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	Kommentare zu: Die Umverteilung der Arbeitsmittel	</title>
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		<title>
		Von: Thilo Niewöhner		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thilo Niewöhner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Jun 2016 07:55:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://raitner.de/2016/06/die-umverteilung-der-arbeitsmittel/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=die-umverteilung-der-arbeitsmittel/#comment-5069&quot;&gt;Marcus Raitner&lt;/a&gt;.

Vielleicht wäre es hier an der Zeit, &#039;Arbeiten 4.0&#039; schrittweise mit konkreten Maßnahmen zu unterbauen.

Beispiel IT: Das Unternehmens-IT-Manifest.
Die U-IT schafft eine Hardware- und Software-Landschaft, in der alle Mitarbeiter eigenverantwortlich, effizient und frei in Zeit und Raum arbeiten können.
Alle Mitarbeiter sind daran beteiligt, Lösungen vorzuschlagen, zu implementieren und sie zusammen mit den Geschäftsprozessen zu realisieren.
Mitarbeiter und U-IT entscheiden gemeinsam über sinnvolle Standards unter Berücksichtigung von Effizienz der Mitarbeiter und ganzheitlicher Kostenoptimierung. (nicht reiner Kostenminimierung in der IT!)
Standards werden nicht Top-Down vorgegeben, sondern aus dem Arbeitsumfeld heraus entwickelt und erprobt.

Oder so in der Art.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf Marcus Raitner.</p>
<p>Vielleicht wäre es hier an der Zeit, ‚Arbeiten 4.0‘ schrittweise mit konkreten Maßnahmen zu unterbauen.</p>
<p>Beispiel IT: Das Unternehmens-IT-Manifest.<br>
Die U‑IT schafft eine Hardware- und Software-Landschaft, in der alle Mitarbeiter eigenverantwortlich, effizient und frei in Zeit und Raum arbeiten können.<br>
Alle Mitarbeiter sind daran beteiligt, Lösungen vorzuschlagen, zu implementieren und sie zusammen mit den Geschäftsprozessen zu realisieren.<br>
Mitarbeiter und U‑IT entscheiden gemeinsam über sinnvolle Standards unter Berücksichtigung von Effizienz der Mitarbeiter und ganzheitlicher Kostenoptimierung. (nicht reiner Kostenminimierung in der IT!)<br>
Standards werden nicht Top-Down vorgegeben, sondern aus dem Arbeitsumfeld heraus entwickelt und erprobt.</p>
<p>Oder so in der Art.</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: Marcus Raitner		</title>
		<link>https://raitner.de/2016/06/die-umverteilung-der-arbeitsmittel/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=die-umverteilung-der-arbeitsmittel/#comment-5069</link>

		<dc:creator><![CDATA[Marcus Raitner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Jun 2016 10:02:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://raitner.de/2016/06/die-umverteilung-der-arbeitsmittel/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=die-umverteilung-der-arbeitsmittel/#comment-5067&quot;&gt;Thilo Niewöhner&lt;/a&gt;.

Da muss ich Dir leider in allen Punkten recht geben. Bin auch immer wieder schockiert, dass viele Mitarbeiter die Probleme erkennen und in den Pausen immer wieder gerne darüber diskutieren und lästern, sie letztlich aber akzeptieren bzw. als Aufgabe des Managements abtun. Mutig wäre es in dieser Situation die Mitarbeiter zur Selbstorganisation und &lt;a href=&quot;http://fuehrung-erfahren.de/2016/05/ermaechtigung-zur-arbeit-am-system/&quot;&gt;zur Arbeit am System zu ermächtigen&lt;/a&gt; und zu befähigen. Aber wer will das schon? Das Management nicht, die Mitarbeiter aber auch mehrheitlich nicht: über wen sollen sie dann schimpfen?

Und was die EDV betrifft: todoptimiert und kaputtgespart. Die IT wurde in unseren Unternehmen immer schon als Kostenfaktor und nicht als Teil der Wertschöpfung und Innovation betrachtet und auf Effizienz und Stabilität ausgerichtet. Blöd nur wenn die Software im Produkt eine immer größere Rolle spielt und damit die Herstellung von Software in Kombination mit Hardware zum Teil der Wertschöpfung wird. Wir sind leider mehrheitlich keine Softwareunternehmen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf Thilo Niewöhner.</p>
<p>Da muss ich Dir leider in allen Punkten recht geben. Bin auch immer wieder schockiert, dass viele Mitarbeiter die Probleme erkennen und in den Pausen immer wieder gerne darüber diskutieren und lästern, sie letztlich aber akzeptieren bzw. als Aufgabe des Managements abtun. Mutig wäre es in dieser Situation die Mitarbeiter zur Selbstorganisation und zur Arbeit am System zu ermächtigen und zu befähigen. Aber wer will das schon? Das Management nicht, die Mitarbeiter aber auch mehrheitlich nicht: über wen sollen sie dann schimpfen?</p>
<p>Und was die EDV betrifft: todoptimiert und kaputtgespart. Die IT wurde in unseren Unternehmen immer schon als Kostenfaktor und nicht als Teil der Wertschöpfung und Innovation betrachtet und auf Effizienz und Stabilität ausgerichtet. Blöd nur wenn die Software im Produkt eine immer größere Rolle spielt und damit die Herstellung von Software in Kombination mit Hardware zum Teil der Wertschöpfung wird. Wir sind leider mehrheitlich keine Softwareunternehmen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Thilo Niewöhner		</title>
		<link>https://raitner.de/2016/06/die-umverteilung-der-arbeitsmittel/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=die-umverteilung-der-arbeitsmittel/#comment-5068</link>

