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	Kommentare zu: Die Kunst des Fragens	</title>
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		<title>
		Von: Benedikt		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Benedikt]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jan 2021 03:52:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://raitner.de/2021/01/die-kunst-des-fragens/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=die-kunst-des-fragens/#comment-7032&quot;&gt;oli&lt;/a&gt;.

Gerade in einer Krise ist es rein statistisch gesehen nicht der Typ ganz oben auf der Pyramide, der die ganzen guten Ideen hat. Gerade da erwarte ich, dass dieses Modell die besseren Ergebnisse liefert, weil mehr Köpfe an der Lösungsfindung beteiligt sind und damit eine größere Vielfalt an Lösungsansätzen ins Spiel kommt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf oli.</p>
<p>Gerade in einer Krise ist es rein statistisch gesehen nicht der Typ ganz oben auf der Pyramide, der die ganzen guten Ideen hat. Gerade da erwarte ich, dass dieses Modell die besseren Ergebnisse liefert, weil mehr Köpfe an der Lösungsfindung beteiligt sind und damit eine größere Vielfalt an Lösungsansätzen ins Spiel kommt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Marcus Raitner		</title>
		<link>https://raitner.de/2021/01/die-kunst-des-fragens/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=die-kunst-des-fragens/#comment-7036</link>

		<dc:creator><![CDATA[Marcus Raitner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Jan 2021 12:23:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://fuehrung-erfahren.de/?p=13455#comment-7036</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://raitner.de/2021/01/die-kunst-des-fragens/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=die-kunst-des-fragens/#comment-7033&quot;&gt;Melanie Maier&lt;/a&gt;.

Liebe Melanie, vielen Dank für deine Ergänzung. Die Angst, sich zu blamieren ist sicherlich ein großes Problem. Sie zeigt aber eben auch nur ein Defizit an psychologischer Sicherheit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf Melanie Maier.</p>
<p>Liebe Melanie, vielen Dank für deine Ergänzung. Die Angst, sich zu blamieren ist sicherlich ein großes Problem. Sie zeigt aber eben auch nur ein Defizit an psychologischer Sicherheit.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Marcus Raitner		</title>
		<link>https://raitner.de/2021/01/die-kunst-des-fragens/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=die-kunst-des-fragens/#comment-7035</link>

		<dc:creator><![CDATA[Marcus Raitner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Jan 2021 12:20:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://fuehrung-erfahren.de/?p=13455#comment-7035</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://raitner.de/2021/01/die-kunst-des-fragens/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=die-kunst-des-fragens/#comment-7032&quot;&gt;oli&lt;/a&gt;.

Ich gehe mal davon aus, dass die Übungen, die die US Navy mit ihren Atom-U-Booten macht durchaus realistisch sind. Insofern hatte die Crew bestimmt genug Gelegenheit sich in schwierigen Situation mit dieser Führungsphilosophie zu bewähren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf oli.</p>
<p>Ich gehe mal davon aus, dass die Übungen, die die US Navy mit ihren Atom-U-Booten macht durchaus realistisch sind. Insofern hatte die Crew bestimmt genug Gelegenheit sich in schwierigen Situation mit dieser Führungsphilosophie zu bewähren.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Marcus Raitner		</title>
		<link>https://raitner.de/2021/01/die-kunst-des-fragens/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=die-kunst-des-fragens/#comment-7034</link>

		<dc:creator><![CDATA[Marcus Raitner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Jan 2021 12:15:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://raitner.de/2021/01/die-kunst-des-fragens/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=die-kunst-des-fragens/#comment-7031&quot;&gt;MelMel&lt;/a&gt;.

Vielen Dank! Das hast du gut analysiert und zusammengefasst. Die Angst ausgeschlossen zu werden, ist eine große Triebkraft. Schön beschrieben ist das alles im immer noch und immer wieder lesenswerten Buch &quot;Der Untertan&quot; von Heinrich Mann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf MelMel.</p>
<p>Vielen Dank! Das hast du gut analysiert und zusammengefasst. Die Angst ausgeschlossen zu werden, ist eine große Triebkraft. Schön beschrieben ist das alles im immer noch und immer wieder lesenswerten Buch „Der Untertan“ von Heinrich Mann.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Melanie Maier		</title>
		<link>https://raitner.de/2021/01/die-kunst-des-fragens/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=die-kunst-des-fragens/#comment-7033</link>

		<dc:creator><![CDATA[Melanie Maier]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Jan 2021 09:11:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://fuehrung-erfahren.de/?p=13455#comment-7033</guid>

					<description><![CDATA[Ich wünsche euch allen ein frohes neues Jahr! 
Danke Marcus, für den tollen Blogbeitrag und wieder eine Möglichkeit zum Reflektieren. 
&quot;Wer nicht fragt bleibt dumm!&quot; Diese Aussage unterschreibe ich sofort. Trotzdem habe ich es schon oft erlebt, dass gar nicht oder nich viel gefragt/hinterfragt wird. 

