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	Kommentare zu: Digitale Massengräber des Wissens	</title>
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		<title>
		Von: Marcus Raitner		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marcus Raitner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Aug 2018 11:25:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://raitner.de/2018/05/digitale-massengraeber-des-wissens/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=digitale-massengraeber-des-wissens/#comment-5769&quot;&gt;Fritz Iversen&lt;/a&gt;.

Danke für die Ergänzungen. In der Tat wird es mit der Flut an Information und der Inflation an Kanälen immer wichtiger Menschen zum Umgang damit zu qualifizieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf Fritz Iversen.</p>
<p>Danke für die Ergänzungen. In der Tat wird es mit der Flut an Information und der Inflation an Kanälen immer wichtiger Menschen zum Umgang damit zu qualifizieren.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Fritz Iversen		</title>
		<link>https://raitner.de/2018/05/digitale-massengraeber-des-wissens/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=digitale-massengraeber-des-wissens/#comment-5769</link>

		<dc:creator><![CDATA[Fritz Iversen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Aug 2018 19:02:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[3 Monate später... das Problem behält ja seine Last. Es hat 3 Dimensionen: 1.) die Flut, 2.) der chaotische Gebrauch, 3.) die Recherchierbarkeit. 
Die Flut betrifft bei hochvernetzten MitarbeiterInnen immer sofort alle Kanäle, unter Umständen gibt es schon eine &quot;Flut der vielen Kanäle&quot;. Dieses Problem lässt sich vermutlich nur lösen, indem man die Richtung umkehrt: Ich hole mir die info, wenn ich sie brauche oder dafür bereit bin. Andere Chancen zur Verringerung sind technischer Natur, z.B. eine automatische Kategorisierung (wie bei G-Mail ansatzweise), Info-Extraktion, Snippes, Summary-Tools.  
Der chaotische Gebrauch - seufz. Nach meiner persönlichen Beobachtung sind die meisten E-Mails, so sie nicht überhaupt überflüssig sind, unklar bis zur Rätselhaftigkeit. Das dürfte für sehr viel Hin und Her verantwortlich sein, noch mehr übrigens in den Team-Channels, wo die Formulierungen noch mehr Drall Richtung überhastet und missverständnisträchtig haben. Da könnte Leitfäden helfen, die immer wieder kommuniziert werden (Was? Wer? Warum? Wann? Was wird erwartet vom Adressaten? etc.).
Der dritte Punkt ist die Durchsuchbarkeit. Der konversationelle Wissensspeicher kann tatsächlich hilfreich sein, genauso wie Notizen, Texte etc. (bei TEXTL.net, ein Plattform für Text- und andere Projekte, kann aus dem Text heraus, an dem man allein oder mit anderen arbeitet, alles parallel durchsucht (auf Basis von Elastic Search semantisch erweitert), Artikel und Unterlagen genauso wie Teamchannel, die persönlichen Quellen oder die eigenen Notizbücher.  
Ich vermute, dass mehr Vernetzung mit KollegInnen, Kunden, Freunden und Partnern ebenso toll und hilfreich ist, wie es die Produktivität beeinträchtigen kann, wenn die Tools für hohe Vernetzungsgrade gar nicht geeignet sind. Am Ende werden aber diejenigen Unternehmen einen Vorsprung haben, die ihre MitarbeiterInnen auch für gutes, sparsames und effizientes Kommunizieren qualifizieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>3 Monate später… das Problem behält ja seine Last. Es hat 3 Dimensionen: 1.) die Flut, 2.) der chaotische Gebrauch, 3.) die Recherchierbarkeit.<br>
Die Flut betrifft bei hochvernetzten MitarbeiterInnen immer sofort alle Kanäle, unter Umständen gibt es schon eine „Flut der vielen Kanäle“. Dieses Problem lässt sich vermutlich nur lösen, indem man die Richtung umkehrt: Ich hole mir die info, wenn ich sie brauche oder dafür bereit bin. Andere Chancen zur Verringerung sind technischer Natur, z.B. eine automatische Kategorisierung (wie bei G‑Mail ansatzweise), Info-Extraktion, Snippes, Summary-Tools.<br>
Der chaotische Gebrauch – seufz. Nach meiner persönlichen Beobachtung sind die meisten E‑Mails, so sie nicht überhaupt überflüssig sind, unklar bis zur Rätselhaftigkeit. Das dürfte für sehr viel Hin und Her verantwortlich sein, noch mehr übrigens in den Team-Channels, wo die Formulierungen noch mehr Drall Richtung überhastet und missverständnisträchtig haben. Da könnte Leitfäden helfen, die immer wieder kommuniziert werden (Was? Wer? Warum? Wann? Was wird erwartet vom Adressaten? etc.).<br>
Der dritte Punkt ist die Durchsuchbarkeit. Der konversationelle Wissensspeicher kann tatsächlich hilfreich sein, genauso wie Notizen, Texte etc. (bei TEXTL.net, ein Plattform für Text- und andere Projekte, kann aus dem Text heraus, an dem man allein oder mit anderen arbeitet, alles parallel durchsucht (auf Basis von Elastic Search semantisch erweitert), Artikel und Unterlagen genauso wie Teamchannel, die persönlichen Quellen oder die eigenen Notizbücher.<br>
Ich vermute, dass mehr Vernetzung mit KollegInnen, Kunden, Freunden und Partnern ebenso toll und hilfreich ist, wie es die Produktivität beeinträchtigen kann, wenn die Tools für hohe Vernetzungsgrade gar nicht geeignet sind. Am Ende werden aber diejenigen Unternehmen einen Vorsprung haben, die ihre MitarbeiterInnen auch für gutes, sparsames und effizientes Kommunizieren qualifizieren.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Mark		</title>
		<link>https://raitner.de/2018/05/digitale-massengraeber-des-wissens/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=digitale-massengraeber-des-wissens/#comment-5703</link>