		<dc:creator><![CDATA[Thilo Niewöhner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Jun 2016 08:21:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://raitner.de/2016/06/die-umverteilung-der-arbeitsmittel/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=die-umverteilung-der-arbeitsmittel/#comment-5067&quot;&gt;Thilo Niewöhner&lt;/a&gt;.

Oh, hab mein Sternchen vergessen.

*: &quot;EDV&quot; hier ganz bewußt und provokant abgegrenzt zu &quot;IT&quot;, da die deutsche Unternehmens-EDV mit moderner IT nicht allzuviel zu tun hat.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf Thilo Niewöhner.</p>
<p>Oh, hab mein Sternchen vergessen.</p>
<p>*: „EDV“ hier ganz bewußt und provokant abgegrenzt zu „IT“, da die deutsche Unternehmens-EDV mit moderner IT nicht allzuviel zu tun hat.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Thilo Niewöhner		</title>
		<link>https://raitner.de/2016/06/die-umverteilung-der-arbeitsmittel/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=die-umverteilung-der-arbeitsmittel/#comment-5067</link>

		<dc:creator><![CDATA[Thilo Niewöhner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Jun 2016 08:19:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://fuehrung-erfahren.de/?p=6092#comment-5067</guid>

					<description><![CDATA[Hallo Marcus,
in dem Zusammenhang treffe ich oft auf mehrere Aspekte:
Der dominanteste ist sicher, daß das Management fürchtet, eine höchstens erhoffte Informationshoheit abzugeben, wenn Mitarbeiter ihre Arbeit selber organisieren.
Das straffe Gerüst der ISO-Prozesse hilft, Selbständigkeit und Eigendynamik zu hemmen.

Ein weiterer Aspekt, vor allem in Bezug auf die Unternehmens-EDV* ist die klassische Komfortzone:
Die U-EDV sieht sich schon lange nicht mehr als Dienstleister für alle Mitarbeiter, sondern als Verwalter von Technik und Prozessen, und ist dementsprechend oft eben kein Innovationstreiber. Daß viele EDV-Abteilungen dann auch über verquere Ziele &quot;geführt&quot; werden, tut sein Übriges.

Die Mitarbeiter selbst können nichts für ihr Verharren. In vielen Unternehmen wird zu viel Fragerei sanktioniert; die Mitarbeiter stellen sich irgendwann auf den Status Quo ein. Besonders schlimm empfand ich das bei Menschen, die seit Beginn ihres Arbeitslebens in derselben Firma sind, jede Ecke kennen und jeden Makel als &quot;Ehda-Problem&quot; hinnehmen.
Die, die von außen in die Firma kommen, sind dann die, die nach einer gewissen Zeit gar nicht erst fragen, sondern ihr bevorzugtes Büromaterial von zuhause mitbringen und moderne Tools im Geheimen nutzen.

Ich habe auch keine Antwort darauf, wie wir es besser machen können. Der Hauptfokus muß aber auf bestmögliche Bedingungen für die Mitarbeiter gelegt werden.
Dann haben wir eine vernünftige Grundlage für die weitere Ausarbeitung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Marcus,<br>
in dem Zusammenhang treffe ich oft auf mehrere Aspekte:<br>
Der dominanteste ist sicher, daß das Management fürchtet, eine höchstens erhoffte Informationshoheit abzugeben, wenn Mitarbeiter ihre Arbeit selber organisieren.<br>
Das straffe Gerüst der ISO-Prozesse hilft, Selbständigkeit und Eigendynamik zu hemmen.</p>
<p>Ein weiterer Aspekt, vor allem in Bezug auf die Unternehmens-EDV* ist die klassische Komfortzone:<br>
Die U‑EDV sieht sich schon lange nicht mehr als Dienstleister für alle Mitarbeiter, sondern als Verwalter von Technik und Prozessen, und ist dementsprechend oft eben kein Innovationstreiber. Daß viele EDV-Abteilungen dann auch über verquere Ziele „geführt“ werden, tut sein Übriges.</p>
<p>Die Mitarbeiter selbst können nichts für ihr Verharren. In vielen Unternehmen wird zu viel Fragerei sanktioniert; die Mitarbeiter stellen sich irgendwann auf den Status Quo ein. Besonders schlimm empfand ich das bei Menschen, die seit Beginn ihres Arbeitslebens in derselben Firma sind, jede Ecke kennen und jeden Makel als „Ehda-Problem“ hinnehmen.<br>
Die, die von außen in die Firma kommen, sind dann die, die nach einer gewissen Zeit gar nicht erst fragen, sondern ihr bevorzugtes Büromaterial von zuhause mitbringen und moderne Tools im Geheimen nutzen.</p>
<p>Ich habe auch keine Antwort darauf, wie wir es besser machen können. Der Hauptfokus muß aber auf bestmögliche Bedingungen für die Mitarbeiter gelegt werden.<br>
Dann haben wir eine vernünftige Grundlage für die weitere Ausarbeitung.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Marcus Raitner		</title>
		<link>https://raitner.de/2016/06/die-umverteilung-der-arbeitsmittel/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=die-umverteilung-der-arbeitsmittel/#comment-5066</link>

