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	Kommentare zu: Die Mär von den kurzen Wegen	</title>
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		<title>
		Von: Michael Fries		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Fries]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2020 08:08:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Interessante Studie! Die Ergebnisse kann ich aus eigener Erfahrung nur bestätigen, habe aber schon gegenteilige Meinungen gehört. Wobei ich differenzieren würde: 
1) Wenn die MA (wie im Artikel aufgeführt) mit Experten an anderen Standorten arbeiten, dann ist es für mich relativ logisch, dass wenig Interaktion innerhalb besteht (unabhängig ob sie in einer Projektsituation sind oder nicht)
2) wenn die MA in einem eingeschwungenen stabilen Zustand sind, wozu dann viel interagieren? Auch solche Abteilungen habe ich bereits durchlaufen. Wenn es nur Tagesgeschäft gibt und jeder eigene Themen abzuarbeiten hat, wozu interagieren (ob das so gut ist wäre eine andere Frage).

Interessant ist der Vorher/Nachher-Vergleich. Man könnte es auch anders interpretieren: die räumliche Nähe als Effizienztreiber, der nach einiger Zeit überflüssige Meetings abschafft? Sarkasmus-Quotes bitte selbst setzen, denn es scheint weiterhin Klärungsbedarf zu geben, siehe Anstieg der Emails.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Interessante Studie! Die Ergebnisse kann ich aus eigener Erfahrung nur bestätigen, habe aber schon gegenteilige Meinungen gehört. Wobei ich differenzieren würde:<br>
1) Wenn die MA (wie im Artikel aufgeführt) mit Experten an anderen Standorten arbeiten, dann ist es für mich relativ logisch, dass wenig Interaktion innerhalb besteht (unabhängig ob sie in einer Projektsituation sind oder nicht)<br>
2) wenn die MA in einem eingeschwungenen stabilen Zustand sind, wozu dann viel interagieren? Auch solche Abteilungen habe ich bereits durchlaufen. Wenn es nur Tagesgeschäft gibt und jeder eigene Themen abzuarbeiten hat, wozu interagieren (ob das so gut ist wäre eine andere Frage).</p>
<p>Interessant ist der Vorher/Nachher-Vergleich. Man könnte es auch anders interpretieren: die räumliche Nähe als Effizienztreiber, der nach einiger Zeit überflüssige Meetings abschafft? Sarkasmus-Quotes bitte selbst setzen, denn es scheint weiterhin Klärungsbedarf zu geben, siehe Anstieg der Emails.</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: Marcus Raitner		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marcus Raitner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Jun 2020 19:07:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://raitner.de/2020/06/die-maer-von-den-kurzen-wegen/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=die-maer-von-den-kurzen-wegen/#comment-6898&quot;&gt;Elisabeth Liberda&lt;/a&gt;.

Sehr guter Punkt! Das kenne ich gut. Ich zitiere da gern immer Peter Drucker: 


&lt;blockquote&gt;Meetings are by definition a concession to deficient organization. For one either meets or one works.
&lt;cite&gt;Peter F. Drucker. The Effective Excecutive, S. 44&lt;/cite&gt;
&lt;/blockquote&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf Elisabeth Liberda.</p>
<p>Sehr guter Punkt! Das kenne ich gut. Ich zitiere da gern immer Peter Drucker: </p>
<blockquote><p>Meetings are by definition a concession to deficient organization. For one either meets or one works.<br>
<cite>Peter F. Drucker. The Effective Excecutive, S. 44</cite>
</p></blockquote>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: Elisabeth Liberda		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Elisabeth Liberda]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Jun 2020 14:45:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Und noch ein weiterer Aspekt, v.a. in großen Organisationen beobachtbar: Wenn die meisten Mitarbeiter einen großen Teil ihrer Arbeitszeit in Meetings verbringen - ob virtuell am Arbeitsplatz oder Face-to-Face in abgeschlossenen Meetingräumen - dann sind oft ganz einfach nicht ansprechbar. Die schnelle persönliche Kommunikation wird dadurch erheblich erschwert. Und das gilt sowohl für Großraum- als auch für kleinere Büros.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und noch ein weiterer Aspekt, v.a. in großen Organisationen beobachtbar: Wenn die meisten Mitarbeiter einen großen Teil ihrer Arbeitszeit in Meetings verbringen – ob virtuell am Arbeitsplatz oder Face-to-Face in abgeschlossenen Meetingräumen – dann sind oft ganz einfach nicht ansprechbar. Die schnelle persönliche Kommunikation wird dadurch erheblich erschwert. Und das gilt sowohl für Großraum- als auch für kleinere Büros.</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: Marcus Raitner		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marcus Raitner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jun 2020 14:25:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://raitner.de/2020/06/die-maer-von-den-kurzen-wegen/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=die-maer-von-den-kurzen-wegen/#comment-6889&quot;&gt;Frank Druhm&lt;/a&gt;.