		<dc:creator><![CDATA[Mark]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 May 2018 11:31:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://raitner.de/2018/05/digitale-massengraeber-des-wissens/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=digitale-massengraeber-des-wissens/#comment-5697&quot;&gt;Marcus Raitner&lt;/a&gt;.

Marcus, das kann ich so stehen lassen. den Königsweg gibt es nun mal nicht und selbst situativ kann das eine besser wirken als das andere. Die Teams müssen selbst herausfinden, was für sie am besten ist. Daher ist jede Kommunikationsform nichts, wenn sie zum Zwang wird. Es kommt auch auf das Umfeld an, sowohl technisch als auch örtlich.

Meine goldene Regel lautet: Was funktioniert bleibt, was nicht funktioniert verschwindet. Gerne mal was ausprobieren,  manches davon etabliert sich in kurzer Zeit und wenn nicht kann man auch daraus noch lernen.

Flexibel bleiben!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf Marcus Raitner.</p>
<p>Marcus, das kann ich so stehen lassen. den Königsweg gibt es nun mal nicht und selbst situativ kann das eine besser wirken als das andere. Die Teams müssen selbst herausfinden, was für sie am besten ist. Daher ist jede Kommunikationsform nichts, wenn sie zum Zwang wird. Es kommt auch auf das Umfeld an, sowohl technisch als auch örtlich.</p>
<p>Meine goldene Regel lautet: Was funktioniert bleibt, was nicht funktioniert verschwindet. Gerne mal was ausprobieren,  manches davon etabliert sich in kurzer Zeit und wenn nicht kann man auch daraus noch lernen.</p>
<p>Flexibel bleiben!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Marcus Raitner		</title>
		<link>https://raitner.de/2018/05/digitale-massengraeber-des-wissens/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=digitale-massengraeber-des-wissens/#comment-5699</link>

		<dc:creator><![CDATA[Marcus Raitner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 May 2018 07:29:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://fuehrung-erfahren.de/?p=7918#comment-5699</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://raitner.de/2018/05/digitale-massengraeber-des-wissens/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=digitale-massengraeber-des-wissens/#comment-5696&quot;&gt;Katharina Nolden&lt;/a&gt;.

