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	Kommentare zu: Übung macht den Meister	</title>
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		Von: Nirmalo		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nirmalo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Aug 2023 09:49:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&quot;Wir lernen durch Irren und Fehlen und werden Meister durch Übung, ohne zu merken, wie es zugegangen ist.&quot;

― Christoph Martin Wieland

Das betrifft das HandWerkliche, das körperliche Lernen.
Hier gilt der Eingangs-Satz: &quot;Übung macht den Meister.&quot;

Wiederkehrende Handhabung, bis uns manches zur 
Routine wird und immer wieder leichte Veränderungen.

Sie ist Teil unseres handwerklichen Lernens, die Mühe.

Das Modul dafür, daß wir aber derart lernen können,
wurde bereits hinterlegt, wir hatten es schon mitgebracht. 

Es stammt nicht von uns. Es ist nicht menschgemacht.

Wir können nur staunend und fasziniert daneben stehen, 
wie Lernen in seinen unterschiedlichen Formen bei uns
und ebenso bei allen anderen Lebewesen &quot;funktioniert&quot;.

- - - 

Bei dieser Art von Lernen ist der Intellekt 
ein Hindernis, sogar eine Gefahrenquelle.

Soweit ich mich erinnere, gab es beim eigenen Fahradfahrenlernen auf einem Erwachsenen-Rad keine Schürfwunde, nicht mal einen Sturz. Bei einer Einmischung des Denkens... wäre das unmöglich gewesen.

Der obligatorische Sturz folgte Jahrzehnte später 
in einem Winter: Mehr Routine... als Präsenz. 

- - - 

Marcus: &quot;Eine herausragende Fußballmannschaft entsteht nicht einfach durch Verpflichtung erstklassiger Individuen&quot;

Ein erstklassiger Fußballer ist - aufgrund des erstklassigen Gehalts - möglicherweise mehr daran interessiert, sich über die Vertragszeit hinweg keine Verletzung zuzuziehen, als effizient in der Mannschaft aufzugehen. 

- - - 

Marcus: &quot;Experiment für Experiment – Problemlösungen zu erkunden. Kindergartenkinder können das ganz vortrefflich&quot;

Kommt auf das Alter an: Bittet man in einem Kindergarten sehr junge Kinder ein Tischtuch aufzulegen, läßt sich beobachten, wie jedes Kind das Tuch vorzugsweise in die eigene Richtung zerrt. Erst etwas ältere (reifere) Kinder sind in der Lage, zu kooperieren, die Aufgabe in relativ kurzer Zeit zu lösen.  

Das gilt auch für die sogenannten Erwachsenen: Erst mit einer gewissen Geistigen Reife (4) sind wir in der Lage, nicht nur auf unser Eigen-Interessen zu fokussieren, sondern auch ein außerhalb unseres Interessen-Zentrums zu erreichendes Ziel freudig-engagiert unterstützen und fördern zu können.  

- - - 

Herzliche Grüße!
Nirmalo]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Wir lernen durch Irren und Fehlen und werden Meister durch Übung, ohne zu merken, wie es zugegangen ist.“</p>
<p>― Christoph Martin Wieland</p>
<p>Das betrifft das HandWerkliche, das körperliche Lernen.<br>
Hier gilt der Eingangs-Satz: „Übung macht den Meister.“</p>
<p>Wiederkehrende Handhabung, bis uns manches zur<br>
Routine wird und immer wieder leichte Veränderungen.</p>
<p>Sie ist Teil unseres handwerklichen Lernens, die Mühe.</p>
<p>Das Modul dafür, daß wir aber derart lernen können,<br>
wurde bereits hinterlegt, wir hatten es schon mitgebracht. </p>
<p>Es stammt nicht von uns. Es ist nicht menschgemacht.</p>
<p>Wir können nur staunend und fasziniert daneben stehen,<br>
wie Lernen in seinen unterschiedlichen Formen bei uns<br>
und ebenso bei allen anderen Lebewesen „funktioniert“.</p>
<p>- – - </p>
<p>Bei dieser Art von Lernen ist der Intellekt<br>
ein Hindernis, sogar eine Gefahrenquelle.</p>
<p>Soweit ich mich erinnere, gab es beim eigenen Fahradfahrenlernen auf einem Erwachsenen-Rad keine Schürfwunde, nicht mal einen Sturz. Bei einer Einmischung des Denkens… wäre das unmöglich gewesen.</p>
<p>Der obligatorische Sturz folgte Jahrzehnte später<br>
in einem Winter: Mehr Routine… als Präsenz. </p>
<p>- – - </p>
<p>Marcus: „Eine herausragende Fußballmannschaft entsteht nicht einfach durch Verpflichtung erstklassiger Individuen“</p>
<p>Ein erstklassiger Fußballer ist – aufgrund des erstklassigen Gehalts – möglicherweise mehr daran interessiert, sich über die Vertragszeit hinweg keine Verletzung zuzuziehen, als effizient in der Mannschaft aufzugehen. </p>
<p>- – - </p>
<p>Marcus: „Experiment für Experiment – Problemlösungen zu erkunden. Kindergartenkinder können das ganz vortrefflich“</p>
<p>Kommt auf das Alter an: Bittet man in einem Kindergarten sehr junge Kinder ein Tischtuch aufzulegen, läßt sich beobachten, wie jedes Kind das Tuch vorzugsweise in die eigene Richtung zerrt. Erst etwas ältere (reifere) Kinder sind in der Lage, zu kooperieren, die Aufgabe in relativ kurzer Zeit zu lösen.  </p>
<p>Das gilt auch für die sogenannten Erwachsenen: Erst mit einer gewissen Geistigen Reife (4) sind wir in der Lage, nicht nur auf unser Eigen-Interessen zu fokussieren, sondern auch ein außerhalb unseres Interessen-Zentrums zu erreichendes Ziel freudig-engagiert unterstützen und fördern zu können.  </p>
<p>- – - </p>
<p>Herzliche Grüße!<br>
Nirmalo</p>
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