Wie Du in deinem Artikel schreibst, lehnen wir uns doch ab und an bequem zurück in eine konsumierende Haltung, ich glaube auch, dass es einem systemisch abtrainiert wird, gerade in der schulischen Ausbildung und in manchen beruflichen Umfeldern. 


Euch ist es bestimmt auch schon oft ergangen wie mir. Man sitzt in einer Runde und hat eine brennende Frage, aber denkt sich sowas wie &quot;ich bin bestimmt die Einzige die das nicht weiß&quot; oder &quot;das ist bestimmt so eine einfache und blöde Frage, dass ich den anderen damit die Zeit stehle&quot;. Wenn man sich dann endlich dazu überwunden hat die Frage doch zu stellen, dann kommt doch oft Feedback aus der Runde wie &quot;gute Frage, das würde ich auch gerne wissen&quot; oder &quot;das interessiert mich auch&quot;... 

Erinnert auch an diese Momente, denn sie verdeutlichen uns, dass es keine dummen Fragen gibt! 


Es ist sicherlich machmal unbequemer Fragen zu stellen, aber glaubt mir es ist es sowas von Wert die Komfortzone zu verlassen! Mit der learn-it-all Haltung, könnt ihr nicht nur mehr lernen und ganz andere Perspektiven einnehmen, sonder auch euch neu kennenlernen! 


Wir können bei uns selbst anfangen, nur wir können uns direkt ändern. Und genau hier liegt meines erachtens auch der Schlüssel, bei uns selbst anzufangen und so mit gutem Beispiel als true leader voranzugehen und mit etwas Geduld andere Menschen zu inspieren, wiederum bei sich selbst anzufangen Fragen zu stellen.  


Damit zu starten Frage zu stellen, vielleicht auch, oder gerade in einem Umfeld in dem es nicht üblich war/ist, dass Fragen gestellt werden und so die Lanze für die anderen Menschen in dem Umfeld zu brechen. Anfangen und den neuen Pfad in diesem Umfeld zu gehen und immer mehr und mehr auszutreten, sodass es für die anderen einfacher wird diesen ebenfalls mitgehen und selbst gehen zu können. 


Nicht auf jemanden oder etwas zu warten, sondern hier und jetzt mit sich selbst anzufangen. 


Die Initiative ergreifen und zeigen, dass es nicht schlimm ist, etwas nicht zu wissen oder etwas zu fragen. Ganz im Gegenteil, dass man am Ende sogar mehr weiß, eine höhere Akzeptanz, ein besseres gemeinsames Verständnis oder eine bessere Lösung hat. 

Keep on asking :-) 