Es kommt tatsächlich auf die Mischung an. Und der Umgang mit den verschiedenen Kanälen muss erlernt werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf Katharina Nolden.</p>
<p>Es kommt tatsächlich auf die Mischung an. Und der Umgang mit den verschiedenen Kanälen muss erlernt werden.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Marcus Raitner		</title>
		<link>https://raitner.de/2018/05/digitale-massengraeber-des-wissens/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=digitale-massengraeber-des-wissens/#comment-5698</link>

		<dc:creator><![CDATA[Marcus Raitner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 May 2018 07:12:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://fuehrung-erfahren.de/?p=7918#comment-5698</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://raitner.de/2018/05/digitale-massengraeber-des-wissens/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=digitale-massengraeber-des-wissens/#comment-5694&quot;&gt;Thomas Lattner&lt;/a&gt;.

Vielen Dank für dieses schöne Bild, Thomas!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf Thomas Lattner.</p>
<p>Vielen Dank für dieses schöne Bild, Thomas!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Marcus Raitner		</title>
		<link>https://raitner.de/2018/05/digitale-massengraeber-des-wissens/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=digitale-massengraeber-des-wissens/#comment-5697</link>

		<dc:creator><![CDATA[Marcus Raitner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 May 2018 07:11:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://fuehrung-erfahren.de/?p=7918#comment-5697</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://raitner.de/2018/05/digitale-massengraeber-des-wissens/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=digitale-massengraeber-des-wissens/#comment-5695&quot;&gt;Mark&lt;/a&gt;.

Danke für deinen Kommentar, lieber Mark. Er zeigt mir wie unterschiedlich die Welt und die Menschen doch sind. Ich erlebe es ganz anders. E-Mail sind pure Zeitvernichtung und Meetings – das immer so beschworene face-to-face – kommt gleich danach. Wie mit jeder Methode und jedem Werkzeug kommt es immer auf den geübten Umgang an. Ein Hammer ist auch Scheiße, wenn man nur Schrauben hat. Mein Hauptargument ist allerdings, dass sowohl Meetings als auch E-Mail in ihrer Reichweite sehr begrenzt bleiben und keinen Netzwerkeffekt zulassen. Informationen sollten daher besser öffentlich im ESN oder Wiki geteilt werden. Und ja auch das braucht natürlich Zeit, aber die ist besser investiert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf Mark.</p>
<p>Danke für deinen Kommentar, lieber Mark. Er zeigt mir wie unterschiedlich die Welt und die Menschen doch sind. Ich erlebe es ganz anders. E‑Mail sind pure Zeitvernichtung und Meetings –&nbsp;das immer so beschworene face-to-face –&nbsp;kommt gleich danach. Wie mit jeder Methode und jedem Werkzeug kommt es immer auf den geübten Umgang an. Ein Hammer ist auch Scheiße, wenn man nur Schrauben hat. Mein Hauptargument ist allerdings, dass sowohl Meetings als auch E‑Mail in ihrer Reichweite sehr begrenzt bleiben und keinen Netzwerkeffekt zulassen. Informationen sollten daher besser öffentlich im ESN oder Wiki geteilt werden. Und ja auch das braucht natürlich Zeit, aber die ist besser investiert.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Katharina Nolden		</title>
		<link>https://raitner.de/2018/05/digitale-massengraeber-des-wissens/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=digitale-massengraeber-des-wissens/#comment-5696</link>

		<dc:creator><![CDATA[Katharina Nolden]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 May 2018 06:39:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://fuehrung-erfahren.de/?p=7918#comment-5696</guid>

