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	Kommentare zu: Mein letzter Tweet	</title>
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		<title>
		Von: Andreas Essing		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Essing]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Aug 2022 09:01:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich sehe diese Entwicklung auch so wie Rainer es oben beschreibt. 

Wir verhalten uns so wie im Auto, wenn wir über den anderen Verkehrsteilnehmer schimpfen ... Nur hier im Internet verhalt es nicht wie im eigenen Auto, sondern mein flotter Spruch bleibt für alle Zeit mit mir verbunden, egal ob ich den Tweet lösche oder nicht (in der Zwischenzeit hat schon jemand einen Screenshot gemacht). 

Zudem hängt bei vielen Plattformen dann beim Name und mein Arbeitgeber dann noch mit dran. Da kann ich sagen, dass ich hier privat unterwegs bin oder nicht, letztlich bin ich als Mensch auf den Plattformen unterwegs.

Zusammenfassend: Mein Beschimpfen/Verunglimpfen/Beleidigen sagt mehr über mich aus, als mir lieb ist. Also lass ich es.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich sehe diese Entwicklung auch so wie Rainer es oben beschreibt. </p>
<p>Wir verhalten uns so wie im Auto, wenn wir über den anderen Verkehrsteilnehmer schimpfen … Nur hier im Internet verhalt es nicht wie im eigenen Auto, sondern mein flotter Spruch bleibt für alle Zeit mit mir verbunden, egal ob ich den Tweet lösche oder nicht (in der Zwischenzeit hat schon jemand einen Screenshot gemacht). </p>
<p>Zudem hängt bei vielen Plattformen dann beim Name und mein Arbeitgeber dann noch mit dran. Da kann ich sagen, dass ich hier privat unterwegs bin oder nicht, letztlich bin ich als Mensch auf den Plattformen unterwegs.</p>
<p>Zusammenfassend: Mein Beschimpfen/Verunglimpfen/Beleidigen sagt mehr über mich aus, als mir lieb ist. Also lass ich es.</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Marcus Raitner		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marcus Raitner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Aug 2022 06:38:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://raitner.de/2022/08/mein-letzter-tweet/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=mein-letzter-tweet/#comment-7578&quot;&gt;Rainer&lt;/a&gt;.

Lieber Rainer, auch ich habe -- gerade in der Frühzeit -- viele gute Diskussionen auf Twitter erlebt. In letzter Zeit hat sich dort, wie in der übrigen Gesellschaft und den übrigen Medien, das Denken und Diskutieren arg verkürzt auf einfachste schwarz-weiß Muster. Das wird den komplexen Problemen (Pandemie, Ukraine und andere Konfliktherde, Klimawandel, ...) nicht ansatzweise gerecht, ist aber natürlich angenehm einfach und bequem.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf Rainer.</p>
<p>Lieber Rainer, auch ich habe – gerade in der Frühzeit – viele gute Diskussionen auf Twitter erlebt. In letzter Zeit hat sich dort, wie in der übrigen Gesellschaft und den übrigen Medien, das Denken und Diskutieren arg verkürzt auf einfachste schwarz-weiß Muster. Das wird den komplexen Problemen (Pandemie, Ukraine und andere Konfliktherde, Klimawandel, …) nicht ansatzweise gerecht, ist aber natürlich angenehm einfach und bequem.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Rainer		</title>
		<link>https://raitner.de/2022/08/mein-letzter-tweet/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=mein-letzter-tweet/#comment-7578</link>

		<dc:creator><![CDATA[Rainer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Aug 2022 20:55:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Kommunikationsinstrumente wie Twitter funktionieren gut für Themen, zu denen es keine fundamentalen Positionen gibt (oder in Erscheinung treten) sondern Einigkeit in den Grundzügen herrscht. 
Bei politischen und gesellschaftlichen Themen, das musste ich leider auch in den letzten 2 Jahren feststellen,  trifft das nicht zu. Da haben wir es mit Absolutheitsansprüchen und Dogmen zu tun, die teilweise zu üblen Schlammschlachten führen.
Aber: Ich betrachte es als Spiegel der Gesellschaft. Es wird sichtbar, was eh da ist ... immer schon da war ... die Unfähigkeit oder Unwilligkeit vieler Menschen, die eigene Position und Überzeugung auch nur ansatzweise kritisch zu betrachten und andere Positionen als vielleicht nicht vollkommen unsinnig in Erwägung zu ziehen.
Und die Angewohnheit, nicht nur die abweichenden Sichtweisen abzulehnen und zu verdammen, sondern damit auch gleich den ganzen Menschen inklusiver aller Anderen mit ähnlichen Gedankengängen.
Vorgemacht wird es tagtäglich von Politik und Leitmedien; unsere Schulen stehen da tw. auch in nichts nach.

Es ist mir ein paar mal gelungen, dieses Muster auf Twitter zu durchbrechen, wirklich in Kontakt mit dem Menschen auf der anderen Seite zu gehen, von Mensch zu Mensch. Es sind schöne, wenngleich fragile Kontakte entstanden. Es ist allerdings nicht ganz einfach; etwas, was wir nirgends wirklich beigebracht bekommen.
Ich sehe da ehrlich gesagt auch keine Chance, dass wir das als Gesellschaft mal lernen, im Gegenteil.

Hm, eigentlich wollte ich nur kurz schreiben: Ich kann dich so gut verstehen mit dieser Entscheidung!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kommunikationsinstrumente wie Twitter funktionieren gut für Themen, zu denen es keine fundamentalen Positionen gibt (oder in Erscheinung treten) sondern Einigkeit in den Grundzügen herrscht.<br>
Bei politischen und gesellschaftlichen Themen, das musste ich leider auch in den letzten 2 Jahren feststellen,  trifft das nicht zu. Da haben wir es mit Absolutheitsansprüchen und Dogmen zu tun, die teilweise zu üblen Schlammschlachten führen.<br>
Aber: Ich betrachte es als Spiegel der Gesellschaft. Es wird sichtbar, was eh da ist … immer schon da war … die Unfähigkeit oder Unwilligkeit vieler Menschen, die eigene Position und Überzeugung auch nur ansatzweise kritisch zu betrachten und andere Positionen als vielleicht nicht vollkommen unsinnig in Erwägung zu ziehen.<br>
Und die Angewohnheit, nicht nur die abweichenden Sichtweisen abzulehnen und zu verdammen, sondern damit auch gleich den ganzen Menschen inklusiver aller Anderen mit ähnlichen Gedankengängen.<br>
Vorgemacht wird es tagtäglich von Politik und Leitmedien; unsere Schulen stehen da tw. auch in nichts nach.</p>
<p>Es ist mir ein paar mal gelungen, dieses Muster auf Twitter zu durchbrechen, wirklich in Kontakt mit dem Menschen auf der anderen Seite zu gehen, von Mensch zu Mensch. Es sind schöne, wenngleich fragile Kontakte entstanden. Es ist allerdings nicht ganz einfach; etwas, was wir nirgends wirklich beigebracht bekommen.<br>
Ich sehe da ehrlich gesagt auch keine Chance, dass wir das als Gesellschaft mal lernen, im Gegenteil.</p>
<p>Hm, eigentlich wollte ich nur kurz schreiben: Ich kann dich so gut verstehen mit dieser Entscheidung!</p>
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