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	Kommentare zu: Die alltägliche Sabotage	</title>
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		<title>
		Von: Marcus Raitner		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marcus Raitner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Sep 2019 18:21:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://raitner.de/2019/09/die-alltaegliche-sabotage/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=die-alltaegliche-sabotage/#comment-6627&quot;&gt;Lars M.&lt;/a&gt;.

Guter Punkt, Lars. Die Hierarchie – oder besser: die Art uns Weise wie diese gelebt wird – hat maßgeblichen Anteil an dem Wahnsinn. Ich mag da ja den Ansatz von Reed Hasting bei Netflix und David Marquet auf der USS Santa Fe Entscheidungen dort zu treffen, wo auch die Informationen dafür sind anstatt die Informationen nach oben zu reichen: &lt;a href=&quot;https://raitner.de/2019/09/kontext-statt-kontrolle/&quot;&gt;Kontext statt Kontrolle&lt;/a&gt;.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf Lars M..</p>
<p>Guter Punkt, Lars. Die Hierarchie –&nbsp;oder besser: die Art uns Weise wie diese gelebt wird –&nbsp;hat maßgeblichen Anteil an dem Wahnsinn. Ich mag da ja den Ansatz von Reed Hasting bei Netflix und David Marquet auf der USS Santa Fe Entscheidungen dort zu treffen, wo auch die Informationen dafür sind anstatt die Informationen nach oben zu reichen: Kontext statt Kontrolle.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Marcus Raitner		</title>
		<link>https://raitner.de/2019/09/die-alltaegliche-sabotage/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=die-alltaegliche-sabotage/#comment-6629</link>

		<dc:creator><![CDATA[Marcus Raitner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Sep 2019 18:18:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://raitner.de/2019/09/die-alltaegliche-sabotage/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=die-alltaegliche-sabotage/#comment-6628&quot;&gt;ClaudiaBerlin&lt;/a&gt;.

Ich habe noch niemand getroffen, der sich über zu wenige Meetings beschwert hat. Ja, ein gewisses Maß an persönlichem Austausch braucht es (und brauche ich auch), aber diese Maß ist in der Regel weit überschritten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf ClaudiaBerlin.</p>
<p>Ich habe noch niemand getroffen, der sich über zu wenige Meetings beschwert hat. Ja, ein gewisses Maß an persönlichem Austausch braucht es (und brauche ich auch), aber diese Maß ist in der Regel weit überschritten.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: ClaudiaBerlin		</title>
		<link>https://raitner.de/2019/09/die-alltaegliche-sabotage/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=die-alltaegliche-sabotage/#comment-6628</link>

		<dc:creator><![CDATA[ClaudiaBerlin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Sep 2019 12:26:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://raitner.de/2019/09/die-alltaegliche-sabotage/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=die-alltaegliche-sabotage/#comment-6626&quot;&gt;Marcus Raitner&lt;/a&gt;.

Ich habe diesen Artikel wegen des Blogtitels ( &quot;Führung erfahren - Human(e) Leadership for the Digital Age&quot;) mehr als Unternehmensberatung in digitalen Zeiten verstanden, nicht so sehr als vom Eigeninteresse (introvertiert) gespeist.  Klar gibt es Menschen, die nicht gerne in Gruppen kommunizieren - aber sind die in den Unternehmen die Mehrheit?
Wenn meine Annahmen für die Gründe der vielen Meeting stimmen, offenbar nicht.

Was das Abarbeiten von Emails angeht, habe ich auch schon viele Artikel darüber gelesen, wie sehr die Leute unter immer mehr Mails im Unternehmen leiden, mit immer mehr Anhängen etc.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf Marcus Raitner.</p>
<p>Ich habe diesen Artikel wegen des Blogtitels ( „Führung erfahren – Human(e) Leadership for the Digital Age“) mehr als Unternehmensberatung in digitalen Zeiten verstanden, nicht so sehr als vom Eigeninteresse (introvertiert) gespeist.  Klar gibt es Menschen, die nicht gerne in Gruppen kommunizieren – aber sind die in den Unternehmen die Mehrheit?<br>
Wenn meine Annahmen für die Gründe der vielen Meeting stimmen, offenbar nicht.</p>
<p>Was das Abarbeiten von Emails angeht, habe ich auch schon viele Artikel darüber gelesen, wie sehr die Leute unter immer mehr Mails im Unternehmen leiden, mit immer mehr Anhängen etc.</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: Lars M.		</title>
		<link>https://raitner.de/2019/09/die-alltaegliche-sabotage/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=die-alltaegliche-sabotage/#comment-6627</link>