					<description><![CDATA[ich finde, es geht um die Entscheidung wie welche Informationen geteilt werden. Email ist ein gutes Medium für eine kurze Info und ein Wiki ist gut für Wissen, welches auch längerfristig erhalten bleiben soll. 
Genauso wie man den Umgang mit Email lernen muss und z. B. den Benachrichtigungston ausschaltet, um nicht ständig aus der Arbeit gerissen zu werden, kann man sicherlich auch den Umgang mit sozialen Netzwerken lernen. 
Methoden wie WOL stärken aus meiner Sicht die persönliche Kommunikation, egal ob man sich per Skype oder face to face trifft. Mehr persönliche Kommunikation und weniger Email würde so mancher Organisation gut tun. 
Ich denke die Mischung macht es und für das Thema Wissensmanagement finde ich ein Wiki oder ESN eine gute Lösung, denn im Gegensatz zu Zeitungsartikeln mit aktuellem Tagesgeschehen kann man hier Wissen archivieren, welches noch für die Organisation relevant ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ich finde, es geht um die Entscheidung wie welche Informationen geteilt werden. Email ist ein gutes Medium für eine kurze Info und ein Wiki ist gut für Wissen, welches auch längerfristig erhalten bleiben soll.<br>
Genauso wie man den Umgang mit Email lernen muss und z. B. den Benachrichtigungston ausschaltet, um nicht ständig aus der Arbeit gerissen zu werden, kann man sicherlich auch den Umgang mit sozialen Netzwerken lernen.<br>
Methoden wie WOL stärken aus meiner Sicht die persönliche Kommunikation, egal ob man sich per Skype oder face to face trifft. Mehr persönliche Kommunikation und weniger Email würde so mancher Organisation gut tun.<br>
Ich denke die Mischung macht es und für das Thema Wissensmanagement finde ich ein Wiki oder ESN eine gute Lösung, denn im Gegensatz zu Zeitungsartikeln mit aktuellem Tagesgeschehen kann man hier Wissen archivieren, welches noch für die Organisation relevant ist.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Mark		</title>
		<link>https://raitner.de/2018/05/digitale-massengraeber-des-wissens/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=digitale-massengraeber-des-wissens/#comment-5695</link>

		<dc:creator><![CDATA[Mark]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 May 2018 05:37:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Marcus,
da kann ich Dir leider nicht beipflichten. ESN sind pure Zeitvernichter. Da kommt nichts bei rüber. Die Diskussion bei einer Tasse Kaffee ist da weitaus produktiver. Sicher gibt es massenweise Emails, die besser nie geschrieben wurden, aber mit der DELETE Taste dauert es noch nicht mal eine Sekunde. 
Ein Problem ist die Sammelleidenschaft der Empfänger. Es &quot;kostet&quot; ja nichts die Nachricht aufzubewahren. Was mache ich mit der Tageszeitung? Lesen, entsorgen. Vlt. 1-2 mal im Jahr schneide ich was aus und bewahre es auf. Ganz schlimm sind Organisationen, die glauben jeden Scheiß archivieren zu müssen und den Empfängern nicht die Entscheidung über wichtig und &quot;kann weg&quot; überlassen wollen.
Problem Nr. 2 ist der Verteiler, welcher vielfach ohne Nachdenken aufgeblasen wird. Doch das kann man lernen. Vor allem durch Feedback. Was für Wunder bewirkt die Rückfarge beim Kollegen: &quot;Wieso hast Du mir diese Nachricht geschickt, was erwartest Du von mir&quot;.  In denn 99% der Fällen ohne plausible Antwort ändert sich daraufhin das Verhalten, allerdings oft nicht bei sog. Führungskräften, denn die haben schließlich immer Recht.
Der große Vorteil der Email ist und bleibt aber das push Prinzip. Wenn ich sehe wieviel Zeit Kollegen mit irgendwelchen Foren (auch unternehmensintern) zubringen, dann bin ich über meine email Listen und news froh, die ich in weniger als 5 Minuten täglich &quot;gelesen&quot; und aussortiert habe. 
Wikis, ESN, Foren usw. sind nahezu vollständig unproduktiv. Besser noch als eine Email ist ein kurzer persönlicher Kontakt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Marcus,<br>
da kann ich Dir leider nicht beipflichten. ESN sind pure Zeitvernichter. Da kommt nichts bei rüber. Die Diskussion bei einer Tasse Kaffee ist da weitaus produktiver. Sicher gibt es massenweise Emails, die besser nie geschrieben wurden, aber mit der DELETE Taste dauert es noch nicht mal eine Sekunde.<br>
Ein Problem ist die Sammelleidenschaft der Empfänger. Es „kostet“ ja nichts die Nachricht aufzubewahren. Was mache ich mit der Tageszeitung? Lesen, entsorgen. Vlt. 1–2 mal im Jahr schneide ich was aus und bewahre es auf. Ganz schlimm sind Organisationen, die glauben jeden Scheiß archivieren zu müssen und den Empfängern nicht die Entscheidung über wichtig und „kann weg“ überlassen wollen.<br>
Problem Nr. 2 ist der Verteiler, welcher vielfach ohne Nachdenken aufgeblasen wird. Doch das kann man lernen. Vor allem durch Feedback. Was für Wunder bewirkt die Rückfarge beim Kollegen: „Wieso hast Du mir diese Nachricht geschickt, was erwartest Du von mir“.  In denn 99% der Fällen ohne plausible Antwort ändert sich daraufhin das Verhalten, allerdings oft nicht bei sog. Führungskräften, denn die haben schließlich immer Recht.<br>
Der große Vorteil der Email ist und bleibt aber das push Prinzip. Wenn ich sehe wieviel Zeit Kollegen mit irgendwelchen Foren (auch unternehmensintern) zubringen, dann bin ich über meine email Listen und news froh, die ich in weniger als 5 Minuten täglich „gelesen“ und aussortiert habe.<br>
Wikis, ESN, Foren usw. sind nahezu vollständig unproduktiv. Besser noch als eine Email ist ein kurzer persönlicher Kontakt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Thomas Lattner		</title>
		<link>https://raitner.de/2018/05/digitale-massengraeber-des-wissens/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=digitale-massengraeber-des-wissens/#comment-5694</link>