Liebe Grüße
Melanie]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wünsche euch allen ein frohes neues Jahr!<br>
Danke Marcus, für den tollen Blogbeitrag und wieder eine Möglichkeit zum Reflektieren.<br>
„Wer nicht fragt bleibt dumm!“ Diese Aussage unterschreibe ich sofort. Trotzdem habe ich es schon oft erlebt, dass gar nicht oder nich viel gefragt/hinterfragt wird. </p>
<p>Wie Du in deinem Artikel schreibst, lehnen wir uns doch ab und an bequem zurück in eine konsumierende Haltung, ich glaube auch, dass es einem systemisch abtrainiert wird, gerade in der schulischen Ausbildung und in manchen beruflichen Umfeldern. </p>
<p>Euch ist es bestimmt auch schon oft ergangen wie mir. Man sitzt in einer Runde und hat eine brennende Frage, aber denkt sich sowas wie „ich bin bestimmt die Einzige die das nicht weiß“ oder „das ist bestimmt so eine einfache und blöde Frage, dass ich den anderen damit die Zeit stehle“. Wenn man sich dann endlich dazu überwunden hat die Frage doch zu stellen, dann kommt doch oft Feedback aus der Runde wie „gute Frage, das würde ich auch gerne wissen“ oder „das interessiert mich auch“… </p>
<p>Erinnert auch an diese Momente, denn sie verdeutlichen uns, dass es keine dummen Fragen gibt! </p>
<p>Es ist sicherlich machmal unbequemer Fragen zu stellen, aber glaubt mir es ist es sowas von Wert die Komfortzone zu verlassen! Mit der learn-it-all Haltung, könnt ihr nicht nur mehr lernen und ganz andere Perspektiven einnehmen, sonder auch euch neu kennenlernen! </p>
<p>Wir können bei uns selbst anfangen, nur wir können uns direkt ändern. Und genau hier liegt meines erachtens auch der Schlüssel, bei uns selbst anzufangen und so mit gutem Beispiel als true leader voranzugehen und mit etwas Geduld andere Menschen zu inspieren, wiederum bei sich selbst anzufangen Fragen zu stellen.  </p>
<p>Damit zu starten Frage zu stellen, vielleicht auch, oder gerade in einem Umfeld in dem es nicht üblich war/ist, dass Fragen gestellt werden und so die Lanze für die anderen Menschen in dem Umfeld zu brechen. Anfangen und den neuen Pfad in diesem Umfeld zu gehen und immer mehr und mehr auszutreten, sodass es für die anderen einfacher wird diesen ebenfalls mitgehen und selbst gehen zu können. </p>
<p>Nicht auf jemanden oder etwas zu warten, sondern hier und jetzt mit sich selbst anzufangen. </p>
<p>Die Initiative ergreifen und zeigen, dass es nicht schlimm ist, etwas nicht zu wissen oder etwas zu fragen. Ganz im Gegenteil, dass man am Ende sogar mehr weiß, eine höhere Akzeptanz, ein besseres gemeinsames Verständnis oder eine bessere Lösung hat. </p>
<p>Keep on asking :-) </p>
<p>Liebe Grüße<br>
Melanie</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: oli		</title>
		<link>https://raitner.de/2021/01/die-kunst-des-fragens/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=die-kunst-des-fragens/#comment-7032</link>

		<dc:creator><![CDATA[oli]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Jan 2021 06:46:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich neige zum spontanen und ggf. nicht reflektierten Widerspruch.
Sicher, ein Team/System mag durch die richtigen (Hinter-)Fragen zu mehr Selbstständigkeit gelangen.
Es gibt aber auch Fragen an Führungskräfte die nicht mit einer Rückfrage „Wie würden Sie es tun?“ zu beantworten sind. Was hätte David Marquet denn bei einer akuten Krise gemacht?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich neige zum spontanen und ggf. nicht reflektierten Widerspruch.<br>
Sicher, ein Team/System mag durch die richtigen (Hinter-)Fragen zu mehr Selbstständigkeit gelangen.<br>
Es gibt aber auch Fragen an Führungskräfte die nicht mit einer Rückfrage „Wie würden Sie es tun?“ zu beantworten sind. Was hätte David Marquet denn bei einer akuten Krise gemacht?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: MelMel		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MelMel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Jan 2021 06:31:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://fuehrung-erfahren.de/?p=13455#comment-7031</guid>