Danke für die Ergänzung, Frank, und sorry für den etwas marktschreierischen Titel … Wir sind uns aber im Prinzip einig, dass es Flexibilität braucht in den Formaten, in der Technologie und auch im Denken (wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel). Dieses Angebot mit entsprechendem Coaching muss ein Unternehmen und müssen Führungskräfte erst mal bereitstellen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf Frank Druhm.</p>
<p>Danke für die Ergänzung, Frank, und sorry für den etwas marktschreierischen Titel …&nbsp;Wir sind uns aber im Prinzip einig, dass es Flexibilität braucht in den Formaten, in der Technologie und auch im Denken (wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel). Dieses Angebot mit entsprechendem Coaching muss ein Unternehmen und müssen Führungskräfte erst mal bereitstellen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Marcus Raitner		</title>
		<link>https://raitner.de/2020/06/die-maer-von-den-kurzen-wegen/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=die-maer-von-den-kurzen-wegen/#comment-6892</link>

		<dc:creator><![CDATA[Marcus Raitner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jun 2020 14:20:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://fuehrung-erfahren.de/?p=12679#comment-6892</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://raitner.de/2020/06/die-maer-von-den-kurzen-wegen/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=die-maer-von-den-kurzen-wegen/#comment-6886&quot;&gt;olon&lt;/a&gt;.

Sehr gute Gedanken dazu. Das muss tatsächlich im Einzelfall erforscht und reflektiert werden. Vermutlich entdeckt man dabei den einen oder anderen Schiefstand in der Unternehmenskultur]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf olon.</p>
<p>Sehr gute Gedanken dazu. Das muss tatsächlich im Einzelfall erforscht und reflektiert werden. Vermutlich entdeckt man dabei den einen oder anderen Schiefstand in der Unternehmenskultur</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Marcus Raitner		</title>
		<link>https://raitner.de/2020/06/die-maer-von-den-kurzen-wegen/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=die-maer-von-den-kurzen-wegen/#comment-6891</link>

		<dc:creator><![CDATA[Marcus Raitner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jun 2020 14:19:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://fuehrung-erfahren.de/?p=12679#comment-6891</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://raitner.de/2020/06/die-maer-von-den-kurzen-wegen/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=die-maer-von-den-kurzen-wegen/#comment-6887&quot;&gt;Kai-Uwe Rupp&lt;/a&gt;.

Darin sehe ich auch einen großen Wert. Es müssen eben aber diejenigen zusammensitzen, die auch permanent in einem Team zusammenarbeiten und nicht diejenigen mit demselben Kurzzeichen… Und dann braucht es aber trotzdem noch Flexibilität und Rückzugsräume, weil man ja nicht permanent miteinander zu tun hat, sondern hoffentlich auch mal in Ruhe arbeiten muss. Dazu gefiel mir das Konzept &lt;a href=&quot;https://hbr.org/2013/03/give-workers-the-power-to-choose-cave&quot; rel=&quot;nofollow ugc&quot;&gt;Caves &#038; Commons&lt;/a&gt; ganz gut.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf Kai-Uwe Rupp.</p>
<p>Darin sehe ich auch einen großen Wert. Es müssen eben aber diejenigen zusammensitzen, die auch permanent in einem Team zusammenarbeiten und nicht diejenigen mit demselben Kurzzeichen… Und dann braucht es aber trotzdem noch Flexibilität und Rückzugsräume, weil man ja nicht permanent miteinander zu tun hat, sondern hoffentlich auch mal in Ruhe arbeiten muss. Dazu gefiel mir das Konzept Caves &amp; Commons ganz gut.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Frank Druhm		</title>
		<link>https://raitner.de/2020/06/die-maer-von-den-kurzen-wegen/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=die-maer-von-den-kurzen-wegen/#comment-6889</link>

		<dc:creator><![CDATA[Frank Druhm]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jun 2020 12:36:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://fuehrung-erfahren.de/?p=12679#comment-6889</guid>