		<dc:creator><![CDATA[Thomas Lattner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 May 2018 12:10:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://fuehrung-erfahren.de/?p=7918#comment-5694</guid>

					<description><![CDATA[Per eMail zu kommunizieren, kommt mir immer wieder vor, wie auf mittelalterlichen Straßen zu reisen. Diese wurden vor der Erfindung des Automobils gebaut und machen einfach keinen Spaß. 
Dein Beitrag erweitert dankenswerterweise mein Bild, wenn man modernen Transportbdarf hat: es staut sich, was insbesondere dann fatal ist, wenn das Transportgut mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum versehen ist und obendrein am Zielort mit Gütern, die sich im selben Stau befinden, zu ergänzen sind.  
Wer sich hinten anstellt und sich mit der Situation abfindet, erfährt einen Überlebensnachteil und dies sogar völlig unabhängig davon was er geladen hat, wenn Mitbewerber andere Wege kennen. Dummerweise sind viele für Navigationshinweise taub, auch wenn sie in ihrem tatsächlichen Fahrzeug stets das neueste Kartenupdate installieren. 
Auch so wird der Weg zum Ziel - nächster Halt: Endstation Sehnsucht!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Per eMail zu kommunizieren, kommt mir immer wieder vor, wie auf mittelalterlichen Straßen zu reisen. Diese wurden vor der Erfindung des Automobils gebaut und machen einfach keinen Spaß.<br>
Dein Beitrag erweitert dankenswerterweise mein Bild, wenn man modernen Transportbdarf hat: es staut sich, was insbesondere dann fatal ist, wenn das Transportgut mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum versehen ist und obendrein am Zielort mit Gütern, die sich im selben Stau befinden, zu ergänzen sind.<br>
Wer sich hinten anstellt und sich mit der Situation abfindet, erfährt einen Überlebensnachteil und dies sogar völlig unabhängig davon was er geladen hat, wenn Mitbewerber andere Wege kennen. Dummerweise sind viele für Navigationshinweise taub, auch wenn sie in ihrem tatsächlichen Fahrzeug stets das neueste Kartenupdate installieren.<br>
Auch so wird der Weg zum Ziel – nächster Halt: Endstation Sehnsucht!</p>
]]></content:encoded>
		
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