		<dc:creator><![CDATA[Marcus Raitner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jun 2016 11:05:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://fuehrung-erfahren.de/?p=6092#comment-5066</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://raitner.de/2016/06/die-umverteilung-der-arbeitsmittel/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=die-umverteilung-der-arbeitsmittel/#comment-5065&quot;&gt;Thomas Kladoura-Beltle&lt;/a&gt;.

Danke für Ihre Ergänzungen. Freut mich, dass ich mit meiner Wahrnehmung nicht allein bin. Was die Mitarbeiter betrifft ist ihnen tatsächlich nichts vorzuwerfen: sie passen sich nur an das System an, alles andere wurde auf Dauer auch nicht funktionieren für den einzelnen Mitarbeiter.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf Thomas Kladoura-Beltle.</p>
<p>Danke für Ihre Ergänzungen. Freut mich, dass ich mit meiner Wahrnehmung nicht allein bin. Was die Mitarbeiter betrifft ist ihnen tatsächlich nichts vorzuwerfen: sie passen sich nur an das System an, alles andere wurde auf Dauer auch nicht funktionieren für den einzelnen Mitarbeiter.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Thomas Kladoura-Beltle		</title>
		<link>https://raitner.de/2016/06/die-umverteilung-der-arbeitsmittel/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=die-umverteilung-der-arbeitsmittel/#comment-5065</link>

		<dc:creator><![CDATA[Thomas Kladoura-Beltle]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jun 2016 06:10:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo Herr Raitner,

Ihr Artikel “spricht für mich aus meiner Seele“. Diese Klufft zwischen Organisationswelt/deren Kultur und der “Welt da draußen“ wird wach, wenn ich Ihre Zeilten lese.

Jemand wie ich, der 10 Jahre als externe Berater unterwegs und dabei sehr frei trotz Anstellung unterwegs war, hatte immer wieder diese Mauer gespürt und gesehen.

Es braucht meines Erachtens  Schutzmauern in sensiblen Bereichen, doch sinnlose Mauern sollten und müssen fallen. Und es beginnt in unserem Denken.

Meine Erfahrung nach 10 Jahren als interner Dienstleister sind, dass die Mauern und Schranken bei Mitarbeitern  oft im Kopf wiederzufinden sind. Und wenn das zum Problem für U. oder Teilbereiche wird, holt man sich “einfach“ neues Denken durch neue Mitarbeiter. Und vergessen wird dabei, dass Mitarbeiter oft “Symptomträger“ sind und es noch andere Veränderungen braucht.

Ich bin da etwas von Edgar Scheins Kulturmodell geprägt. Und das Einführen von “more agile“ in hierarchisch machtgeprägte Organisationen ueigt m.E., das Wandel in vielen Bereichen bitter nötig ist. Intelligenter Wandel, wäre halt schön. Und nicht rigides CM nach McK.

Viele Grüsse,

Thomas Kladoura-Beltle]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Raitner,</p>
<p>Ihr Artikel “spricht für mich aus meiner Seele“. Diese Klufft zwischen Organisationswelt/deren Kultur und der “Welt da draußen“ wird wach, wenn ich Ihre Zeilten lese.</p>
<p>Jemand wie ich, der 10 Jahre als externe Berater unterwegs und dabei sehr frei trotz Anstellung unterwegs war, hatte immer wieder diese Mauer gespürt und gesehen.</p>
<p>Es braucht meines Erachtens  Schutzmauern in sensiblen Bereichen, doch sinnlose Mauern sollten und müssen fallen. Und es beginnt in unserem Denken.</p>
<p>Meine Erfahrung nach 10 Jahren als interner Dienstleister sind, dass die Mauern und Schranken bei Mitarbeitern  oft im Kopf wiederzufinden sind. Und wenn das zum Problem für U. oder Teilbereiche wird, holt man sich “einfach“ neues Denken durch neue Mitarbeiter. Und vergessen wird dabei, dass Mitarbeiter oft “Symptomträger“ sind und es noch andere Veränderungen braucht.</p>
<p>Ich bin da etwas von Edgar Scheins Kulturmodell geprägt. Und das Einführen von “more agile“ in hierarchisch machtgeprägte Organisationen ueigt m.E., das Wandel in vielen Bereichen bitter nötig ist. Intelligenter Wandel, wäre halt schön. Und nicht rigides CM nach McK.</p>
<p>Viele Grüsse,</p>
<p>Thomas Kladoura-Beltle</p>
]]></content:encoded>
		
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