					<description><![CDATA[Lieber Marcus,
Wieder mal ein sehr gelungener Artikel. 
Leider wird uns das Fragen abtrainiert und folgt einem Gehorchen. Ich denke dass beruht auf unser veraltetes Schulsystem dass darauf basiert dass es erstens nur eine richtige Antwort gibt und einhergeht damit dass wir ständig bewertet werden. Allein eine Verständigungsfrage bei einer vom Lehrer gestellten Aufgaben führ zu Gegröle von Mitschülern und führt dazu aus Angst als Depp dazustehen nicht mehr zu fragen. Den Sinn einer Aufgabe zu hinterfragen ist geradezu ketzerisch. Da der Mensch als soziales Wesen gemocht werden will schwimmt er lieber im Strom der Unwissenden als sich unbeliebt zu machen. Uns wird also das Fragen stellen von Kindesbeinen an ausgetrieben um Bewertungen und Ausschluß aus der Gemeinschaft zu entgehen.
Die Demut sein Unwissen als Führungskraft durch Fragen zu zeigen, hat sehr viel mit dem Selbstbild und dem Menschenbild an sich zu tun. Eine Führungskraft muss in erster Linie Menschen mögen und ein wahres Interesse am Gegenüber haben um Menschen führen zu können. Wie du bereits schreibst, kommen die meisten durch ihr Expertentum in eine Führungsposition. Sie haben sich gar nicht damit auseinander gesetzt wie man Menschen führt (oftmals verbunden damit dass sie sich selbst nicht führen können) und verwechseln führen mit managen. Ich behaupte dass man Unwissenheit dadurch sieht wie sehr eine Führungskraft managed. Um so weniger jemand etwas nicht weiß und nicht fragt um so mehr ist er der Auffassung dass seine Untergebenen es ebenfalls nicht wissen und um so mehr kontrolliert er jeder ihrere Schritte. Wie in der Schule hinterfragen die Mitarbeiter oft den Sinn ihrer Tätigkeit, einer Firmenstragie usw. nicht um sich nicht unliebsame zu machen, bei der Beförderung nicht übergangen zu werden oder sich sonst irgendwie selbst Steine für ihre Karriere zu legen. Fragen kann auch nur der, der sich bewußt ist dass egal welche Folgen dies für ihn haben könnte, es keinen Abbruch seiner Expertise oder seines Wertes als Person mit sich zieht. Und hier liegt der eigentliche Kern der wenigen Fragenstellerei. Der Reifegrad einer Person. In wie fern bin ich mir bewusst dass ich als Mensch die innere Weißheit habe, dass mir nichts passieren kann? Inwiefern bin ich mir im Klaren dass nichts gibt was man mir nehmen kann, denn alles was ich brauche habe ich in mir (zB Erfahrung)? Ich behaupte dass die meisten Menschen eine so große Angst haben dass sie nicht mehr in Lohn und Brot sind wenn sie etwas unpassendes fragen oder von der Gemeinschaft ausgeschlossen werden dass sie es daher nicht tun. Wenn sich jeder im klaren darüber wird dass Ängste hausgemacht sind und es nichts zu fürchten gibt, würden wir nicht nur mehr fragen sonder auch mehr tun.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Marcus,<br>
Wieder mal ein sehr gelungener Artikel.<br>
Leider wird uns das Fragen abtrainiert und folgt einem Gehorchen. Ich denke dass beruht auf unser veraltetes Schulsystem dass darauf basiert dass es erstens nur eine richtige Antwort gibt und einhergeht damit dass wir ständig bewertet werden. Allein eine Verständigungsfrage bei einer vom Lehrer gestellten Aufgaben führ zu Gegröle von Mitschülern und führt dazu aus Angst als Depp dazustehen nicht mehr zu fragen. Den Sinn einer Aufgabe zu hinterfragen ist geradezu ketzerisch. Da der Mensch als soziales Wesen gemocht werden will schwimmt er lieber im Strom der Unwissenden als sich unbeliebt zu machen. Uns wird also das Fragen stellen von Kindesbeinen an ausgetrieben um Bewertungen und Ausschluß aus der Gemeinschaft zu entgehen.<br>
Die Demut sein Unwissen als Führungskraft durch Fragen zu zeigen, hat sehr viel mit dem Selbstbild und dem Menschenbild an sich zu tun. Eine Führungskraft muss in erster Linie Menschen mögen und ein wahres Interesse am Gegenüber haben um Menschen führen zu können. Wie du bereits schreibst, kommen die meisten durch ihr Expertentum in eine Führungsposition. Sie haben sich gar nicht damit auseinander gesetzt wie man Menschen führt (oftmals verbunden damit dass sie sich selbst nicht führen können) und verwechseln führen mit managen. Ich behaupte dass man Unwissenheit dadurch sieht wie sehr eine Führungskraft managed. Um so weniger jemand etwas nicht weiß und nicht fragt um so mehr ist er der Auffassung dass seine Untergebenen es ebenfalls nicht wissen und um so mehr kontrolliert er jeder ihrere Schritte. Wie in der Schule hinterfragen die Mitarbeiter oft den Sinn ihrer Tätigkeit, einer Firmenstragie usw. nicht um sich nicht unliebsame zu machen, bei der Beförderung nicht übergangen zu werden oder sich sonst irgendwie selbst Steine für ihre Karriere zu legen. Fragen kann auch nur der, der sich bewußt ist dass egal welche Folgen dies für ihn haben könnte, es keinen Abbruch seiner Expertise oder seines Wertes als Person mit sich zieht. Und hier liegt der eigentliche Kern der wenigen Fragenstellerei. Der Reifegrad einer Person. In wie fern bin ich mir bewusst dass ich als Mensch die innere Weißheit habe, dass mir nichts passieren kann? Inwiefern bin ich mir im Klaren dass nichts gibt was man mir nehmen kann, denn alles was ich brauche habe ich in mir (zB Erfahrung)? Ich behaupte dass die meisten Menschen eine so große Angst haben dass sie nicht mehr in Lohn und Brot sind wenn sie etwas unpassendes fragen oder von der Gemeinschaft ausgeschlossen werden dass sie es daher nicht tun. Wenn sich jeder im klaren darüber wird dass Ängste hausgemacht sind und es nichts zu fürchten gibt, würden wir nicht nur mehr fragen sonder auch mehr tun.</p>
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