		<dc:creator><![CDATA[Lars M.]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Sep 2019 10:04:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Mich stört an dieser Debatte, dass die sich überall ausbreitende Unkultur von Entscheidungsscheu und Besprechungswahn nicht aus Sabotage, Böswilligkeit, Unfähigkeit oder Dummheit rührt, sondern m.E. aus den hierarchisch organisierten Führungsstrukturen entstehen muss. Wenn Entscheider nur weit genug von der täglichen Lebens-/Arbeitspraxis entfernt sind (und das passiert ab der 2. Hierarchie-ebene), entstehen diese Erscheinungen zwangsläufig. Dann müssen Informationen nach &quot;oben&quot; gebracht werden, es werden Kennzahlen erfunden und gefälscht, es werden Arbeitsberichte angefertigt, gefeilt, vorabgestimmt, abgestimmt, alles muss protokolliert werden, &quot;internes Marketing&quot; greift Raum, Entscheidungen werden &quot;transportiert&quot;, interpretiert, ausgelegt kurz: Blindleistung erzeugt. Jede Hierarchie beschäftigt sich mit sich selbst und hält im schlechtesten Falle die Mannschaft von der Arbeit ab. 
Außerdem müssen sich die hierarchisch getrennten Mitarbeiter auch permanent miteinander austauschen, informieren, &quot;auf den Stand bringen&quot;.
Nur für diesen Fall halte ich digitale Kommunikation für eine Verbesserung, weil es voneinander getrennte Teams geben muss und die brauchen miteinander einen Austausch.
Also, mit Appellen, Aufklärung, Mut und Willen zu kultureller Veränderung wird man aus diesem strukturbedingten Dilemma nicht herauskommen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mich stört an dieser Debatte, dass die sich überall ausbreitende Unkultur von Entscheidungsscheu und Besprechungswahn nicht aus Sabotage, Böswilligkeit, Unfähigkeit oder Dummheit rührt, sondern m.E. aus den hierarchisch organisierten Führungsstrukturen entstehen muss. Wenn Entscheider nur weit genug von der täglichen Lebens-/Arbeitspraxis entfernt sind (und das passiert ab der 2. Hierarchie-ebene), entstehen diese Erscheinungen zwangsläufig. Dann müssen Informationen nach „oben“ gebracht werden, es werden Kennzahlen erfunden und gefälscht, es werden Arbeitsberichte angefertigt, gefeilt, vorabgestimmt, abgestimmt, alles muss protokolliert werden, „internes Marketing“ greift Raum, Entscheidungen werden „transportiert“, interpretiert, ausgelegt kurz: Blindleistung erzeugt. Jede Hierarchie beschäftigt sich mit sich selbst und hält im schlechtesten Falle die Mannschaft von der Arbeit ab.<br>
Außerdem müssen sich die hierarchisch getrennten Mitarbeiter auch permanent miteinander austauschen, informieren, „auf den Stand bringen“.<br>
Nur für diesen Fall halte ich digitale Kommunikation für eine Verbesserung, weil es voneinander getrennte Teams geben muss und die brauchen miteinander einen Austausch.<br>
Also, mit Appellen, Aufklärung, Mut und Willen zu kultureller Veränderung wird man aus diesem strukturbedingten Dilemma nicht herauskommen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Marcus Raitner		</title>
		<link>https://raitner.de/2019/09/die-alltaegliche-sabotage/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=die-alltaegliche-sabotage/#comment-6626</link>

		<dc:creator><![CDATA[Marcus Raitner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Sep 2019 09:11:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://fuehrung-erfahren.de/?p=11646#comment-6626</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://raitner.de/2019/09/die-alltaegliche-sabotage/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=die-alltaegliche-sabotage/#comment-6625&quot;&gt;ClaudiaBerlin&lt;/a&gt;.

Ja, daran habe ich gedacht. Und ja, vieles davon ist aus meiner Sicht aus digital und asynchron möglich und sogar besser. Menschen sind da aber verschieden und ich bin eher am introvertierten Ende des Spektrums angesiedelt, d.h. zu viel direkte Interaktion mit Menschen erschöpft mich. Ich mag Interaktionen F2F, aber dann bitte solche, die es auch wert sind.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf ClaudiaBerlin.</p>
<p>Ja, daran habe ich gedacht. Und ja, vieles davon ist aus meiner Sicht aus digital und asynchron möglich und sogar besser. Menschen sind da aber verschieden und ich bin eher am introvertierten Ende des Spektrums angesiedelt, d.h. zu viel direkte Interaktion mit Menschen erschöpft mich. Ich mag Interaktionen F2F, aber dann bitte solche, die es auch wert sind.</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: ClaudiaBerlin		</title>
		<link>https://raitner.de/2019/09/die-alltaegliche-sabotage/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=die-alltaegliche-sabotage/#comment-6625</link>

		<dc:creator><![CDATA[ClaudiaBerlin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Sep 2019 08:12:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://fuehrung-erfahren.de/?p=11646#comment-6625</guid>

					<description><![CDATA[&quot;....nicht enden wollenden Besprechungen, Runden und Kreisen, die besser eine E-Mail geworden wären&quot;.

Vielleicht liegt der Hang zu Runden und Kreisen aber auch daran, dass es immerhin Ebenen der menschlichen F2F-Kommunikation sind, die man ungern missen möchte zu Gunsten isolierten vor sich hin Arbeitens mit Computern? Mal daran gedacht?

Feedback, Selbstdarstellung, Konkurrenz, Erfahrung der eigenen Wirkmächtigkeit bzw. des Status im Unternehmen - sind die &quot;Runden und Kreise&quot; da wirklich einfach ersetzbar durch digitale Kommunikation, die allein der Effizienz dient?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„.…nicht enden wollenden Besprechungen, Runden und Kreisen, die besser eine E‑Mail geworden wären“.</p>
<p>Vielleicht liegt der Hang zu Runden und Kreisen aber auch daran, dass es immerhin Ebenen der menschlichen F2F-Kommunikation sind, die man ungern missen möchte zu Gunsten isolierten vor sich hin Arbeitens mit Computern? Mal daran gedacht?</p>
<p>Feedback, Selbstdarstellung, Konkurrenz, Erfahrung der eigenen Wirkmächtigkeit bzw. des Status im Unternehmen – sind die „Runden und Kreise“ da wirklich einfach ersetzbar durch digitale Kommunikation, die allein der Effizienz dient?</p>
]]></content:encoded>
		
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