					<description><![CDATA[Zunächst halte ich das harsche Motto: &quot;Ausweitung des digitalen Aktionsradius statt Präsenzkult&quot; für marktschreierisch und irreführend. Zweitens ist die Frage  der Notwendigkeit, Möglichkeit, Art und Weise Kommunikation  von der Art der Arbeit, vom Interesse an und Willen  zur Kommunikation abhängig. Die technischen Rahmenbedingungen beeinflussen  - gewollt und ungewollt immer! Da ist die Raumfrage  den Fragen - wann, will man, welche Kommunikation (Sachfrage, persönlicher Disput, Entscheidung(svorbreitung, Reisebericht, Leistungsanforderung,  Kosten usw.) mit wem (viele, wenige, einer), Krisensitzung, spezielles oder Morning-Briefing, -  untergeordnet.  Jedes Format einer Kommunikation muss erlernt und eingeübt werden; denn nichts ist schlimmer als das falsche Format zur falschen Zeit. Jeder der Führungsverantwortung hat, muss(!!!) das beherrschen. Das ist sein Metier. Die &quot;Sachen&quot; werden von den fachlich gebildetetn Mitarbeitern erledigt - wann und wo auch immer. Wenn es anstelle klarer Regeln und einer klaren verbindlichen, freundlichen Sprache  für Kommunikationsformate nur den &quot;Workshop&quot; gibt, ist etwas &quot;faul im Staate Dänemark&quot;.  Wenn es aber Regeln gibt, wird jeder den richtigen Ton und die richtige Umgebung, die Sitution  für Kommunikation kennen oder einschätzen können, diese ggf. suchen und herrichten.  Und schließlich: Jede kommunikationsform oder technische Platform erzeugt Nebeneffekte - wie z.B. der Teddy im Home Office.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zunächst halte ich das harsche Motto: „Ausweitung des digitalen Aktionsradius statt Präsenzkult“ für marktschreierisch und irreführend. Zweitens ist die Frage  der Notwendigkeit, Möglichkeit, Art und Weise Kommunikation  von der Art der Arbeit, vom Interesse an und Willen  zur Kommunikation abhängig. Die technischen Rahmenbedingungen beeinflussen  – gewollt und ungewollt immer! Da ist die Raumfrage  den Fragen – wann, will man, welche Kommunikation (Sachfrage, persönlicher Disput, Entscheidung(svorbreitung, Reisebericht, Leistungsanforderung,  Kosten usw.) mit wem (viele, wenige, einer), Krisensitzung, spezielles oder Morning-Briefing, –  untergeordnet.  Jedes Format einer Kommunikation muss erlernt und eingeübt werden; denn nichts ist schlimmer als das falsche Format zur falschen Zeit. Jeder der Führungsverantwortung hat, muss(!!!) das beherrschen. Das ist sein Metier. Die „Sachen“ werden von den fachlich gebildetetn Mitarbeitern erledigt – wann und wo auch immer. Wenn es anstelle klarer Regeln und einer klaren verbindlichen, freundlichen Sprache  für Kommunikationsformate nur den „Workshop“ gibt, ist etwas „faul im Staate Dänemark“.  Wenn es aber Regeln gibt, wird jeder den richtigen Ton und die richtige Umgebung, die Sitution  für Kommunikation kennen oder einschätzen können, diese ggf. suchen und herrichten.  Und schließlich: Jede kommunikationsform oder technische Platform erzeugt Nebeneffekte – wie z.B. der Teddy im Home Office.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Kai-Uwe Rupp		</title>
		<link>https://raitner.de/2020/06/die-maer-von-den-kurzen-wegen/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=die-maer-von-den-kurzen-wegen/#comment-6887</link>

		<dc:creator><![CDATA[Kai-Uwe Rupp]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jun 2020 07:24:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Was Bernstein und Turban beschreiben trifft sich mit meinen anekdotischen Beobachtungen. Trotzdem sollte man m.E.n. nicht den Fehler machen die Strategie &quot;alle in ein Großraumbüro setzen, aber ansonsten alles so lassen wie es war, und so optisch und akustisch die kürzesten Kommunikationswege zu ermöglichen&quot; mit einem für &quot;das agile arbeiten von spezifischen Teams optimierten Büro&quot; zu vergleichen. Einfach die Wände der Cubicles entfernen könnte möglicherweise auch dem Wunsch geschuldet sein ohne große Investments eine bessere Kommunikation zu erhalten - wie naiv wäre das! In einem Fall habe ich es selbst schon erlebt wie wertvoll es sein kann, wenn alle an der Wertschöpfung beteiligten in relativer Nähe zueinander arbeiten. In einem anderen Fall ging das fast komplett remote! In anderen Fällen hat es nichts genützt, dass Kollegen zusammen saßen, da sie auf 5m weiter &quot;von einandern entfernt waren&quot; als z.B. mit Kollegen die in China saßen. Präsenzkultur als one-size-fits-all Strategie für eine bessere Kommunikation ist quatsch. Aber Arbeitsräume so gestalten, evtl. sogar emergent gestalten, wie es die jeweilige Wertschöpfungskette für effektives und effizientes Arbeiten benötigt, das kann zum Erfolgsfaktor werden. Ich bin fest davon überzeugt, und habe es auch selbst miterlebt, dass das sowohl in einem wirklichen Raum als auch in einem virtuellen Raum zu schnellerem Lernen und wertvollen Ergebnissen führen kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was Bernstein und Turban beschreiben trifft sich mit meinen anekdotischen Beobachtungen. Trotzdem sollte man m.E.n. nicht den Fehler machen die Strategie „alle in ein Großraumbüro setzen, aber ansonsten alles so lassen wie es war, und so optisch und akustisch die kürzesten Kommunikationswege zu ermöglichen“ mit einem für „das agile arbeiten von spezifischen Teams optimierten Büro“ zu vergleichen. Einfach die Wände der Cubicles entfernen könnte möglicherweise auch dem Wunsch geschuldet sein ohne große Investments eine bessere Kommunikation zu erhalten – wie naiv wäre das! In einem Fall habe ich es selbst schon erlebt wie wertvoll es sein kann, wenn alle an der Wertschöpfung beteiligten in relativer Nähe zueinander arbeiten. In einem anderen Fall ging das fast komplett remote! In anderen Fällen hat es nichts genützt, dass Kollegen zusammen saßen, da sie auf 5m weiter „von einandern entfernt waren“ als z.B. mit Kollegen die in China saßen. Präsenzkultur als one-size-fits-all Strategie für eine bessere Kommunikation ist quatsch. Aber Arbeitsräume so gestalten, evtl. sogar emergent gestalten, wie es die jeweilige Wertschöpfungskette für effektives und effizientes Arbeiten benötigt, das kann zum Erfolgsfaktor werden. Ich bin fest davon überzeugt, und habe es auch selbst miterlebt, dass das sowohl in einem wirklichen Raum als auch in einem virtuellen Raum zu schnellerem Lernen und wertvollen Ergebnissen führen kann.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: olon		</title>
		<link>https://raitner.de/2020/06/die-maer-von-den-kurzen-wegen/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=die-maer-von-den-kurzen-wegen/#comment-6886</link>

