verantwortungsvollen Menschen nämlich viel Mut. Menschen, die Angst erzeugen, vertraue ich nicht.<br>
Lasst uns Agilität deshalb nicht auf Beweglichkeit reduzieren. Agilität ist für mich ein ganzheitlicher Ansatz, um wirksam zusammen zu arbeiten, um die besten Produkte der Welt zu erschaffen.</p>
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