		<dc:creator><![CDATA[olon]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jun 2020 07:03:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://fuehrung-erfahren.de/?p=12679#comment-6886</guid>

					<description><![CDATA[&#062;&quot;Natürlich fiel die Kommunikation nicht einfach weg, sondern verlagerte sich gerade wegen der Nähe in den besser geschützten virtuellen Raum: &quot;

Interessanter Aspekt und die Frage, die sich mir da sofort aufdrängt ist. &quot;Warum ist das so?&quot;

Ist es eine Menge an Einzelkämpfern, die auf&#039;s &quot;Schlachtfeld&quot; geschickt wurde und jeder sucht Deckung unter Kopfhörern oder sind es bislang verteilte Teams, die nun ohne digitale Verrenkungen direkt kollaborieren könne?

Ist es rein nur aufgrund der neuen, ungewohnten physischen Transparenz, sprich der gefühlten Nähe oder dem Schallpegel oder ist es wegen einer nicht ausreichenden, unflexiblen oder unpassend ausgelegten Abdeckung der notwendigen Rahmenbedingungen menschlicher Interaktion?

Ist solches Verhalten mehr mit den diversen Akzeptanzschwellen von situativer oder persönlicher Unterschiedlichkeit begründbar oder liegt es an dem allgemeinen Defizit eines nicht ausreichenden Selbstverständnisses der betroffenen Gruppe?

Hier gilt es im konkreten Kontext nachzuforschen und kritische Fragen zu stellen. Sonst bleibt es bei der einen oder anderen Mär und damit ist niemandem geholfen  ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&gt;„Natürlich fiel die Kommunikation nicht einfach weg, sondern verlagerte sich gerade wegen der Nähe in den besser geschützten virtuellen Raum: “</p>
<p>Interessanter Aspekt und die Frage, die sich mir da sofort aufdrängt ist. „Warum ist das so?“</p>
<p>Ist es eine Menge an Einzelkämpfern, die auf’s „Schlachtfeld“ geschickt wurde und jeder sucht Deckung unter Kopfhörern oder sind es bislang verteilte Teams, die nun ohne digitale Verrenkungen direkt kollaborieren könne?</p>
<p>Ist es rein nur aufgrund der neuen, ungewohnten physischen Transparenz, sprich der gefühlten Nähe oder dem Schallpegel oder ist es wegen einer nicht ausreichenden, unflexiblen oder unpassend ausgelegten Abdeckung der notwendigen Rahmenbedingungen menschlicher Interaktion?</p>
<p>Ist solches Verhalten mehr mit den diversen Akzeptanzschwellen von situativer oder persönlicher Unterschiedlichkeit begründbar oder liegt es an dem allgemeinen Defizit eines nicht ausreichenden Selbstverständnisses der betroffenen Gruppe?</p>
<p>Hier gilt es im konkreten Kontext nachzuforschen und kritische Fragen zu stellen. Sonst bleibt es bei der einen oder anderen Mär und damit ist niemandem geholfen  …</p>
]]></content:encoded>
		
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